Landwirtschaft 4. 0

Zusätzliche Fachkenntnisse erforderlich

(PresseBox) ( Frankfurt, )
Laut einem kürzlich veröffentlichten Bericht von AGRAVIS Raiffeisen AG wird die allgemeine Tendenz der Digitalisierung in der Landwirtschaft zunehmend positiv wahrgenommen. So sind viele digitale Anwendungen bereits im Einsatz oder aktuell geplant. Den größten Teil der sich im Einsatz befindenden Bereiche sind aktuell die Fütterungsautomaten gefolgt von Hightech-Landmaschinen.
Der Bericht bezieht sich auf eine Studie von Roland Berger, wonach die Hälfte der Befragten in der Landwirtschaft die Digitalisierung als Chance verstehen. Hingegen nur ein Zehntel der Befragten betrachten diese als Risiko einstufen.

Landwirtschaft 4.0 bedeutet für viele Betriebe ganzheitliches Denken
Digitalisierung und Vernetzung in der Landwirtschaft sollten als eine moderne Ausprägung von Idealen wie „Ganzheitlichem Denken“ begriffen werden. Das Denken in Prozessketten war schon jeher ein Garant für die erfolgreiche Landwirtschaft.
Für große Teile der Agrarbranche ergeben sich durch die Digitalisierung erweiterte Zuständigkeitsbereiche und auch veränderte Tätigkeitsfelder. Die Mitarbeiter sind nicht mehr nur für landwirtschaftliche Routineaufgaben oder eine bestimmte Maschine zuständig. Für diese teilweise neuen Tätigkeitsfelder müssen Mitarbeiter entsprechend befähigt und vorbereitet oder aber neue Mitarbeiter an Bord geholt werden. Sie benötigen unter anderem zusätzliche Fachkenntnisse, die mit der klassischen Landwirtschaft nicht mehr viel gemeinsam haben.

Die wichtigsten Schlüsselkompetenzen, die für Landwirtschaft 4.0 erforderlich sind
  • Ausgeprägtes Verständnis der Landwirtschaft (Trends, Wettbewerbsfaktoren, Unternehmensstrategien)
  • Tiefe Erfahrungen im landwirtschaftlichen Sektor
  • Gute Mischung aus Analysefähigkeit und Kreativität
  • Interdisziplinäre Fähigkeiten
  • IT-Kenntnisse
Auf dem Weg zu Landwirtschaft 4.0 gilt es für viele Betriebe, sich selbst und ihre Mitarbeiter fit zu machen oder das erforderliche Knowhow an Bord zu holen. Häufig bedarf es externer Unterstützung, um mit weitereichendem Netzwerk und einem ausgeprägten Kennerblick die passende ‚Nadel im Heuhaufen‘ zu gewinnen.

Autor:
Hans-Gerd Birlenberg, Bereichsleiter der Business Unit Agribusiness & Distribution, Hager Unternehmensberatung

Hans-Gerd Birlenberg war nach dem Diplom der Betriebswirtschaftslehre in Köln in verschiedenen Top-Managementpositionen, zuletzt als Vorstandsvorsitzender eines führenden Agrarunternehmens tätig und hat deren Wachstum und Entwicklung maßgeblich gestaltet. Seit vielen Jahren ist er als Personalberater im Executive Search mit lokalem wie internationalem Fokus tätig. Mit seiner fundierten Branchenkenntnis berät er nun bei der Hager Unternehmensberatung Klienten bei der Besetzung von Management- und Spezialisten Positionen.
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