Verbesserung der ärztlichen Versorgung durch Neuregelung zur Approbation

Die Medizinische Versorgung der Bevölkerung soll, so das Bundesgesundheitsministerium, flächendeckend verbessert werden. Dazu gibt es noch im Juli ein ganzes Bündel von Maßnahmen, das die Approbationsordnung für Ärzte ändert.

(PresseBox) ( Berlin, )
So werden die Ausbildungsanteile im klinischen Studienabschnitt und im Praktischen Jahr erhöht. Das Staatsexamen soll entzerrt werden, indem der bisherige schriftliche Teil des 2. Abschnitts der ärztlichen Prüfung vor das Praktische Jahr gelegt wird. Zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder Studium kann das obligatorische Praktische Jahr nun auch in Teilzeit absolviert werden. Das trägt dem Umstand Rechnung, dass weit mehr als 50 Prozent der Studierenden Frauen sind. Zudem wird das Fach „Allgemeinmedizin“ bereits in der ärztlichen Ausbildung mehr Bedeutung erlangen. Das Bundesgesundheitsministerium möchte damit mehr Ärzte für eine Weiterbildung in der Allgemeinmedizin und eine spätere Niederlassung als Hausärzte gewinnen.

Fazit:
Nachdem die Zahl der Approbationen zurück geht und zugleich immer mehr Frauen bessere Noten im Abitur und in den Staatsexamina erzielen, müssen sich die Kliniken etwas einfallen lassen, um auch weiterhin hoch qualifizierte Frauen für den Beruf zu gewinnen.

Autor: Marcus Bodem, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht, Wirtschaftsmediator bei Ecovis in Berlin

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