Dreifache Standzeit für neue Sterildampfmembrane

Dreifache Standzeit für neue Sterildampfmembrane (PresseBox) ( Ingelfingen-Criesbach, )
Speziell für den Einsatz bei hohen Temperaturen und Dampf für die pharmazeutische und biotechnologische Industrie hat GEMÜ eine neue EPDM-Membrane entwickelt.

Die Entwicklung der neuen EPDM-Membrane wurde durchgängig vom Compound bis hin zum endgültigen Design innerhalb der GEMÜ-Gruppe durchgeführt. Die Membrane zeichnet sich durch eine deutlich verbesserte thermische Belastbarkeit aus. Tests auf dem Dampfprüfstand und bei Kunden in der Produktion haben eine bis zu dreifach höhere Lebensdauer im Vergleich zu baugleichen Membranen ergeben. Auf der Oberseite wurde eine zusätzliche Dichtwulst integriert, die die Abdichtung nach außen noch weiter verbessert.

Die Absperrmembrane ist FDA-konform gemäß Titel 21 Paragraph 177.2600. Sie wurde von einem unabhängigen Institut gemäß USP Class VI getestet, ist frei von tierischen Bestandteilen und ROHS-konform. Gleichzeitig wurde beim Design Wert darauf gelegt, dass sie die Anforderungen an das EHEDG-zertifizierte Original GEMÜ-Dichtsystem erfüllt. Der Compound ist peroxidisch vernetzt. Die Compoundierung erfolgt nach den strikten Qualitätsvorgaben von GEMÜ und wird exklusiv für GEMÜ vorgenommen. Die zertifizierte Produktion erfolgt innerhalb der GEMÜ Gruppe. Damit ist eine voll integrierte Prozess- und Qualitätskontrolle gewährleistet.

Die Membrane mit der neuen Bestellbezeichnung "17" steht durchgehend in den Membrangrößen MG 8 - 100 (DN 4 - 100) zur Verfügung. Die Membrane der Größe 8 wird - wie bisher auch - in das Druckstück eingeknüpft, die Membrangrößen 10 - 100 werden mittels Gewindepin formschlüssig in das Druckstück eingeschraubt. Die neue Membrane fügt sich nahtlos in den bestehenden Ventilbaukasten ein und kann bei allen Membranventilen verwendet und nachträglich eingebaut werden.

Sie kann problemlos und ohne jeden Umbau am Ventil selbst anstelle von PTFE-Membranen eingesetzt werden. Der Austausch der Membranen kann je nach den spezifischen Prozessbedingungen und der Präferenz des Anwenders in beide Richtungen erfolgen. Dadurch kann der Betreiber einer Anlage auch bei einer Produkt- oder Prozessumstellung ohne kostspielige größere Umbaumaßnahmen flexibel reagieren. Die deutlich erhöhte Lebensdauer der neuen Membrane senkt gleichzeitig die Betriebskosten und trägt modernen TCO-Konzepten (Total-Cost of Ownership) Rechnung.
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