Durchbruch in der Augenheilkunde: Neuartiges Transäquator OCT 20mal schneller als Stand der Technik

Münchener Forscherteam entwickelt System mit deutlich gesteigerten Aufnahmewerten für bessere Diagnostik der Netzhaut / Altersbedingte Makulatur Degeneration und Glaukom (grüner Star) besser zu behandeln

Zur traditionellen Leistungsschau
(PresseBox) ( Buch am Buchrain, )
Die Ausgründung der LMU (Ludwig Maximilian Universität) München OptoRes GmbH hat es geschafft. Das auf OCT (Optische Kohärenz Tomografie) spezialisierte Start-up hat die bestehenden Diagnosegeräte um eine technisch anspruchsvolle Variante erweitert.

Dank einer neu entwickelten Laser-Optik kann eine 4fach größere Fläche des Augenhintergrundes im Vergleich zum Stand der Technik abgebildet werden. Eine ausgeklügelte Software errechnet im Zusammenspiel der Komponenten bis zu 20fach schneller den gescannten Augenhintergrund.

Für den Praxisalltag bedeutet das erhebliche Zeitersparnisse gepaart mit schnellen, zuverlässigen Diagnosen dank besser auflösender Aufnahmen.

In einem durch ZIM (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand des BMWI Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie) geförderten Konsortium konnte ein komplettes System entwickelt werden.

Die Partner des ZIM KF im Einzelnen:
- GBN Systems GmbH (Entwicklung eines hochpräzisen Trgergestüs für Hardware- und Optikkomponenten, welches nicht für Schwingungen im Mikrometerbereich anfällig ist)
- Solectrix GmbH (Elektronik)
- IB/E Optics Eckerl GmbH (Laser / Optik)
- LMU München (OptoRes)

Im Rahmen des Innovationstag Mittelstand bei der Förderstelle AIF Projekt GmbH in Berlin stellten OptoRes und GBN Systems die Entwicklung der Fachöffentlichkeit vor. Neben Forschern, Entwicklern, Industrievertretern zeigten auch die Abgeordneten des Deutschen Bundestages reges Interesse an dieser Neuheit.

Das fertiggestellte Komplettsystem kommt 2017 an der Augenfachklinik der LMU München in den Studieneinsatz und ermöglicht so den forschenden Medizinern die Anwendung im klinischen Patientenumfeld.
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