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Pressemitteilung BoxID: 726542 (Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB)
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Wer züchtet den schönsten Kristall? - Gewinner im bundesweiten Schulwettbewerb ausgezeichnet

(PresseBox) (Erlangen, ) Am 5. Februar 2015 wurden in Nürnberg die Gewinner im bundesweiten Schulwettbewerb "Wer züchtet den schönsten Kristall?" ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand im Rahmen des 5. Kongresses P-/W-Seminare des Förderkreises Ingenieurstudium e.V. in Nürnberg statt. Der Ministerialbeauftragte für die Gymnasien in Mittelfranken, Joachim Leisgang vom Bayerischen Kultusministerium, und Dr. Jochen Friedrich, Leiter der Abteilung Materialien am Fraunhofer IISB und Vorsitzender der DGKK, überreichten den fünf bestplatzierten Schülergruppen jeweils einen Siliziumkristall mit den Namen der Gewinnerschulen als repräsentative Urkunde, zusätzlich gab es Geldprämien. Der Wettbewerb wurde vor einem Jahr von der Deutschen Gesellschaft für Kristallwachstum und Kristallzüchtung e.V. (DGKK) und der Deutschen Gesellschaft für Kristallographie e.V. (DGK) an gleicher Stelle initiiert. Über 340 Schülergruppen von 140 Schulen aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland nahmen am Wettbewerb teil und schickten fast 100 Alaun-Kristalle zur Bewertung ein. Die Organisatoren schätzen, dass insgesamt 2000 Schüler, von der 5. bis zur 13 Jahrgangstufe, an dem Wettbewerbteilgenommen haben.

Kristalle, als prächtige Minerale in geologischen Zeiträumen entstanden, haben die Menschen schon immer durch ihre Schönheit fasziniert. Heute bilden synthetisch gezüchtete Kristalle die Grundlage für viele moderne Technologien und sie begeistern Ingenieure und Wissenschaftler durch ihre Reinheit und Perfektion.

Um jungen Menschen den Einfluss der Kristalle auf unser tägliches Leben bewusst zu machen, wurde Anfang 2014 im Rahmen des Internationalen Jahres der Kristallographie der Schulwettbewerb "Wer züchtet den schönsten Kristall?" ins Leben gerufen. Die Organisation und die Finanzierung übernahmen die Deutsche Gesellschaft für Kristallwachstum und Kristallzüchtung e.V. (DGKK) und die Deutsche Gesellschaft für Kristallographie e.V. (DGK). Zu dem Wettbewerb meldeten sich insgesamt 340 Schülergruppen von 140 Schulen aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland an. Den Schülern wurde Alaunsalz zur Verfügung gestellt und sie sollten mit Hilfe einer Anleitung schöne Kristalle züchten. Die Gruppen hatten einige Monate Zeit für ihre Kristallzüchtungsversuche und um die besten Exemplare einzusenden.

Die Fachjury wählte aus fast 100 zurückgeschickten Kristallen fünf besonders schöne Gewinnerkristalle aus. Diese wurden im Rahmen der offiziellen Preisverleihung, die am 5. Februar 2015 auf dem 5. P/W Schülerkongress des Förderkreises Ingenieurstudium e.V. in Nürnberg stattfand, erstmals der Öffentlichkeit präsentiertund die siegreichen Kristallzüchter-Teams prämiert. Der Ministerialbeauftragte für die Gymnasien in Mittelfranken, Joachim Leisgang vom Bayerischen Kultusministerium, und Dr. Jochen Friedrich, Leiter der Abteilung Materialien am Fraunhofer IISB und Vorsitzender der DGKK, übergaben die Preise. Die Auszeichnungen bestanden aus einer Urkunde in Form eines am Fraunhofer IISB in Erlangen prozessierten Siliziumkristalls mit dem Namen der Gewinnerschule sowie einer Geldprämie. Je ein erster Preis ging an das Elisabeth-Gymnasium in Halle/Saale und an das Feodor-Lynen-Gymnasium in Planegg. Den zweiten Platz teilten sich das Korbinian-Aigner-Gymnasium in Erding und die Georg-Kerschensteiner-Schule in Müllheim. Auf dem dritten Platz landete das Jakob-Brucker-Gymnasium aus Kaufbeuren. Die Siegerkristalle wurden auf der parallel stattfindenden Berufsinformationsmesse "realize your visions!" auf dem Stand des Fraunhofer IISB ausgestellt und sind demnächst im Reich der Kristalle in München und später im Deutschen Edelsteinmuseum in Idar-Oberstein zu bewundern.

Berufsinformationsmesse und Kongress P-/W-Seminare

Das Fraunhofer IISB engagiert sich in der wissenschaftlichen Nachwuchsarbeit und ist langjähriges Mitglied im Förderkreis Ingenieurstudium e.V. Auf der Berufsinformationsmesse "realize your visions!" ist das IISB regelmäßig präsent und informiert die zukünftigen Studierenden über die ausgezeichneten Perspektiven eines ingenieurwissenschaftlichen Studiums und die interessanten Möglichkeiten einer studentischen oder beruflichen Tätigkeit in der anwendungsnahen Forschung.

Die Berufsinformationsmesse "realize your visions!" wird jährlich vom Förderkreis Ingenieurstudium e.V. (Erlangen) organisiert und ist eine Vortragsveranstaltung mit Messecharakter. Schülerinnen und Schüler aus der Metropolregion Nürnberg können sich hier bei regionalen Unternehmen, Hochschulen und Universitäten über Ingenieurberufe, ingenieurwissenschaftliche Studiengänge sowie über Perspektiven, Chancen und berufliche Werdegänge informieren.

Auf dem ebenfalls vom Förderkreis ausgerichteten und gemeinsam mit der Berufsinformationsmesse stattfindenden "Kongress P-/W-Seminare" haben Schüler, Lehrer sowie Partner-Unternehmen die Gelegenheit, im Rahmen der Schulbildung bearbeitete Themen aus dem Bereich Naturwissenschaft und Technik der Öffentlichkeit vorzustellen. Die auf dem Kongress vorgestellten Seminar-Arbeiten werden von einem wissenschaftlichen Komitee ausgewählt und in Vorträgen präsentiert.

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Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB

Das 1985 gegründete Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB betreibt angewandte Forschung und Entwicklung auf den Gebieten der Mikro- und Nanoelektronik, Leistungselektronik und Mechatronik. Mit Technologie-, Geräte- und Materialentwicklungen für die Nanoelektronik sowie seinen Arbeiten zu leistungselektronischen Systemen für Energieeffizienz, Hybrid- und Elektroautomobile genießt das Institut internationale Aufmerksamkeit und Anerkennung. Rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in der Vertragsforschung für die Industrie und öffentliche Einrichtungen. Neben seinem Hauptsitz in Erlangen hat das IISB zwei weitere Standorte in Nürnberg und Freiberg. Das IISB kooperiert eng mit dem Lehrstuhl für Elektronische Bauelemente der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.