pascom bringt die Telefonanlage auf Hosentaschenformat

Ultrakompakter Industrierechner von EFCO als Hardware-Basis

Das äußerst aufgeräumte Innenleben des IPC SmartSL U7-100 von EFCO. Allen, denen die umfangreiche Basisausstattung nicht reicht, stehen zwei Mini-PCIe Slots (full length) mit USIM sowie ein mSATA-Interface zur Verfügung / © EFCO Electronics GmbH (PresseBox) ( Deggendorf, )
Mit dem SmartSL U7-100 hat der taiwanesische Industrie-Rechner-Spezialist EFCO einen performanten, kompakten Embedded-Rechner im Angebot, der sich für zahllose Aufgaben eignet, die nicht unbedingt einen eigenen Monitor benötigen. Von der Industriesteuerung bis zu Virtual Appliances, wie etwa einer Telefonanlage. Mit 173 x 88 x 20 mm ist der Embedded-PC nur knapp größer als ein modernes Smartphone, nur gut doppelt so stark - und bringt deutlich weniger auf die Waage, als zwei Päckchen Spaghetti. Die Rechenleistung, die sich im SmartSL U7-100 verbirgt, reicht völlig aus, um darauf die pascom Unified Communication Software für bis zu 64 User zu betreiben.

On-premise gehostete VoIP-Telefonanlage

Unter dem Namen pascom Appliance haben die bayerischen Unified-Communication-Spezialisten (UC) ein onsite Starter-Set im Angebot, das auf dem kompakten Embedded-Rechner SmartSL U7-100 basiert. Es richtet sich an Unternehmen und Freiberufler, wie Ärzte, Rechtsanwälte und Steuerberater. Diese Kunden haben häufig eine einfache IT-Infrastruktur und damit keine Möglichkeit, eine VoIP-Telefonanlage auf dem Server zu virtualisieren.”Wir versenden die Starter-Kits als fix-und-fertig-vorinstallierte, selbst-gehostete Telefonanlage direkt an die Endkunden”, so Mathias Pasquay Geschäftsführer beim bayerischen UC-Spezialisten, “deshalb war für uns das Branding mit Logo-Aufdruck, Quick-Start-Guide und einer bedruckten Verpackung von enormer Bedeutung. Das hat EFCO in Rekordzeit und wirklich professionell umgesetzt.”

In der Vergangenheit hatte pascom für diese Aufgabe einen Rechner auf Basis einer AMD Geode GX1 CPU im Einsatz, der aber irgendwann nicht mehr in der Lage war, die erforderliche Performance für die Unified Communications Lösung von pascom bereitzustellen. Denn in seiner Software vernetzt das Unternehmen Sprachtelefonie mit Instant Messaging und integriert alle Arten von Endgeräten, vom Tischtelefon bis zu den Smartphones der Mitarbeiter, bindet Desktop-Arbeitsplätze und Home-Offices ein und nutzt die benutzerfreundliche, Software-basierte Telefonanlage für das grenzenlose Teilen und Austauschen aller Daten bis hin zu Teamschaltungen und weiteren Services.

EFCO, der flexible Mittelständler unter den IPC-Herstellern

“Die Stärke von EFCO ist das enge Zusammenspiel zwischen den Kundenbetreuern vor Ort in Deutschland mit den Entwicklungs- und Fertigungsmöglichkeiten eines asiatischen IPC-Herstellers”, bringt es Helmut Artmeier, Geschäftsführer der EFCO Electronics GmbH auf den Punkt. “Kundenspezifische Lösungen mit Betriebssystem (Windows oder Linux), vorinstallierter Software, Zubehör, gedruckten Anleitungen bis hin zur vom Kunden designten Verpackung sind bereits ab Losgrößen von 25 Stück möglich. Die Lieferzeiten betragen unter normalen Umständen dennoch nur vier bis maximal sechs Wochen”.

Die Spezialität von EFCO sind lüfterlose Rechnersysteme mit durchdachtem thermischen und funktionalen Konzept für den Dauerbetrieb bei Umgebungstemperaturen bis zu 60° C. Die geringe Abwärme des energieeffizienten SmartSL U7-100 wird vollständig über das elegante Aluminium-Druckgussgehäuse abgeführt, das “nebenbei” dafür sorgt, dass der kleine Rechner Abstürze aus bis zu einem Meter Fallhöhe schadlos übersteht. Die Montagewinkel sind praktischerweise gleich integriert.

