Hanseatic Power Solutions vs Corona: innovativ in der Krise

Service-Mitarbeiter mit der Brille im Einsatz
(PresseBox) ( Norderstedt, )
Laut der ‚Sonderstudie Corona‘ der Bertelsmann Stiftung* gehen „92 Prozent der ExpertInnen davon aus, dass die Krise die digitale Transformation in Unternehmen beschleunigen wird. Sie erwarten, dass vor allem digitale Dienstleistungen und Kundenkommunikationskanäle auch nach der Krise noch verstärkt zum Einsatz kommen werden.“. Soweit die Theorie. In der Praxis braucht es dafür Innovationen. Eine davon ist die Eye Hyper-Tracking Brille von Viewpointsystem, die das Norderstedter Unternehmen Hanseatic Power Solutions (HPS) seit der Krise einsetzt.

Als im März Covid-19 von der WHO zu einer Pandemie erklärt wurde und die Bundesregierung kurze Zeit später die ersten restriktiven Maßnahmen anordnete, standen zunächst viele Arbeitsabläufe still. Es herrschte überall Verunsicherung. So auch beim Norderstedter Schaltschrankbauer Hanseatic Power Solutions (HPS) und seinen Kunden. Mancher Auftrag ruhte zunächst, aber auch in der Abwicklung laufender Aufträge kam es zu Problemen: Service-Einsätze, beispielsweise an einer Universität in Nordrhein-Westfalen, in einem norddeutschen Kernkraftwerk und einem Brandenburger Klinikum konnten wegen der Restriktionen nicht durchgeführt werden. Wie kann ein HPS-Servicemitarbeiter vor Ort aktiv werden, wenn er weder zu dem Ort hinreisen noch die Räumlichkeiten betreten darf? Eine Lösung musste her. Geschäftsführer Bernd Mähnss erinnert sich: „Wir hatten zuvor schon auf einer Messe den Anbieter der Tracking-Brille kennengelernt und uns für das Produkt interessiert, vor allem für internationale Einsätze, um möglicherweise Reisekosten einsparen zu können. Corona hat die Angelegenheit dann aber natürlich nochmal enorm beschleunigt.“

Das Prinzip ist denkbar einfach: Eine spezielle Brille wird an den Einsatzort gesandt und dort von einem Techniker vor Ort aufgesetzt. In der Brille integriert ist entsprechende Video- und Funktechnik und das Eye-Tracking, das über beliebige Distanzen hinweg dem Gesprächspartner anzeigt, was der Träger der Brille sieht und wohin genau er gerade schaut. Der Experte bei HPS kann am Bildschirm mitverfolgen, was der Techniker vor Ort sieht und über eine Audioverbindung mit ihm kommunizieren. Vage Anweisungen wie „Drücken sie den unteren Schalter“ und darauf basierende Missverständnisse gehören so der Vergangenheit an. Eine Diagnose kann gestellt und erste Schritte eingeleitet werden – auch auf die Ferne, auch bei Reise- und Zutrittsbeschränkungen.

Besser ausgebildetes Fachpersonal vor Ort kann sogar einfache Servicetätigkeiten unter Anleitung der HPS-Experten ausgeführen. „Das ist für uns natürlich auch für Auslandseinsätze interessant, beispielsweise für eine anstehende Inbetriebnahme im Jemen. Und auch wenn es im Rahmen einer zweiten Welle wieder zu Reise- oder Zutrittsbeschränkungen kommen sollte, sind wir dieses mal bestens gewappnet.“ freut sich der HPS-Serviceleiter Mustapha Foulani, ergänzt allerdings „Letztlich ist der Einsatz aber natürlich begrenzt. Bei komplexen Themen und endgültig beim Bedarf von Spezialwerkzeugen hört die Kompetenz eines Technikers vor Ort dann doch irgendwann auf. Ganz auf die Einsätze unserer eigenen Servicetechniker verzichten werden wir daher nicht. Aber es ist beruhigend, zu wissen, dass wir zumindest das Gros der möglichen Probleme remote beheben können. Die Kommunikation mit dem Kunden verbessert es in jedem Fall.“ „Das ist schon ein revolutionäres Kommunikationsmittel. Man kann damit auch Fernschulungen, Werksabnahmen, effizientere Übergabeinspektionen und so manches mehr machen.“, pflichtet Geschäftsführer Mähnss ihm bei und fasst zusammen: „In jedem Fall haben wir aus den vergangenen Monaten unsere Lehren gezogen und stehen einer möglichen zweiten Welle viel besser vorbereitet gegenüber!“.

* https://www.bertelsmann-stiftung.de/...
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