Restauration auf der Skulpturachse Eschborn

Gardemann im Auftrag der Kunst

Die neue Gelenk-Teleskop-Arbeitsbühne GKG 222 bei der Restauration der Skulptur "Fulcrum" in Eschborn. (PresseBox) ( Alpen, )
„Die gelbe Skulptur auf der Innenfläche des Verkehrskreisels im Gewerbegebiet Süd in Eschborn kanalisiert die Ströme. Sie wird als prägnantes Zeichen an markanter Stelle wahrgenommen. „Fulcrum“, das Kunstwerk des amerikanischen Bildhauers John Henry, ist der Angelpunkt der Skulpturachse Eschborn.“ So beschreibt das Volksbildungswerk Eschborn die Skulptur, die seit 2002 im Kreisverkehr Frankfurter Straße, Ecke Mergenthalerallee zu finden ist - direkt vor der neuen Deutschen Börse. Die Figur ist Teil des Projektes „Skulpturachse Eschborn“. Es wurde 1988 ins Leben gerufen wurde, um Kunst zu den Menschen zu bringen.

Zehn Jahre nach der Aufstellung sollte die Skulptur nun restauriert werden und nach Reinigung, neuem Anstrich und Korrosionsschutz in neuem Glanz erstrahlen.

Kein Herankommen

Die Stadt Eschborn beauftragte die Frankfurter Niederlassung der Firma „Franz Dietrich AG Korrosionsschutz“ mit dieser Aufgabe. Theoretisch ein Routine-Auftrag für die Fachleute aus der Main-Stadt. Praktisch aber eine Herausforderung, denn die Plastik steht inmitten eines begrünten Kreisverkehrs, der – wie auch sein Sockel – nicht befahren werden durfte. Aufgrund der Höhe und Form des Kunstwerkes benötigte die Franz Dietrich AG professionelle Unterstützung, um an der Skulptur arbeiten zu können.

Gardemann fragen

Dirk Müller, Fachberater im Außendienst bei Gardemann – dem bundesweit agierenden Vermieter von Arbeitsbühnen – schaute sich die Situation vor Ort selbst an. „Die Skulptur hat eine ausgefallene Form, hoch, teils sehr ausladend, an manchen Stellen filigran, an anderen eher robust“, beschreibt Dirk Müller das Objekt. „Aber irgendwo muss die Bühne auch platziert werden“, stellt er fest.

Darum kam auch das Grünflächenamt der Stadt Eschborn zur Vor-Ort-Besichtigung. Sie stimmten zu, an zwei Stellen des Kreisverkehrs kurzzeitig die Grünfläche zu entfernen, damit die Plastik von diesen beiden Seiten angefahren werden kann.

„Ohne diese Möglichkeit wäre es wirklich schwierig geworden – auch wenn mit dieser Lösung gleich eine weitere Herausforderung aufgetreten ist: Denn nun sollte die Arbeitsbühne unmittelbar an der Plastik platziert werden“, erklärt Dirk Müller.

Für den erfahrenen Fachberater kein Problem: Mit der ganz neuen GKG 222 wählte er die für den Einsatz passende Lösung. „Diese Gelenkarbeitsbühne hat ein Gummiketten-Fahrwerk und ist besonders leicht. Dadurch kann die Bühne auch auf unbefestigtem und empfindlichem Grund eingesetzt werden. Darüber hinaus ist sie besonders schmal, hat sie einen Schwenkbereich von 360 Grad und eine seitliche Reichweite von etwas über zehn Metern. Mit ihrer maximalen Arbeitshöhe von 22 Metern ist sie für diesen Auftrag der Franz Dietrich AG ideal.“

Rundum zufrieden

Drei Tage dauerte es, bis „Fulcrum“ neu geschützt im alten Glanz erstrahlte. Der Auftrag verlief für alle Seiten planmäßig.

Schon wenige Tage später wurde der Eschborner Kreisverkehr wieder neu bepflanzt - der Einsatz hatte keine bleibenden Spuren hinterlassen.
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