Wirecard – Nach Schrecksekunden der Gewinnmitnahmen rücken Fakten wieder in den Fokus

London, (PresseBox) - Was war am vergangenen Montag (12.06.2017) mit den Aktien der Wirecard AG los? Ungewöhnlich unter Druck kamen am besagten Montag die Aktien des Aschheimer Zahlungsabwicklungsspeziallisten Wirecard AG (ISIN: DE0007472060, Ticker-Symbol: WDI, Nasdaq OTC-Symbol: WRCDF). In einem zwar schwachen Marktumfeld notierten die Wirecard-Aktien zeitweise rund 4,8 % im Minus und damit sogar unter der 57,- EUR Marke, obwohl man noch am 07.06.2017 bei rund 60,50 EUR notierte.

Die gute Nachricht ist, es wurde durch diesen „schnellen Crash“, da die Papiere am Mittwoch zeitweise schon wieder über 60,- EUR notieren, charttechnisch kein Unheil angerichtet. Wirecard hält sich seit einiger Zeit konstant oberhalb der 38-Tage-Linie, die bei 56,93 EUR verläuft. Analysten sehen charttechnisch allerdings einen kleinen Widerstand im Bereich 60,- bis 60,50 EUR. Der kleine Widerstand stört die Analysten von Goldman Sachs scheinbar nicht, da sie an ihrer ‚Conviction Buy’ Einstufung festhalten. Die starke Kaufempfehlung begründen sie vor allem mit den überzeugenden Wachstumsperspektiven und Strategien des Konzerns. Großes Korrekturpotenzial für den Aktienkurs scheint man trotz der Kursverdoppelung ebenfalls nicht zu befürchten. Die Aktie sei wegen des überlegenen Wachstums sowie der überzeugenden Strategie ein ‚Top Pick’, schrieb Analyst Mohammed Moawalla sogar in seiner jüngsten Studie. Derzeit halten vier Bankhäuser Kursziele um die 70,- EUR für möglich.

Überzeugendes Wachstum legen die Manager von Wirecard in der Tat an den Tag. So verkündete Wirecard Malaysia z.B. am 15.06.2017 die Lieferung der Omnichannel-Zahlungstransaktions-Plattform für Amway.

Amway ist laut ‚Direct Selling News Global 100’ eines der größten Direktvertriebsunternehmen der Welt, wofür Wirecard eine eigenständige, integrierte Omnichannel-Zahlungsplattform für Amway Brunei, Malaysia und Singapur liefert, so dass Amway fortan alles über eine einzige Zahlungsschnittstelle abwickeln kann - ohne aufwändige Integration von zahlreichen Acquirern und diversen Zahlungsmethoden für Laden- und Onlinekäufe.

Über die eigentliche Transaktions-Autorisierung hinaus bietet die von Wirecard bereitgestellte Plattform einen gebündelten, kanalübergreifenden Überblick über alle Kanäle auf einem einzigen Portal und ermöglicht benutzerdefinierte Abfragen zum besseren Verständnis von Zahlungsinformationen, die für die Finanzabteilung von Interesse sind.

Wirecards Regional Managing Director Jeffry Ho zeigte sehr erfreut über diesen Zusammenschluss und sagte: „Wir freuen uns sehr, eine Partnerschaft mit Amway Business Services Asia Pacific Sdn. Bhd. geschlossen zu haben, um Amway-Geschäften in der gesamten Region in Brunei, Malaysia und Singapur diese gemeinsam genutzten Dienstleistungen bereitzustellen. Durch diese Zusammenarbeit kann Amway die Infrastruktur und das Know-how von Wirecard nutzen, um ihren Kunden neue Lösungen zum Bezahlen über die konventionellen Zahlungsmethoden hinaus zu bieten.“

Nur ein paar Tage vor der Zusammenarbeit mit Amway meldete die Wirecard AG einen Abschluss durch die Tochtergesellschaft Wirecard Turkey. Demzufolge arbeitet der Marktführer für Zahlungs- und Internet-Technologie jetzt mit Startsub zusammen, dem Betreiber von Aydanaya.com und dem ersten Unternehmen in der Türkei, das Abo-basierte E-Commerce-Services und -Waren unter einem einzigen Dach vereint. Durch die robuste und sichere Zahlungsinfrastruktur von Wirecard Turkey profitieren Nutzer beim Onlineshoppen von optimierten E-Commerce Bezahldiensten.

Als einziges Unternehmen in der Türkei, das Zahlungen sowohl per Kreditkarte als auch per Direct-Carrier-Billing ermöglicht, erleichtert Wirecard Händlern das Kassieren und Verwalten von Zahlungen, während Endverbraucher sicher einkaufen und Abonnements per Kreditkarte einrichten können. Im Rahmen dieses Geschäftsmodells agiert Wirecard auch als Knotenpunkt, der allen Mitgliedsgeschäften unter Startsub eine Zahlungsinfrastruktur zur Verfügung stellt.

Startsub hat mit der Aydananya.com-Plattform ein vielversprechendes Geschäftsmodell im Bereich des Onlinehandels geschaffen, wobei Aydanaya.com zahlreiche Produkte und Kategorien auf einer Plattform bietet. Das zeigt, das Abo-basierte E-Commerce-Plattformen auch in der Türkei eine immer bedeutendere Rolle einnehmen.

