Elektromobilität im ÖPNV, ein Werkstattproblem?

(PresseBox) ( Essen, )
Stadt “X” kauft 10 Elektrobusse, L.A möchte bis 2025 1000 elektrisch betriebene Busse einsetzen. So oder so ähnlich hören wir fast täglich Ankündigungen und Bekenntnisse zur Elektromobilität im ÖPNV. Der öffentliche Personennahverkehr befindet sich massiv im Umbruch. Immer strenger werdende Emissionsobergrenzen, Treibhausgasreduktionsziele und Lärmreduktionsinitiativen erschweren den Betrieb konventioneller Dieselbusse in Innenstädten. Eine Alternative ist der Einsatz von lokal emissionsfreien Elektrobusse, wie z.B. Batterie- und Brennstoffzellenhybridbussen. Pilotprojekte in Städten wie Hamburg, Berlin, Köln und Münster haben die Praxistauglichkeit der alternativen Antriebstechnik bereits unter Beweis gestellt. Aufgrund der Vielzahl technischer Lösungen und deren komplexer Kostenstruktur ist die Umstellung allerdings nicht trivial. Abhängig vom gewählten Elektrobuskonzept variieren die betrieblichen Wechselwirkungen und insbesondere deren Infrastrukturbedarf (z.B. Ladestationen).

Unter der Leitung von Matthias Rogge, ebusplan GmbH Aachen, diskutieren Mitarbeiter von Verkehrsbetriebe und Aufgabenträgerorganisationen, Stadtwerken und Stromnetzbetreibern sowie Städten und Kommunen die Grenzen der technischen Machbarkeit und der betrieblichen Wechselwirkungen. Darauf aufbauend werden die wirtschaftlichen Konsequenzen diskutiert und in Relation zu den positiven Umwelteffekten gesetzt. Das Seminar “Elektromotilität im ÖPNV” findet am 21.9.2017 im Haus der Technik in Essen statt.

Alle Informationen zum Seminar und das vollständige Programm finden Sie im Internet unter www.hdt.de/W-H010-09-732-7
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