PresseBox
Pressemitteilung BoxID: 370991 (FRANK Robin Linux Systems)
  • FRANK Robin Linux Systems
  • Gusshausstr. 23/1/18
  • 1040 Wien
  • http://www.linux-systems.at
  • Ansprechpartner
  • Anita Frank
  • +43 (1) 7683626

Data Center Innovation Forum 2010

Open Source im Data Center - von der Revolution zur Evolution für neue IT-Wirtschaftlichkeit in Unternehmen

(PresseBox) (Wien, ) Das Data Center der Zukunft verlangt nicht nur nach innovativen Lösungen, es braucht auch praktikable Konzepte um veraltete Rechenzentren zukunftsorientiert zu optimieren. Im Rahmen des Data Center Innovation Forum 2010 werden am 12. Oktober in Wien moderne Lösungen präsentiert und ein herstelleru?bergreifender Überblick mit konkreten Lösungsbeispielen fu?r ganzheitliche Data Center-Strategien geboten. Der Distributor FRANK Linux Systems lädt gemeinsam mit namhaften Herstellern Unternehmens- und Fachhandelskunden ein.

Die Ziele für das Data Center der Zukunft sind bei allen Unternehmen nahezu identisch: Aktualisierung und Konsolidierung der IT-Infrastruktur, zentrales Datenmanagement, ganzheitliches System- und Servicemanagement, Kostentransparenz und vor allem eine dauerhafte Senkung der Gesamtbetriebskosten.

"Produkte dafür gibt es genug, aber nur innovative Lösungen die in ein ganzheitliches Konzept passen, technologisch aufeinander abgestimmt und offen für zukünftige Applikationen sind, sorgen für Energie- und Kosteneffizienz", sagt Alexander Frank, verantwortlich für den technischen Vertrieb bei FRANK Linux Systems. "Viele angestaubte Infrastrukturen arbeiten nur noch mit Bypässen und Herzschrittmachern und brauchen dringend eine Ursachen- und nicht nur Symptombehandlung", weiß Alexander Frank aus vielen Gesprächen mit Partnern und Kunden.

Open Source Enterprise Lösungen haben entscheidende Vorteile für eine zukunftsorientierte Modernisierung im Data Center. Die Flexibilität und Unabhängigkeit von Open Source, verbunden mit offenen Standards, ermöglicht viel schnellere und genauere Anpasssungen um veraltete Lösungen zu ersetzen, Erweiterungen durchzuführen und vor allem neue Ideen umzusetzen.

ProgGen ist ein gutes Beispiel wie hilfreich Open Source für ein veraltetes Data Center sein kann. Fehlende Code-Dokumentationen alter Software, machen es vielen Unternehmen sehr schwer Weiterentwicklungen durchzuführen, neue Applikationen anzubinden oder alte zu ersetzen. ProgGen spürt alten Code auf, analysiert und dokumentiert ihn, um ihn anschließend zu erneuern oder zu konvertieren. Damit können Legacy Systeme für zukünftige Aufgaben auf eine Open Source oder andere Plattformen portiert werden.

"Interessant ist hier zudem die Technologiepartnerschaft mit Ingres", meint Alexander Frank. "Viele Unternehmen möchten weg von überteuerten proprietären Datenbanken, scheuten aber bisher die Migration wegen der Problematik der Anbindung bestehender Applikationen. Das generische Übersetzungstool ProgGen unterstützt bei einer Datenbank-Migration die Umsetzung aller Datenbankrelevanten ITassets und ermöglicht so die Integration aller Applikationen. Ein proof of concept lohnt sich hier allemal."

Drehund Angelpunkt im Data Center ist die ständige Verfügbarkeit sowie die zentrale Nutzung aller Daten. Schnell wachsende Unternehmen und Standorterweiterungen haben zu einer Vielzahl an Datenquellen in Unternehmen geführt. Ob Daten aus der Buchhaltung, dem Rechnungswesen, der Lohnverrechnung, einer simplen Excel-Datei, aus CRM, CMS oder einem Web Shop, erst die zentrale Kontrolle und Nutzung aller Daten vermindert Resourcen und damit Kosten. Genau dafür wurde die Open Source Enterprise Datenintegrationslösung Talend entwickelt. Sie führt Daten aus allen Quellen zusammen. Das Shared Repository ermöglicht Geschäftsanwendern, Jobentwicklern und IT-Abteilungen einen uneingeschränkten Blick auf eine zentrale und eindeutige Basis.

