GEFMA-Professorenkonferenz: Wissenschaftler verankern Zukunftsthemen in Studieninhalten

Professoren sehen deutlichen Optimierungsbedarf beim Image des Facility Managements

Professoren aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Luxemburg arbeiteten auf der GEFMA-Professorenkonferenz an der Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften am Verankern von Zukunftsthemen in den Inhalten der FM-Studiengänge (PresseBox) ( Bonn, )
Ein gut funktionierendes Netzwerk, das die Branche bewegt – das bietet GEFMA auch im Bereich der Lehre & Forschung im Facility Management. Professoren von Facility-Management-Studiengängen aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Luxemburg trafen sich auf der GEFMA-Professorenkonferenz an der Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW).

„Mit der Professoren-Konferenz hat GEFMA über die letzten Jahre hinweg eine wertvolle Dialog- und Arbeits-Plattform geschaffen, um die Hochschulausbildung im FM fortlaufend zu optimieren und an die sich schnell verändernden Marktbedingungen anzupassen“, erklärt Prof. Dr. Markus Lehmann, GEFMA-Vorstand und Leiter der GEFMA-Professorenkonferenz. Lehmann ist außerdem Studiendekan Facility Management an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen. Die 14 Professoren beschäftigten sich auf der Konferenz unter anderem mit zukunftsrelevanten Themen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit oder Workplace Management sowie deren sinnvolle Implementierung in die Studiengänge auf Basis des GEFMA-Standards 610.

Die Wissenschaftler wollen mit zeitgemäßen Lerninhalten das Image des Facility Managements bei Studienanfängern deutlich verbessern. Mit modernen und für die Hochschulstarter attraktiven Themen, sollen die bei GEFMA organisierten Hochschulen den akademischen Nachwuchs für das Facility Management begeistern und damit die Zukunft der Branche entscheidend mitgestalten. Eine Notwendigkeit: Ein optimierungsbedürftiges Image mit viel Luft nach oben, so beschreiben die Professoren die derzeitige Wahrnehmung des Facility Managements in Deutschland bei Studienanfängern.

Zu Unrecht, befinden die Wissenschaftler, denn die Berufsaussichten und Karrieremöglichkeiten seien im Facility Management so gut, wie in kaum einem anderen Wirtschaftssektor. Derzeit müsse man aber leider das Fazit ziehen, dass trotz großer Anstrengungen in den letzten Jahren, das Image des Facility Managements in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu verbessern, die Branche noch nicht den Stellenwert hat, der ihr eigentlich als Job-Motor und wichtige Säule der Wirtschaft zusteht. Die Professoren glauben, es werde noch etwa zehn Jahre dauern, um die aus den Niederlanden bekannte hohe Akzeptanz des Facility Managements auch im deutschsprachigen Raum zu erreichen.

Die Professoren hatten am Zürichsee außerdem Gelegenheit, mit Kollegen des europäischen Dachverbands EuroFM zu netzwerken und sich über die Projekt-Ergebnisse der EuroFM-Winterschool zu informieren, an der unter anderem auch Studierende aus Deutschland teilnahmen.

 
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