Johnson & Johnson vor Gericht: Profitiert Medizinalcannabis von der Opiod-Epidemie?

Quelle: Depositphotos (PresseBox) ( Hamburg, )
Jetzt hat es Johnson & Johnson erwischt. Erstmals muss sich in diesen Tagen ein global agierendes Pharmaunternehmen in den USA vor Gericht für die Folgen der so genannten Opiod-Krise im Land verantworten. Der Fall wird in Oklahoma verhandelt. Die Ankläger argumentierten, dass das „Überangebot Menschen umbringt“. Die Verteidiger von Johnson & Johnson halten dagegen, dass die Abhängigkeit in der Verantwortung jedes Einzelnen liege. Man habe stets die Regeln der FDA befolgt.

Unabhängig davon wie der Prozess endet, dürfte er den Erfolg von medizinischem Marihuana in den USA eher noch beflügeln, denn auf diesem Stoff ruhen inzwischen die Erwartungen von vielen Ärzten und Schmerzmedizinern. Viele glauben, dass medizinisches Marihuana eine Alternative zu opiodhaltigen Medikamenten bieten könnte, zumindest in weiten Teilen.

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