Digitalisierung schafft neue Jobs - andere verschwinden

Welche neuen Stellen ergeben sich durch die Digitalisierung?

Martin Krill (PresseBox) ( Frankfurt, )
Berufe und Anforderungsprofile wandeln sich durch die Digitalisierung von Grund auf. Es entstehen permanent neue Jobs und auch neue Jobprofile. So wächst beispielsweise die deutsche ITK-Branche dauerhaft. Ein Beispiel ist das Berufsbild des CDO (Chief Digital Officer). Dieses Berufsbild ist durch die Digitalisierung entstanden.
Zudem gibt es einen andauernden Wandel in bestehenden Berufen. Darüber hinaus werden neue hochspezialisierte Jobbilder entstehen, die wir heute noch nicht kennen.

Nur wenige Berufe werden gänzlich verschwinden, ob Automobilindustrie, Handel, Banken oder Maschinenbau – überall spielt Software eine immer größere Rolle für den Firmenerfolg. Es werden einige Berufe verschwinden und bei vielen Berufsbildern werden sich die Anforderungsprofile deutlich verändern.
Einer Studie des Beratungsunternehmens Roland Berger zufolge schätzen Experten, dass im Jahr 2030 allein auf dem europäischen Markt ca. 50 Millionen Fachkräfte – nicht nur im IT-Bereich – fehlen werden.

Arbeitnehmer auf die veränderten Anforderungen durch die Digitalisierung vorbereiten
Wichtig ist es, dass die Mitarbeiter von Beginn an bei der Digitalisierung ‚mitgenommen‘ und nicht von ihr überrollt werden. Zu den veränderten Anforderungen zählt unter anderem auch, dass die ehemals starre Fixierung auf feste Orte und Zeiten nicht mehr erforderlich ist. Räumliche und zeitliche Rahmenbedingungen werden wesentlich freier gestaltet. Dies impliziert auf der einen Seite mehr Flexibilität und Freiheit, bedeutet allerdings auf der anderen Seite, dass die Bereitschaft bestehen muss, Arbeits- und Privatzeit miteinander zu vermischen. Arbeitnehmer sollten aktiv mit digitalen Medien umgehen und aufgeschlossen gegenüber neuen und veränderten Anforderungen sein. Veränderte und neue Prozesse sind eine Chance und keine Bedrohung.

Digitalkompetenz erforderlich
In der aktuellen digitalen Zeit sind in fast allen Berufen Digitalkompetenzen erforderlich. Natürlich sind letztendlich die fachlichen Kompetenzen entscheidend. Ausschlaggebend über den Stellenwert von Digitalkompetenzen ist die Priorität, die im jeweiligen Unternehmen das Thema Digitalisierung einnimmt, sowie die gesamte strategische Ausrichtung hin zur digitalen Transformation. Für Konzerne und große Unternehmen kann dies eine größere Rolle spielen als für kleine und mittelständige Unternehmen. Ohne entsprechend geschulte Mitarbeiter ist die Digitalisierung für Unternehmen kaum zu bewältigen. Digitale Skills werden deshalb in fast allen Branchen und Unternehmensbereichen zur Pflicht. Jeder fünfte Entscheider will die digitalen Fähigkeiten künftig zu einem zentralen Einstellungskriterium machen.

Während digitale Kompetenzen früher oft ein Bonus waren, werden sie heute zunehmend zur Voraussetzung für Einstellungen. Branchenübergreifend müssen Mitarbeiter heute ein digitales Mindset entwickeln, um die Unternehmenstransformation aktiv mitgestalten zu können.

Für Führungskräfte ist eine fundierte Digitalkompetenz unerlässlich. Neben den klassischen Skills wie Durchsetzungsfähigkeit, Empathie und Komplexitätsmanagement sowie fachlichen Fähigkeiten benötigen Führungskräfte noch eine weitere Komponente: Digitalkompetenz. Im Hinblick auf die strategische Ausrichtung eines Unternehmens sind die Führungskräfte zumeist bei der Planung gefragt und müssen mit ihrer Expertise und ihrem Know-how die Weichen eines Unternehmens stellen. Sobald digitale Transformationen in Unternehmen umgesetzt werden, ist es zwingend erforderlich, dass Führungskräfte über Digitalkompetenzen verfügen, um diese auch erfolgreich umzusetzen und die Mitarbeiter dabei zu führen und zu begeistern.

Fazit:
Der Wachstumsmotor Digitalisierung verändert die gesamte Arbeitswelt. Für die personelle Infrastruktur der Unternehmen bedeutet dies, dass „digitales“ Know-how bei Fach- und Führungskräften zwingend erforderlich ist, um den Auf- und Ausbau neuer Geschäftsmodelle mitzutragen.

Autor:
Martin Krill ist seit fast zwanzig Jahren für die Hager Unternehmensberatung tätig und wurde 2004 zum Geschäftsführer berufen. Er besetzt gehobene Vertriebs- und Management-Positionen in der Technologiebranche sowie in weiteren ausgewählten Branchen.
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