„Wir freuen uns sehr, zusammen mit Startsub daran zu arbeiten, die neue Aydanay.com E-Commerce-Plattform noch attraktiver für ihre Nutzer zu machen”, sagt Alper Akcan, Managing Director von Wirecard Turkey. „Der B2C E-Commerce-Markt in der Türkei ist der zweitgrößte in Osteuropa und gehört zu den wachstumsstärksten. Rund 90 Prozent aller Online-Zahlungen werden hierzulande per Kreditkarte getätigt. Somit sind wir optimistisch, unsere Zusammenarbeit mit Startsub in Zukunft weiter auszubauen.“

Deniz Kuran, Gründer von Startsub, fügt hinzu: „Für unsere E-Commerce-Plattformen ist es sehr wichtig, mit professionellen Payment Anbietern zusammenzuarbeiten, um eine reibungslose Customer Journey zu gewährleisten. In Wirecard haben wir einen zuverlässigen Partner gefunden, mit dem wir unser Geschäftsmodell weiter ausbauen können.“

Auch die Zusammenarbeit mit dem Londoner FinTech Unternehmen Soldo wurde abgeschlossen. So verkündete die Aschheimer Muttergesellschaft Wirecard AG, dass die Tochtergesellschaft Wirecard Card Solutions (WDCS) ihre Zusammenarbeit mit dem Londoner FinTech-Unternehmen Soldo abgeschlossen hat, um dessen ‚Corporate Expense Prepaid Mastercard’ anzubieten. Diese Lösung ist Teil von Soldos Multi-User-Ausgabenkonto für Unternehmen, die jetzt multiple Mastercard-Karten für Mitarbeiter, Geschäftspartner oder Firmenabteilungen und ein anspruchsvolles Admin-Dashboard in Anspruch nehmen können, das einen hohen Grad an Kontrolle ermöglicht. Soldo, das im letzten Jahr erfolgreich ein Multi-User-Ausgabenkonto für Familien eingeführt hat, bringt jetzt die ‚Corporate Expense Prepaid Mastercard’ auf den britischen und italienischen Markt. Zielgruppen sind kleine und mittelständische Unternehmen, die mithilfe dieser Karte Bargeld und Spesen mühelos verwalten und somit ihre Produktivität steigern können.

Das ‚Corporate Expense’-Programm von Soldo hilft Unternehmen, ihr Geld besser zu verwalten, indem es mehr Kontrolle über die unternehmensweite Mittelverteilung verleiht. Karteninhaber werden in Echtzeit über getätigte Ausgaben benachrichtigt, so dass sie Geld effizienter verwalten und teilen können. Soldo bietet eine Sicherungsfunktion für alle Karten, mit der Nutzer Online-Transaktionen, Barabhebungen und Auslandtransaktionen durch einfaches Antippen einer App aktivieren oder deaktivieren können.

„Soldo vereinfacht das Tätigen von Ausgaben mit einem intelligenten Konto, das dem schwierigen Prozess von Barvorschüssen ein Ende bereitet, die Buchhaltung erleichtert und die Nachverfolgung von Quittungen und Belegen automatisiert. Es ist das erste Ausgabenkonto für Unternehmen in Großbritannien und in Italien, das Mitarbeitern und Abteilungen finanzielle Autonomie verleiht, und das dafür sorgt, dass der Kontoinhaber mithilfe eines Management Dashboards stets die Kontrolle behält und dank dessen zuverlässiger Sicherheit eine Sorge weniger hat. Wir sind stolz darauf, dieses innovative Produkt gemeinsam mit Wirecard einzuführen”, sagte Carlo Gualandri, Gründer und CEO von Soldo.

Tom Jennings, Managing Director bei Wirecard Card Solutions, sagte: „Mit dieser einfachen und klaren Lösung für Unternehmen hat Soldo den Ausgabenverwaltungsprozess gestrafft. Italien ist ein reifer Markt für Prepaid, wo diese Bezahlmethode weithin akzeptiert wird und Prepaid-User das Massengeschäft ausmachen. Wirecard freut sich sehr, gemeinsam mit Soldo an der Entwicklung einer Lösung zu arbeiten, die Firmen in Italien und Großbritannien dabei hilft, ihre Ausgaben besser zu kontrollieren.“

Die Soldo ‚Corporate Expense Mastercard’ ist ein wiederaufladbares Mastercard-Produkt für allgemeine Ausgaben. Die von WDCS herausgegebene Prepaid-Karte ist mit einem Konto verbunden, das unter Soldos eigener E-Geld-Lizenz betrieben wird. Das Programm wird anfangs sowohl in GBP als auch in EUR eingeführt.

Wirecard Card Solutions ist der führende Herausgeber innovativer, digitalisierter Prepaidkarten in Europa. Rund um die Prepaid-Karten hat das Unternehmen ein innovatives Ökosystem für digitale Dienste aufgebaut, das eine durchgängige Infrastruktur für ‚State-of-the-art’-Zahlungsapplikationen umfasst. Wirecard Card Solutions arbeitet mit vielen der größten und innovativsten Programm-Manager in Europa zusammen, mit über 300 aktiven Programmen und drei Millionen Karten in diversen Prepaid-Angeboten zur Ausgabe von Plastik- und digitalen Prepaid-Produkten wie Reisen, GPR-Karten, Geschenke, Corporate und Jugend. Das in Großbritannien niedergelassene Unternehmen ist von der britischen Financial Conduct Authority (FCA) zugelassen und reguliert, und arbeitet im Rahmen seiner E-Geld-Lizenz mit Genehmigungen zur Kartenausgabe in der gesamten SEPA-Region. Wirecard Card Solutions begleitet Kunden durch alle Phasen ihrer Geschäftsentwicklung und bietet eine breitgefächerte Palette aus Produkten, Dienstleistungen und Erfahrungen, die für die Markteinführung eines neuen Prepaid-Kartenprogramms erforderlich sind.

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Besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (sogenannte "Small Caps") und speziell Explorationswerte sowie generell alle börsennotierten Wertpapiere sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen. Die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiele für gesonderte Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Ex- und Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden), Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken.

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