Im Internet schmeckt's nicht

Gegen den Trend: FMCG-Käufe im Internet weiter gering - Kalender und Witterung 'versauen' den Aprilumsatz

(PresseBox) ( Nürnberg, )
Am Internet geht bekanntlich kein Weg mehr vorbei. Ist doch heute nahezu jeder Haushalt online mit aller Welt verbunden. Morgens mal schnell 'Zeitung lesen', ein bisschen Musik zur Hausarbeit, neuen Lesestoff bestellen, surfen, mailen, telefonieren. Und wer nicht weiß, was er kochen soll, schaut mal schnell beim Online-Chefkoch rein. Für die Verbraucher ist das World Wide Web das reinste Eldorado.

Für viele Unternehmen ist es indes eine zwiespältige Sache. Einerseits kann man hier mit Kunden in Kon- takt treten und neue Zielgruppen erschließen. Andererseits nutzen diese das Internet nicht nur, um sich zu informieren, sondern auch, um zu konsumieren. Zeitschriften- und Buchverlage, Filmwirtschaft und Musikindustrie wissen ein Lied davon zu singen.

So gesehen können FMCG-Industrie und Lebensmitteleinzelhandel eigentlich ganz zufrieden sein, dass man ihre Produkte im Internet zwar kaufen, aber nicht essen und trinken kann. Doch genau hier liegt auch die Krux: Online schmecken und probieren - das geht nicht. Sensorische Eindrücke sind für die Verbraucher aber ein wichtiges Auswahlkriterium.
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