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Pressemitteilung BoxID: 761929 (Fraunhofer Institut LBF)
  • Fraunhofer Institut LBF
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"Hessen schafft Wissen": Benjamin Möller neuer Wissensbotschafter des Fraunhofer LBF

(PresseBox) (Darmstadt, ) Benjamin Möller ist Diplom-Ingenieur, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF in Darmstadt. Zukünftig wird er in seiner neuen Funktion als Wissensbotschafter dem Wissenschaftsstandort Hessen ein Gesicht zu geben. Sein Motto: „Hessen schafft Wissen, um zuverlässige Technologien für die zukünftige Mobilität und eine effiziente Energienutzung zu entwickeln.“

Er tritt in die Fußstapfen von Christian Fischer. Der damals erste Wissensbotschafter des Fraunhofer LBF hat seine berufliche Tätigkeit vor kurzem in ein benachbartes Bundesland verlegt. Möller möchte an die erfolgreiche Botschaftertätigkeit seines Kollegen anknüpfen, aber auch eigene Ideen und Impulse einbringen. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst HMWK als Organisator der Initiative bittet die Botschafter individuell zu bestimmten Themen und Anlässen um ihre Mithilfe. Dies können Veranstaltungen in Schulen und Kindergärten sein, aber auch Podiumsdiskussionen, Presseinterviews oder eine Gala mit dem Ministerpräsidenten.

Professor Tobias Melz, kommissarischer Leiter des Fraunhofer LBF, begrüßt das erneute Engagement eines jungen Mitarbeiters aus seinem Team: „Es ist wichtig, gerade bei komplexen Wissenschaftsthemen, den Inhalten auch ein Gesicht und eine Stimme zu geben. Benjamin Möller ist der zweite Wissensbotschafter unseres Instituts in dieser Kampagne. Er wird die aktuelle Forschung, Potenziale und Erfolgsgeschichten des Fraunhofer LBF einer breiten Öffentlichkeit näher bringen.“

Möllers Forschungsschwerpunkt im Fraunhofer LBF ist die Betriebsfestigkeit von Schweißverbindungen hochfester Stähle, insbesondere bei hohen Lasten und wenigen Beanspruchungszyklen. Ziel ist es, bereits bei der Auslegung hochbeanspruchter Stahlkonstruktionen, beispielsweise im Kranbau, Leichtbauweisen umzusetzen.

Sein erster Einsatz ist die Betreuung eines „Jungforschertages“ im Fraunhofer LBF: die Gewinnerin des diesjährigen Jugend forscht Regionalwettbewerbs Hessen Süd ist einen Tag unterwegs mit den Forschern des Instituts.

Hintergrund

Wissenstransfer für eine erfolgreiche hessische Zukunft! Die Initiative "Hessen schafft Wissen" des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst HMWK, hat sich zum Ziel gesetzt, die vielseitige Wissenschaftslandschaft Hessens, ihre Projekte und Gesichter noch bekannter zu machen. Dadurch soll der Standort Hessen im nationalen wie internationalen Wettbewerb nachhaltig gestärkt, die Anwerbung, besonders von jungen, wissenschaftlichen Fach- und Führungskräften erleichtert sowie die Einwerbung von Drittmitteln verbessert werden. Die Kommunikationsinitiative wird getragen von den hessischen Hochschulen, Vertretern renommierter Forschungseinrichtungen sowie den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern selbst, die sich als Botschafter engagieren. Die Offensive ist im Jahr 2013 gestartet. www.hessen-schafft-wissen.de

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Fraunhofer Institut LBF

Das Fraunhofer LBF entwickelt, bewertet und realisiert im Kundenauftrag maßgeschneiderte Lösungen für maschinenbauliche Komponenten und Systeme, vor allem für sicherheitsrelevante Bauteile und Systeme. Dies geschieht in den Leistungsfeldern Schwingungstechnik, Leichtbau, Zuverlässigkeit und Polymertechnik. Neben der Bewertung und optimierten Auslegung passiver mechanischer Strukturen werden aktive, mechatronisch-adaptronische Funktionseinheiten entwickelt und proto-typisch umgesetzt. Parallel werden entsprechende numerische sowie experimentelle Methoden und Prüftechniken vorausschauend weiterentwickelt. Die Auftraggeber kommen aus dem Automobil- und Nutzfahrzeugbau, der Schienenverkehrstechnik, dem Schiffbau, der Luftfahrt, dem Maschinen- und Anlagenbau, der Energietechnik, der Elektrotechnik, dem Bauwesen, der Medizintechnik, der chemischen Industrie und weiteren Branchen. Sie profitieren von ausgewiesener Expertise der rund 500 Mitarbeiter und modernster Technologie auf mehr als 11 560 Quadratmetern Labor- und Versuchsfläche an den Standorten Bartningstraße und Schlossgartenstraße.