Die Haufe-umantis AG positioniert sich mit dieser Wahl des mittleren Managements und des C-Levels nicht nur im Bereich der Software-Lösungen als Visionär. Das Unternehmen bricht Bahnen für ein Management, das Mitarbeiter aktiv in strategische Entscheidungen einbezieht. Geschäftsführer Marc Stoffel, der im vergangenen Jahr selbst von seinen Mitarbeitern in das Amt gewählt wurde, sieht dieses Vorgehen als natürlichen und logischen Schritt, das gelebte Verständnis von Unternehmensführung zu vertiefen: "Wir sind davon überzeugt, dass Haufe-umantis erfolgreicher ist, wenn wir Mitarbeitern Vertrauen schenken und sie mitbestimmen lassen. Bisher haben wir diesen Ansatz bei der Strategieentwicklung und bei Einstellungsentscheidungen gelebt - jetzt auch bei der Wahl der gesamten Führungsriege." Mit dem Wechsel der Teamleitung möchte sich das Unternehmen bestmöglich für die Herausforderungen im Markt für Talentmanagement und für die anhaltende Wachstumsphase aufstellen.
Feedback als Entwicklungschance
Die Wahl wurde anonym durchgeführt. Auf den Stimmzetteln konnten die Wähler Empfehlungen und Erwartungen an ihre neuen Vorgesetzten vermerken. Dieses Feedback erwies sich als wertvolle Orientierung zur Entwicklung der Führungskräfte, allerdings verlangt es den bewerteten Mitarbeitern auch viel ab. Obwohl die komplette Mannschaft hinter der Wahl stand, gab es im Prozess Enttäuschungen und schwierige Situationen. "Auch starke Persönlichkeiten müssen meistens erst lernen, mit offener Kritik umzugehen. Das habe ich am eigenen Leib erfahren. Diese Wahl ist kein Marketing-Gag und auch kein Selektionsprozess. Es geht darum, aus den Ergebnissen gemeinsam Schlüsse zu ziehen: Welche Erwartungen hat das Team, welche Rolle kommt der Führungskraft zu und welches Verständnis hat sie selbst davon?"
Die Zusammenarbeit verbessern
Die Diskussionen im Rahmen der Wahl haben bei Haufe-umantis viel Positives ausgelöst. Einige Teams sind sich klarer darüber geworden, vor welchen Herausforderungen sie stehen, wo sie gut aufgestellt sind und worin sie noch besser werden müssen. Manche sind auch enger zusammengerückt. "Die größte Herausforderung besteht jetzt darin, diejenigen, die nicht gewählt oder abgewählt worden sind, in ihrer Rollenfindung unterstützen", so Marc Stoffel. "Ob eine Führungskraft nach einem enttäuschenden Wahlausgang erfolgreich mit ihren Kollegen zusammenarbeiten kann, hängt entscheidend davon ab, auf welche Art und Weise sie Rückmeldung bekommen hat. Die Entwicklung unserer Feedbackkompetenzen wird deshalb auch in Zukunft unabdingbar für unsere Zusammenarbeit sein." Die nächste Wahl wird im November stattfinden.
Haufe-umantis hat sich in zwölf Jahren vom Schweizer Universitätskeller-Startup zu einem weltweit führenden Anbieter für Talentmanagement-Software entwickelt. Seit Anfang 2012 ist das Unternehmen eine Tochter der Haufe Gruppe. Kunden, Partner und Mitarbeiter profitieren von einer vereinigten Marken-, Technologie- und Finanzstärke und einer gemeinsamen Vision: Beide Unternehmen sehen im Mitarbeiter die Hauptquelle für den Unternehmenserfolg. Dieser europäische, kulturbewusste Ansatz wird gemeinsam weiter entwickelt und im eigenen Unternehmen konsequent gelebt.
Über umantis Talent Management
Die Software umantis Talent Management verbessert drei wesentliche erfolgsrelevante Prozesse in Unternehmen: das Gewinnen der gewünschten Mitarbeiter, das Leisten der richtigen Arbeit und das Entwickeln der persönlichen Kompetenzen.