Gelungener Technologietransfer

(v.l.) Prof. Dr. Christoph Jansen, Prof. Dr. Tim Aschmoneit, Hytera-Geschäftsführer Dipl. Ing. Matthias Klausing, Software-Entwicklungsingenieur Philip Hermes, Präsidiumsbeauftragte Dr. Heike Bille, Dipl. Ing. Hauke Holm, Entwicklungsleiter Hytera, Dipl. Ing. Michael Zeuschner  und Tommy Dittloff (PresseBox) ( Flensburg, )
Die Hochschule Flensburg und das chinesische Unternehmen Hytera haben in einem dreijährigen Projekt ein Framework entwickelt, das die Entwicklung von sicherheitsrelevanten VoIP- Apps für verschiedene Betriebsplattformen vereinfacht.

Um die Kosten einer Applikations-Entwicklung für die Plattformen Android und iOS zu minimieren, verwendet man in der Regel ein Cross-Platform-Tool. Während es bei vielen dieser Tools üblich ist, die Applikation unter erheblichem Kostenaufwand neu zu implementieren beziehungsweise stark an das Tool anzupassen und sich damit vom Tool abhängig zu machen, kann mit dem entwickelten Framework die existierende App ohne große Änderungen deutlich kostengünstiger von einem in das andere Betriebssystem übertragen werden. Die Entwickler*innen bleiben unabhängig und behalten dabei die volle Flexibilität und Kontrolle über die Implementierung der Applikation, erklärt Prof. Dr. Tim Aschmoneit, Projektleiter auf Seiten der Hochschule Flensburg. Er betonte, dass insgesamt zwanzig bis dreißig Studierende an dem Projekt mitgearbeitet haben. 

Hytera, ein führender Hersteller im Bereich Mobilfunk hat eine mobile Applikation für Sprach- und Datenübertragung für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) am Mark. Die Anforderungen (App-Security, Übertragungssicherheit und Quality of Service), die an ein Cross-Platform-Tool für solch eine App gestellt werden, waren daher sehr hoch. Zusammen mit dem Know-how des Kooperationspartners konnte an der Hochschule ein Framework entwickelt werden, das in der Lage ist, mit Applikationen solcher Komplexität umzugehen. Damit hebt es sich von anderen am Markt etablierte Cross-Platform-Tools (Xamarin, Cordova, Ionic) deutlich ab.

Als Partnerin der Wirtschaft freue sich die Hochschule Flensburg, dass man sich gemeinsam dieser komplexen Aufgabe gestellt habe, sagt Dr. Christoph Jansen, Präsident der Hochschule Flensburg. Kurt-Christoph von Knobelsdorff, stellvertretender Staatssekretär Wirtschaftsministerium, lobt die Kooperation als gelungenen Technologietransfer. Einer mittelständig geprägten Wirtschaftsregion kämen die Forschungsaktivitäten der Hochschule zugute. 

Aber auch das global tätige Unternehmen Hytera, mit einem Entwicklungsstandort in Flensburg, profitiere von der Kooperation mit der Hochschule Flensburg, sagte Geschäftsführer Dipl. Ing. Matthias Klausing: „Wir gewinnen neue Mitarbeiter*innen mit einem guten Ausbildungsstand.“
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