Gemalto liefert 2012 weitere 15 Millionen elektronische Gesundheitskarten für AOK-Versicherte aus

Deutschlands größte Krankenkasse erhält weitere Mikroprozessorkarten der zweiten Generation

Gemalto-Mitarbeiterin mit neuer Gesundheitskarte (Copyright: Gemalto 2012) (PresseBox) ( München, )
Gemalto (Euronext NL0000400653), der weltweit führende Anbieter digitaler Sicherheitslösungen, liefert 2012 weitere 15 Millionen elektronische Gesundheitskarten (eGK) an die AOK aus. Die "AOK - Die Gesundheitskasse" betreut insgesamt etwa 25 Millionen Versicherte. Das entspricht nahezu einem Drittel der Bevölkerung in Deutschland. Bereits im vergangenen Jahr hatte Gemalto zweieinhalb Millionen Gesundheitskarten für die Allgemeinen Ortskrankenkassen ausgeliefert. In dem gemeinsamen Großprojekt übernimmt Gemalto für Deutschlands größte Krankenversicherung den gesamten Prozess der Kartenherstellung. Von der Produktion, über die Personalisierung bis hin zur Auslieferung stellt Gemalto seine qualifizierte Dienstleistung unter Beweis.

Auf der Vorderseite der neuen "Sealys eGK" von Gemalto befindet sich ein Portraitphoto des Versicherten. Dies unterstützt zusammen mit der sicheren Authentifizierungsfunktion des Betriebssystems die Legitimierung des rechtmäßigen Karteninhabers und soll künftig Betrugsfälle vermeiden. Darüber hinaus soll die Karte in Zukunft auch den sicheren Zugriff auf eine Online-Patientenakte ermöglichen und elektronische Rezepte speichern. Mit Einwilligung des Karteninhabers lassen sich zukünftig zusätzliche Patienteninformationen auf der Karte speichern, darunter Notfalldaten zu bestehenden Allergien oder Medikamentenunverträglichkeiten. Versicherte profitieren somit von der vom BSI(1) und von der Gematik(2) zertifizierten Karte, wenn sie die angebotenen Dienstleistungen und Mehrwertanwendungen nutzen.

"Unser Ziel ist es, die Wirtschaftlichkeit, Qualität und Transparenz in der Behandlung unserer Versicherten weiter zu steigern", so Mirko Weißbach, Projektleiter Telematik beim AOK Bundesverband. "Die eGK und der Aufbau der Telematikinfrastruktur sind ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Gemalto hat es im Jahr 2011 geschafft, in denkbar kurzer Zeit die Kartenausgabe im gesetzlich geforderten Umfang zu realisieren. Für diese gute Zusammenarbeit möchte ich mich bedanken."

"Deutschland ist weltweit führend in der Entwicklung von elektronischen Gesundheitskarten", ergänzt Andreas Lösch, Vizepräsident Gemalto. "Mit der neuen eGK schaffen wir eine Voraussetzung für eine sichere Online-Verbindung zwischen den Versicherten und ihrer Krankenkasse. Dies ist ein großer Schritt in Richtung elektronische Dienstleistung."

Die Bereitstellung der AOK-Karte stärkt Gemaltos Position im Gesundheitswesen. Das Unternehmen ist inzwischen mit eHealthcare-Projekten in elf nationalen Programmen beteiligt, darunter in Algerien, Aserbaidschan, Belgien, Bulgarien, Finnland, Frankreich, Gabun, Mexiko und Slowenien.

(1) BSI: Das "Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik" ist eine unabhängige und neutrale Stelle für Fragen zur IT-Sicherheit in der Informationsgesellschaft.
(2) Gematik: Die Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH wurde eigens für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte gegründet und nimmt bei der Umsetzung der Telematikinfrastruktur vielfältige Aufgaben wahr. Die Gematik konzentriert sich hier auf ihre Kernkompetenzen: Konzipieren, Zulassen und Betriebsverantwortung.

Hinweis an die Redaktionen

Das von der deutschen Regierung gestartete Projekt betrifft 80 Millionen Versicherte, 350.000 Ärzte und Zahnärzte, 2.000 Krankenhäuser und 22.000 Apotheken. Das deutsche Gesundheitswesen ist dezentralisiert und verfügt über ungefähr 150 verschiedene Krankenversicherungsunternehmen mit jeweils eigener Infrastruktur. Rund 90 Prozent der Bevölkerung sind bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert, die verbleibenden zehn Prozent bei einer privaten Krankenversicherung. Bisher musste die Krankenversichertenkarte bei jeder Änderung der Versichertendaten durch eine neue Karte ersetzt werden. Mit der neuen eGK kann künftig mit dem entsprechenden Ausbau der erforderlichen Telematikinfrastruktur eine Aktualisierung der auf der Karte gespeicherten Daten ermöglicht werden. Durch das auf einem Mikroprozessor gestützte neue System könnten somit jederzeit Daten-Updates vorgenommen werden.
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