Regionale Fokussierung in der digitalen Transformation! Aber wie?

Interview mit Kai Fürderer, Geschäftsführer in der QIDF-Gruppe, zu den aktuellen Aktivitäten rund um „ÖKOport“

ÖKOport ist eine eingetragene Wortmarke der Gesellschaft für Qualitätsentwicklung in der Finanzberatung mbH in Stuttgart (Aktenzeichen: 3020191060121) (PresseBox) ( Stuttgart, )
Redaktion (RD): Herr Fürderer, was steckt hinter „ÖKOport“?

Kai Fürderer (KF): ÖKOport ist unsere eingetragene Marke für die Konzeption und technische Umsetzung von regionalen Plattformen bzw. Ökosystemen.

RD: Ökosysteme sind aktuell in aller Munde. Wo liegt der Fokus in Ihren Projekten?

KF: Ich bin davon überzeugt, dass die Regionalbanken einen enormen Vorteil – im Vergleich zu dem Wettbewerb – haben, der meiner Meinung nach in der digitalen Transformation noch keine ausreichende Berücksichtigung findet.

Diesen großen Vorteil sehen wir u.a. in der regionalen Verwurzelung vor Ort in Verbindung mit der Bekanntheit als Dienstleister in der Region bzw. für die Region. Und diesen Vorteil nutzen wir in den regionalen Ökosystemen in der Form, dass die Endkunden (das gilt für Privat- und Gewerbekunden gleichermaßen) einen deutlichen Mehrwert verspüren und wir ganz neue Funktionalitäten anbieten, die es in der Form bisher noch gar nicht gab. Das ist Teil einer lokal ausgerichteten „Game-Changer-Strategie“.

RD: Wie kann man sich das konkret vorstellen?

KF: Zu Beginn steht immer das Themenfeld, auf das wir uns fokussieren. Nehmen wir bspw. den Bereich „Immobilien“. Auf Basis dessen basiert unser Konzept auf sog. „Kundenmagneten“, „Mehrwert-Angeboten“ und last but not least den „Kundenreisen“. Das heißt, wir brauchen Content, um die Kunden – nicht zuletzt über Google-Suchanfragen – auf die Plattform zu führen, und dort mit konkreten Mehrwerten zu begeistern. Das gelingt bspw. mit redaktionellen Inhalten, einem konfigurierbaren Newsletter, Checklisten, Rechnern und Tools.

Und dies immer auf Basis von durchdachten Kundenreisen und einem persönlichen Login für die Kunden, über den die Kommunikation mit der Bank gesteuert wird.

RD: Welche Mehrwerte können Sie im Bereich Immobilien bieten?

KF: Bei den Mehrwerten geht es u.a. um die Aggregation aller Immobilienangebote in der Region (aus verschiedenen Portalen – u.a. mit einer Online-Finanzierungszusage innerhalb von 60 Sekunden), um die digitale Umsetzung der verschiedenen Kundenreisen (mit Online-Selbstauskunft, Online-Einreicherportal von Unterlagen, Online-Auszahlungsprozess u.v.m.) und um die Zusammenführung von Privat- und Gewerbekunden im Rahmen der Suche nach passenden Dienstleistern rund um das Thema „Bauen und Wohnen“ (analog zu den „Check24-Profis“).

RD: Und was haben die Banken, die eine solche Plattform anbieten, davon?

KF: Das kommt darauf an, wo der Fokus liegt. Ich glaube, dass die o.g. digitalen Tools von großem Mehrwert sind, wenn es darum geht, sowohl den Marktanteil zu erhöhen als auch die Effizienz in der Baufinanzierung für alle Beteiligten weiter zu steigern bzw. zu optimieren. Dazu kommt, dass bspw. die Vermittlung von Gewerbekunden gegen eine Provision o.ä. stattfinden kann. Genau dieser Teil hat etwas von „Game-Changer“, wenn man so weit gehen möchte.

Mit diesem Konzept beinhaltet eine ÖKOport-Plattform fast all das, was im Moment an einzelnen Features im Rahmen der Digitalisierungsoffensive ausgewählter Banken vorgestellt wird. Aber meiner Meinung nach ist das oft nicht ganzheitlich und löst nur einzelne Fragestellungen aus Sicht des Kunden (während seiner Kundenreise).

RD: Berücksichtigen Sie bei der Umsetzung auch moderne Tools für zeitgemäßes Online-Marketing (Stichwort: gläserner Kunde)?

KF: Das versteht sich für uns von selbst – wir werden u.a. mit dem Google Tag Manager und Google Analytics alle Möglichkeiten nutzen, die nach DSGVO erlaubt und möglich sind, um innovatives Online-Marketing in der Region zu betreiben.

RD: Herr Fürderer, vielen Dank für das Gespräch!
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