Unbegrenzt und barrierefrei: Eigenverbrauch von Solarstrom ist das Gebot der Energiewende

(PresseBox) ( Bonn, )
Im Rahmen einer mehrteiligen Analyse von EUPD Research werden deutschlandweit Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer zur Energiewende befragt. Ein zentrales Ergebnis zeigt, dass sowohl Besitzer als auch Planer von Photovoltaik-Anlagen auf die Kombination mit einem Stromspeicher setzen. Der Einsatz von Heimspeichern erhöht den Eigenverbrauch deutlich, weshalb mögliche Beschränkungen des direkten Verbrauchs von selbsterzeugtem Solarstrom kritisch gesehen werden.

Der Bonner Markt- und Wirtschaftsforscher EUPD Research schätzt, dass sich der Strombedarf in privaten Haushalten mittelfristig durch die E-Mobilität und  elektrische Wärme gegenüber dem heutigen Stand etwa verdreifachen wird. Für Haushalte, die bereits Energie über eine eigene Photovoltaik-Anlage erzeugen, kann der Eigenverbrauch des vor Ort erzeugten Stroms durch die Kopplung mit einem Speicher signifikant erhöht werden, sodass der zukünftig steigende Bedarf kostengünstig und mit nachhaltiger Energie gedeckt werden kann.

Die Ergebnisse einer vom Stromspeicher-Spezialisten E3/DC in Auftrag gegebenen deutschlandweiten Analyse zeigen ein großes Interesse der befragten Personen an der Kombination der eigenen PV-Anlage mit einem Speichersystem. 8 % der privaten Haushalte, die schon eine PV-Anlage besitzen, haben sich bereits dazu entschieden einen Heimspeicher nachzurüsten. Mittelfristig planen weitere 18 % die Nachrüstung eines Energiespeichers. Der unabhängige Marktforscher EUPD Research hat hierfür 2.000 Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer unter anderem zu ihrer Motivation und ihrem Wissensstand in Bezug auf eine Energieversorgung durch ein hauseigenes Energiesystem befragt.

Innerhalb der Personengruppe, die sich gegenwärtig in der Planungsphase zur Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage befinden, fällt das Interesse an einem zusätzlichen Speichersystem noch sehr viel höher aus (siehe Abb. 1). Der Großteil dieser Gruppe hat sich im Zusammenhang mit dem Kauf eines PV-Systems auch konkret mit der Investition in ein Speichersystem auseinandergesetzt. 83 % der Personen, die bereits in Kürze eine PV-Anlage kaufen werden, geben an, auch einen Speicher installieren lassen zu wollen. Haushalte, die zurzeit der Befragung aktiv Angebote für PV-Anlagen einholten und den generellen Wunsch aussprachen, eine PV-Anlage zu erwerben, gaben sogar in 87 % der Fälle an, einen Heimspeicher mit einzuplanen. Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer, die mittelfristig eine PV-Anlage zulegen möchten und sich hierzu bereits beraten lassen, planen zu 77 % ebenfalls mit einem Heimspeicher. EUPD Research geht davon aus, dass dieser Anteil noch weiter zunimmt, je konkreter sich die PV-Anlagenplaner mit der Thematik auseinandersetzen.

Deutsche Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer sprechen sich eindeutig für unbegrenzten, barriere- sowie entgelt- und umlagefreien Eigenverbrauch von selbst generiertem PV-Strom aus (siehe Abb. 2). Dabei ist der Anteil unter den Besitzerinnen und Besitzern von PV-Anlagen mit 92 % bereits sehr hoch und wird – mit 94 % – nur noch von der Personengruppe übertroffen, die bereits eine PV-Anlage mit Heimspeicher besitzt. Da Speichersysteme angeschafft werden, um den Eigenverbrauch des PV-Stroms zu erhöhen, erklärt sich, warum für diese Personen ein unbegrenzter Eigenverbrauch noch bedeutsamer ist. Da Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer sich intensiver mit der Thematik beschäftigen, je näher der tatsächliche Kauf einer PV-Anlage rückt, wird die Bedeutung des unbegrenzten Eigenverbrauchs entsprechend höher durch die Personengruppe bewertet, die in Kürze ein hauseigenes Energiesystem anschaffen wird, als bei der Personengruppe, bei der die Anschaffung erst mittelfristig ansteht.  

E3/DC-Geschäftsführer Dr. Andreas Piepenbrink und EUPD-Geschäftsführer Dr. Martin Ammon fassen zusammen: „Die eingeleitete Abschaffung des 52-GW-Solardeckels ist ein wichtiger Schritt im Sinne der Energiewende. Von Seiten der Politik muss nun die nächste Aufgabe angegangen werden, um den erneuerbaren Energien nachhaltig zum Durchbruch zu verhelfen. Und das ist ein einfacher und sicherer rechtlicher Rahmen  für den ungehinderten Eigenverbrauch von selbsterzeugtem Solarstrom."

Über E3/DC

Die E3/DC GmbH, eine 100%ige Tochter der Hager Group, wurde 2010 in Osnabrück gegründet. Heute ist E3/DC als Wechselrichterhersteller in Deutschland Marktführer für die netzgekoppelte solare Ersatzstromversorgung. Die von E3/DC entwickelte dreiphasige DC-Technologie (TriLINK®) und die Ladesysteme für Elektrofahrzeuge sorgen beim Einsatz in Privat- und Gewerbeimmobilien für höchste Autarkiegrade und Einsparungen – insbesondere im oberen Leistungsbereich. 2018 wurde E3/DC zum zweiten Mal in Folge von Florian Langenscheidt als „Marke des Jahrhunderts“ ausgezeichnet. In einer von EuPD Research (Bonn) durchgeführten unabhängigen Kundenbefragung erreichte das Unternehmen im vergangenen Jahr den höchsten Weiterempfehlungswert. Die Kundenzufriedenheitsanalyse des Instituts ergab für E3/DC 2018 zum dritten Mal in Folge die Note 1,6. Im April 2019 wurde die Kundenzufriedenheit von TÜV SÜD zertifiziert.
Das nach ISO 9001 zertifizierte Unternehmen beschäftigt aktuell über 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Standorten Osnabrück, Göttingen, Wetter (Ruhr) und München. Entwickelt und produziert werden Lithium-Speichersysteme, Wechselrichter, Wallbox und andere Komponenten in Deutschland

Weitere Informationen: www.e3dc.com
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