Lehrzeitverkürzung und wertvolle Zusatzqualifikationen winken den Azubis mit Abi

Web-Seminar am 21. April "Mit Abi ins Handwerk"

Auch im Augenoptiker-Handwerk gibt es für Azubis mit Abitur interessante Zukunftschancen. Fotoquelle: amh-online.de
(PresseBox) ( Stuttgart, )
Immer häufiger bauen Abiturienten auf eine Karriere mit Lehre. Der Weg muss also nicht zwangsläufig vom Gymnasium direkt an eine Hochschule führen. „Wer Talent hat, ist im Handwerk willkommen“, betont Katharina Schütz, Ausbildungsexpertin bei der Handwerkskammer Region Stuttgart. Besonders freut sie sich über die aktuelle Zunahme der Zahl der Azubis mit Abitur oder Fachhochschulreife. „Es hat sich in Gymnasien herumgesprochen, dass das Handwerk eine exzellente Karriereleiter zu bieten hat“, sagt die Teamleitern mit Blick auf den Zuwachs um fast 4 Prozent an Berufsstartern mit Abitur oder Fachhochschulreife im vergangenen Jahr.

Was viele nicht wissen: Bei der Wahl eines klassischen Handwerksberufs verkürzt sich die Ausbildungszeit für Azubis mit Abi um ein ganzes Jahr. Während also die Kommilitonen noch im Hörsaal brüten, können clevere Azubis Mitte zwanzig die Chance ergreifen und FilialleiterIn oder MeisterIn werden und sogar selbst ausbilden.

Eine spannende Zusatzausbildung heißt „Management im Handwerk“. Für Auszubildende mit Abitur wird in vielen Handwerksberufen parallel zum Berufsschulunterricht diese Möglichkeit angeboten. Neben intensivem Fremd­sprachenunterricht mit beruflichem Bezug werden die Azubis mit betriebswirtschaftlichen Fragestellungen und gängigen PC-­Anwendungen vertraut gemacht. Das Plus: Diese Maßnahme wird auch auf die Meisterprüfung angerechnet. Also: Am Ende der Zusatzausbildung winken gleich drei Qualifikationen: der Berufsabschluss mit dem Titel „Geselle“, der Abschluss als Management-Assistent/in und ein europaweit anerkanntes Sprachzertifikat.

Beliebt ist auch der Weg zu den dualen Studiengängen im Handwerk. Damit kann ein Hochschulabschluss mit integrierter Lehre oder intensiven Praxisphasen im Handwerksbetrieb verbunden werden. Wer später einen eigenen Betrieb leiten möchte oder eine herausragende Position einnehmen möchte, hat durch das duale Studium eine perfekte Grundlage.

Der bekannteste Anbieter dualer Studiengänge in der Region Stuttgart ist die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) mit rund 8.000 Studierenden. Ein beliebter Studiengang ist der Berufszweig "BWL-Handwerk". In enger Zusammenarbeit mit kleinen und mittleren Unternehmen aus dem Handwerk, den handwerksnahen Bereichen, dem Dienstleistungsbereich sowie dem Zuliefererbereich bietet die DHBW Stuttgart ihren Studierenden ein zukunftsorientiertes Studium in Theorie und Praxis.

Wen das Fernweh plagt, der kann während oder nach der Ausbildung eines der attraktiven Programme nutzen, um für einige Zeit im Beruf im Ausland zu arbeiten. So kann beispielsweise mit dem Programm Go.for.europe internationale Berufs­erfahrung erworben werden.

Wer exakt ausloten will, wie die Zukunftschancen für Abiturienten im Handwerk aussehen, ist beim Web-Seminar der Handwerkskammer Region Stuttgart richtig. Am 21. April von 15:30 Uhr bis 16:30 Uhr geht es um die Vielfalt der möglichen Berufe, die Karrieremöglichkeiten speziell für Talente mit Abitur sowie um die Zusatzqualifikationen. Die kostenfreie Online-Veranstaltung „Mit Abi ins Handwerk - deine Zukunftschancen“ kann hier gebucht werden: www.hwk-stuttgart.de/bo-web-seminar

Infos über den Berufseinstieg ins Handwerk geben die Ausbildungsberater der Handwerkskammer, Tel. 0711 1657-0.
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