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Ansprechpartner:in Herr Heicke Gaedeke +49 931 4104265

Großes Interesse an Weiterbildung zur EU-Mikroplastikregulierung

SKZ und UMCO bieten Zusatztermine für neue Online-Schulung an

(PresseBox) (Würzburg, )
Die neue Weiterbildung „EU-Mikroplastikregulierung – Anforderungen der REACH-Beschränkung und Pellet-Loss-Verordnung“ des SKZ ist Ende Januar erfolgreich gestartet und traf unmittelbar auf eine außergewöhnlich hohe Nachfrage. Gemeinsam mit der UMCO GmbH reagiert das SKZ nun kurzfristig und bietet weitere Online-Termine an, um dem großen Informationsbedarf in der Kunststoffbranche gerecht zu werden.

Mikroplastik gelangt lautlos in unsere Umwelt, gefährdet Ökosysteme, Tiere und am Ende auch den Menschen. Deshalb greift die EU mit der REACH Beschränkung und der neuen Pellet-Loss-Verordnung ein und reguliert den Einsatz und die Freisetzung von Mikroplastik. Die EU-Regulierungen bedeuten für die Kunststoffbranche konkrete und teils tiefgreifende Verpflichtungen.

Vor diesem Hintergrund haben SKZ und UMCO eine kompakte, praxisorientierte Live-Online-Weiterbildung entwickelt, die sich gezielt an betroffene Unternehmen richtet. In der halbtägigen Schulung erhalten die Teilnehmenden einen strukturierten Überblick über die Anforderungen der REACH-Verordnung (EG) Nr. 1907/2006, insbesondere Anhang XVII, Eintrag 78 zu absichtlich zugesetztem Mikroplastik, sowie über die daraus resultierenden Informations- und Berichtspflichten, die ab 2026 greifen. Ebenso behandelt wird die neue Pellet-Loss-Verordnung (EU) 2025/2365, die seit Dezember 2025 gilt und verbindliche Maßnahmen zur Vermeidung von Kunststoffgranulatverlusten entlang der Lieferkette vorschreibt.

Darüber hinaus werden die praktischen Anforderungen an Risikomanagementpläne, Kennzeichnungs- und Schulungspflichten sowie Zertifizierungsanforderungen detailliert erläutert. Die Referierenden zeigen auf, welche Übergangsfristen und Ausnahmeregelungen bestehen und wie Unternehmen diese strategisch sinnvoll nutzen können. Ein besonderer Fokus liegt auf konkreten Analysen und Maßnahmen zur Reduktion von Granulatverlusten – untermauert durch reale Praxisbeispiele aus Industrieanlagen. Ergänzend werden technische und organisatorische Maßnahmen vorgestellt, mit denen Unternehmen ihre Prozesse frühzeitig und effizient an die neuen regulatorischen Rahmenbedingungen anpassen können.

Die Inhalte werden gemeinsam von Experten beider Partner vermittelt. Die gebündelte Fachkompetenz aus regulatorischer Beratung und kunststofftechnischer Praxis ermöglicht nicht nur fundiertes Hintergrundwissen, sondern auch die gezielte Beantwortung unternehmensspezifischer Fragestellungen. Ziel der Weiterbildung ist es, regulatorische Pflichten klar einzuordnen und Unternehmen konkrete, umsetzbare Handlungsempfehlungen an die Hand zu geben.

„Wir zeigen auf, was Unternehmen jetzt tun müssen und welche Pflichten wann greifen. Die große Resonanz auf unseren ersten Termin belegt eindrucksvoll, wie hoch der Informationsbedarf in der Branche ist. Umso wichtiger ist es uns, die Inhalte nicht nur verständlich aufzubereiten, sondern sie mit greifbaren, praxisnahen Tipps zu ergänzen, die den Unternehmen wirklich weiterhelfen“, so Heicke Gaedeke, Senior Engineer am SKZ und Leiterin des Kurses.

Wer frühzeitig handelt, schafft Rechtssicherheit, reduziert operative Risiken und vermeidet kostenintensive kurzfristige Umstellungen. Aufgrund der starken Nachfrage nach dem Auftakttermin Ende Januar wurden zusätzliche Online-Termine freigeschaltet, die ab sofort buchbar sind.

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