Bologna-Reform: Veränderungen für den Personalmarkt

Die Arbeitslandschaft unterliegt einem fortlaufenden Wandel

(PresseBox) (Frankfurt, ) In der modernen Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft müssen Unternehmen schnell auf die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Kunden reagieren. Entsprechend flexibel müssen die Arbeitnehmer in ihrem Beruf und auch die Organisationsstrukturen der Unternehmen sein. Klassische Hierarchien und strenge Arbeitsabläufe nehmen ab. Stattdessen sind Zuständigkeiten projektabhängig neu verteilt, die Teams unterschiedlich zusammengesetzt und die einzelnen Teammitglieder mit speziellen Aufgaben betraut. Im Zuge der Projektarbeit müssen Arbeitnehmer eine höhere Bereitschaft zur bedarfsorientierten Arbeitszeit mitbringen, klassische Beschäftigungsverhältnisse mit strikt geregelten Arbeitszeiten nehmen in der freien Wirtschaft ab. Es stellt sich die Frage, ob die Young Professionals, die durch die Bologna Reform mit stark vereinheitlichten Studiengängen weniger flexibel ihr Studium gestalten können, der notwendigen Flexibilität des Arbeitsalltags gewachsen sind oder wie die erforderliche Flexibilität trainiert werden kann.

Was erwartet die Wirtschaft von Studienabgängern und Young Professionals?


Unternehmen erwarten, dass am Ende einer Ausbildung die Grundlagen für eine stabile Persönlichkeit, für Gemeinschaftsfähigkeit, für Lern- und Leistungsbereitschaft gelegt sind und dass grundlegende Kenntnisse in allen Fächern erworben wurden.
Persönlichkeitswerte, Motivationsfaktoren und grundsätzliche Werteinstellungen werden gerne in den Vordergrund gestellt. Berufliche Sachzwänge und die Arbeit in den Unternehmen erfordern zwingend bestimmte arbeitsmoralische Grundeinstellungen. Persönliche Kompetenzen wie Zuverlässigkeit, Durchhaltevermögen, Belastbarkeit, Verantwortungsbereitschaft und Kritikfähigkeit werden von Unternehmen vorausgesetzt.

Harmonisierung von Studiengängen und –abschlüssen


Der Bologna-Prozess steht für eine europaweite Harmonisierung von Studiengängen und –abschlüssen sowie für eine internationale Mobilität der Studierenden und ist auf die Schaffung eines einheitlichen Europäischen Hochschulraums ausgerichtet.
Wesentliche Elemente des gemeinten Konvergenzprozesses sind ein zweistufiges System berufsqualifizierender Studienabschlüsse (Bachelor und Master), eine fortlaufende Qualitätssicherung im Hochschulbereich und eine auf Beschäftigungsfähigkeit (Employability) am Arbeitsmarkt zielende Ausrichtung der Studiengänge.

Seit dem Bologna-Prozess sind die Studenten einem verstärkten Zeit- und Leistungsdruck ausgesetzt und schließen ihr Studium im Schnitt deutlich früher ab als vor der Bologna Reform. Jeder dritte deutsche Student geht während seines Studiums ins Ausland.

Soft Skills sind essentiell

Neben den zwingend erforderlichen Fachkenntnissen sind die überfachlichen Qualifikationen (die sogenannten Soft Skills) in vielen Berufen, insbesondere der Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft, eine wesentliche Voraussetzung zum Erfolg. Zu den wichtigsten Soft Skills gehören unter anderem Kommunikations-, Kooperations-, Organisations- und Kritikfähigkeit. Ohne diese Schlüsselkompetenzen geraten die erfolgreiche Teamarbeit und somit die Ziele der Firma in Gefahr. Kommunikationsfähigkeit ist bei der Dienstleistungsgesellschaft im Allgemeinen und bei Projektarbeit im Speziellen und in ein Muss. Der breitgefächerte Informationsaustausch sowohl innerhalb des Unternehmens aber auch in der Kommunikation zu Kunden und Geschäftspartnern erfordert entsprechende Erfahrung im Umgang mit den Kommunikationswerkzeugen.

Absolventen von Universitäten und Fachhochschulen sind häufig gut auf diese Anforderungen vorbereitet. Sie sind fachlich spezialisiert und erwerben im Studium universelle Problemlösungsfähigkeiten, die ihnen den Berufseinstieg, die Aufgaben im Beruf und auch spätere Jobwechsel erleichtern.

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