Unternehmen profitieren hier ebenso von der quelloffenen Entwicklung wie bei der Open Source Datensicherungslösung SEPsesam. Sie erhalten und behalten die Zugriffssicherheit für ihre Daten. Zudem erfüllen Sie gesetzliche Vorschriften, indem sie für das Auslesen gespeicherter Daten keine Drittanwender benötigen.

Was für das Datenmanagement gilt, gilt ebenso für das Systemmanagement. Damit Geschäftsprozesse stabil und effizient unterstützt werden, müssen IT-Verantwortliche wissen, wie und wo Systeme im Zusammenhang arbeiten. Bei Betrieb, Ausbau oder Veränderung der Systeme müssen sie ein Gesamtbild an Wechselwirkungen und Leistungsparametern steuern können. Ein ganzheitlicher Ansatz dazu ist das Systemmanagement-Framework ITCOCKPIT. Auf Open Source basierend und modular aufgebaut bietet ITCOCKPIT hohe Flexibilität bei der Anpassung an verschiedene Systeme und Anforderungen, sowie Kosteneffizienz in der Anschaffung, Implementierung und im Betrieb.

Um die Kosten der internen IT-Dienstleistungen transparent zu machen und effizient zu halten, setzen größere Unternehmen zunehmend auf die Etablierung von Service Katalogen im Rahmen von IT Service Management. Laut Gartner Group können Organisationen die IT Service Management einsetzen, ihre TCO um bis zu 48 Prozent reduzieren. Die Open Source Service Management Lösung ISM, verbindet strategische sowie operative Komponenten in einem integrierten System und bietet zudem mit der einzigartigen Komponente ISM/GI die Anbindung unternehmensspezifischer Systeme und Applikationen ins IDM oder Shopping System mit Automatic Fulfillment.

Ein wichtiger Aspekt für das Data Center der Zukunft ist die Nutzung in der Cloud. Ob man die IT-Dienste in einer firmeneigenen Cloud anbietet oder eine externe Cloud nutzt, die Basis dafür bilden entsprechende Virtualisierungslösungen. Auch hier haben Open Source Lösungen die Nase vorn, denn die KVM-Technologie (Kernel Virtual Machine) ist direkt im Linux Kernel eingebettet. Damit bieten Linux Server eine wesentlich schnellere und resourcensparendere Virtualisierung als proprietäre Lösungen.

Für virtualisierte Umgebungen wird das Thema Hochverfügbarkeit noch wichtiger. Immer mehr unternehmenskritische Anwendungen werden virtualisiert betrieben und brauchen höchste Ausfallsicherheit. Die Open Source Hochverfügbarkeitslösung DRBD ist inzwischen nicht nur im Linux Kernel integriert, sondern weltweit längst zum de Facto Standard für Hochverfügbarkeit geworden. Mit laufend niedrigsten ROI und TCO Ergebnissen trägt diese Lösung auch zur Senkung der Gesamtbetriebskosten bei.

"Heterogene IT-Landschaften in allen größeren Unternehmen beweisen den Einsatz von Linux und Open Source Lösungen. Aber noch gibt es einen großen Wissensbedarf und viele Unsicherheiten. Um die technologischen und vielfältigen wirtschaftlichen Vorteile innovativer Open Source Lösungen voll auszuschöpfen, brauchen IT-Verantwortliche umfassende Kenntnisse sowohl über die Lösungen als auch die Finanzierungsmodelle. Erst dann lässt sich ein Open Source Konzept in der Data Center Strategie mitverfolgen", sagt Anita Frank, verantwortlich für Business Development und Marketing bei FRANK Linux Systems.

"Mit dem Data Center Innovation Forum am 12. Oktober in Wien bieten wir IT-Verantwortlichen aus Unternehmen sowie aus dem Dienstleistungsbereich eine Informations-Plattform rund um das Thema Data Center. Gemeinsam mit Fujitsu, Red Hat, SEP, AGP, Certex, Ingres, IT-Novum, Linbit und Talend informieren wir in Fachvorträgen und Gesprächen wie mit technischen Innovationen, sowie der Verbindung von Open und Closed Source Lösungen das Data Center zukunftssicher optimiert werden kann.

Informationen dazu finden Sie unter: www.linux-systems.at/DCIF2010

FRANK Robin Linux Systems

Das Unternehmen FRANK Linux Systems ist seit 1995 auf den Vertrieb von Linux und Open Source Produkten spezialisiert. Als Fachdistribution für innovative IT-Lösungen bietet es ein umfangreiches Produktportfolio, Pre Sales Beratung und steht auch für Fragen bis zum laufenden Betrieb zur Verfügung. Im Competence Center werden zudem Vertriebsberatung, Produktschulungen, Themenworkshops sowie Administrations- und Zertifizierungstrainings angeboten.