BMBF-Staatssekretär Stefan Müller informiert sich am Fraunhofer IISB über Elektroniksysteme für die Energieversorgung

Der stellvertretende IISB-Institutsleiter Prof. Dr. Martin März (rechts), Leiter des Geschäftsbereichs Leistungselektronik, informiert Staatssekretär Stefan Müller über die Leistungsfähigkeit moderner leistungselektronischer Wandler (Foto: Fraunhofer IISB).
(PresseBox) ( Erlangen, )
Stefan Müller, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, hat sich bei einem Besuch am Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB am 15. Mai 2014 in Erlangen über die neuesten Forschungsentwicklungen zu leistungselektronischen Systemen informiert. Diese sind eine essentielle technische Komponente beim Umbau der Energieversorgung.

Ob Netzumbau, vermehrte und dezentrale Einspeisung regenerativer Energien oder Energiesparen in Wohnhäusern, Bürogebäuden und Industrieanlagen - ohne moderne Leistungselektronik sind die anspruchsvollen Ziele beim Umbau der Energieversorgung technisch nicht realisierbar. Leistungselektronische Bauelemente und Systeme sorgen für die Verteilung und Wandlung und damit die Bereitstellung elektrischer Energie in der benötigten Form. Dabei sind höchste Energieeffizienz, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit entscheidend für Umsetzbarkeit und Markterfolg. Entsprechende Herausforderungen ergeben sich an die Forschung und Entwicklung.

Bei seinem Besuch in Erlangen informierte sich Stefan Müller über die neuesten Entwicklungen des Fraunhofer IISB, unter anderem in den Bereichen Gleichstromnetze sowie verlustarme und kompakte Leistungswandler. Mit IISB-Leiter Prof. Dr. Lothar Frey und seinem Stellvertreter Prof. Dr. Martin März diskutierte er die Einsatzmöglichkeiten und Potentiale der leistungselektronischen Komponenten, beispielsweise für das Energiemanagement in Gebäudekomplexen, aber auch für den Einsatz in Elektrofahrzeugen und der dafür nötigen Infrastruktur.

Als Bundestagsabgeordneter für den Bundeswahlkreis Erlangen zeigte Stefan Müller bei seinem Besuch zudem großes Interesse an der künftigen Entwicklung des Forschungsstandortes. In Erlangen ist mit zwei Fraunhofer-Instituten, der Technischen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg und einer dichten regionalen Konzentration einschlägiger Industrie eine bedeutende Forschungslandschaft für Elektroniksysteme vorhanden.
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