Hosentaschen-IPC mit umfangreicher Grundausstattung

Bereits in seiner Grundausstattung besticht der Kompakt-IPC durch zwei Gigabit-Ethernet-Ports, fünf USB-2.0-Schnittstellen (eine davon auch für USB 3.0) sowie einem 16-bit-Digital-I/O für 5-V-TTL-Signalpegel, dessen Funktionalität über das BIOS in weiten Bereichen eingestellt werden kann.Vervollständigt wird die Ausstattung durch eine serielle Schnittstelle. Letztere ist gemäß IEC 61000-4-2 gegen ESD-Spitzen bis 15 kV abgesichert; ein typischer Hinweis, dass der Hauptmarkt des SmartSL U7-100 im industriellen Umfeld zu suchen ist. Selbstredend verfügt das Rechnerle über einen Weitbereichs-DC-Eingang und kommt mit Versorgungsspannungen zwischen 9 und 32 Volt zurecht.

Über PCIe und mSATA erweiterbar

Mindestens genauso überzeugend sind auch die inneren Werte: zwei Mini-PCIe Slots (full length) mit USIM stehen für Erweiterungskarten wie etwa WiFi/3G/4G-Konnektivität zur Verfügung. An den Gehäuse-Schmalseiten befinden sich drei vorbereitete Bohrungen für die Montage externer Antennen. Ein mSATA-Steckplatz nimmt SSD-Speicher bis 256 GB auf. Der Hauptspeicher lässt sich bis auf 8 GB DDR3L aufrüsten.

Der Intel Celeron Dual-Core-Prozessor N2807 des SmartSL U7-100 bietet bei maximal 4,3 W Leistungsbedarf eine Taktfrequenz von 1,58 GHz sowie 1 MB L2-Cache on board und damit genug Rechenleistung, auch für anspruchsvolle Aufgaben. Die batteriegepufferte Echtzeituhr und die umfangreichen Einstellfunktionen im BIOS sorgen dafür, dass der IPC beispielsweise zu bestimmten Zeiten aufwacht, um Sensoren auszulesen, Daten zu verarbeiten, die Ergebnisse in die Cloud zu überspielen und sich dann wieder Schlafen zu legen.

Mit dieser einzigartigen Kombination aus performantem, kompaktem Rechner und kurzfristiger kundenspezifischer Belieferung hat EFCO auch den VoIP-PBX-Spezialisten pascom überzeugt: “Der SmartSL U7-100 sieht schick aus, braucht wenig Energie und kommt ohne Lüfter aus,” fasst Mathias Pasquay die Vorzüge der kleinen Virtual Appliance zusammen, und ergänzt: ”Für uns ist es wichtig, einen rechenstarken PC als Plattform zu verwenden, der sowohl in Nicht-IT-Umgebungen als auch im professionellen IT-Umfeld problemlos und wartungsfrei funktioniert, auch wenn er ‘mal etwas rauer behandelt wird.”

Kasten PBX

PBX - Private Branch Exchange ist die englische Abkürzung für eine Nebenstellen- oder Teilnehmervermittlungsanlage, also eine NstAnl oder eine TVA. Eine PBX verbindet Endgeräte wie Telefone sowohl untereinander als auch mit einer oder mehreren Amtsleitungen (öffentliches Telefonnetz). Sie ermöglicht damit sowohl interne Verbindungen zwischen den Nebenstellen als auch externe Verbindungen zum öffentlichen Netz.

Kasten VoIP

VoIP (Voice over Internet Protocol, also Sprache über das Internet-Protokoll) bzw. IP-Telefonie meint das Telefonieren über das Internet. Sprache wird dabei digitalisiert und ebenso wie die für die Telefonie typischen Steuerinformationen, beispielsweise zum Auf- und Abbau einer Verbindung, über Datennetzwerke übertragen - und nicht über das klassische Telefonnetz. Auf Teilnehmerseite werden dazu spezielle IP-Telefonie, oder über Adapter, auch klassische Telefone eingesetzt. Der Vorteil der Technik liegt darin, dass nicht nur die bestehende Infrastruktur genutzt wird, sondern sich auch Wartung und Betrieb aufgrund des standardisierten Aufbaus vereinfachen, was Kosten spart. Die herkömmliche Telefontechnik einschließlich ISDN und aller Komponenten wird dabei vollständig ersetzt.

Profil pascom

pascom entwickelt und vertreibt Unified-Communications-Lösungen. Kunden sind in aller Regel mittelgroße Unternehmen, welche die pascom Plattform entweder in der Cloud nutzen oder vor Ort betreiben. Ziel von pascom ist es, seinen Kunden einen unkomplizierten Einstieg in die VoIP-Telefonie mittels eines transparenten, fairen und skalierbaren Lizenzmodells zu bieten.
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