Was aber passiert, wenn man den Anbieter des Überwachungsservice wechseln möchte oder wechseln muss? Beim hauseigenen Online Condition Monitoring System der GfM ist das recht einfach. Der Anlagenbetreiber selbst oder ein Dritter muss lediglich die Software installieren, die bei jedem verkauften System ohnehin dabei ist. Nach Eingabe einiger Daten für die Kommunikationsanbindung kann man alles selbst machen.
Die Software der GfM ist aber auch für Drittsysteme nutzbar, also für Systeme, die nicht aus dem Hause GfM stammen, aber nutzbare Schwingungsdaten erzeugen. In der Regel wird hier ein Ablageort vereinbart, auf dem das Drittsystem die Messdaten ablegt. Die GfM-Software erkennt neue Daten und beginnt eigenständig mit der Analyse.
Beim Peakanalyzer, dem hauseigenen Online Condition Monitoring System der GfM, erfolgt die Datenerfassung quasikontinuierlich. Bei Drittsystemen wird die Datenerfassung dagegen durch das jeweilige Drittsystem gesteuert. Alles weitere funktioniert gleich: Es werden Spektren gebildet, und diese werden automatisiert nach für Schäden typische Muster durchsucht. Nur wenn ein solches Muster zuverlässig nachweisbar ist, wird ein Alarm generiert, der dann im Überwachungsservice durch einen Menschen verifiziert wird. Dadurch, dass die Suche von Schadensmustern in Spektren automatisiert erfolgt, bleibt der personelle Aufwand für die Überwachung überschaubar. Im Schnitt sind es beim Peakanalyzer weniger als acht Stunden pro Jahr, bei Drittsystemen etwas mehr. Entsprechend günstig wird dieser Service angeboten.