Factoring: So kommen Sie an Ihr Geld

Berlin, (PresseBox) - Rechnungen schreiben und säumigen Zahlern Mahnungen schicken? Wer das lieber Profis überlässt, kann sein Rechnungs- und Zahlungsmanagement einem Factoring-Anbieteranvertrauen. Zusätzliches Plus: Mit Factoring kommen Sie nicht nur schneller an Ihr Geld, Sie verbessern so auch die Liquidität Ihrer Praxis.

Eine gut gefüllte Praxis, viele Privatpatienten oder gesetzlich Krankenversicherte, die Selbstzahlerleistungen in Anspruch nehmen, schützen nicht automatisch vor Liquiditätsengpässen. „Denn Gewinn ist nicht gleich Cash“, sagt Ecovis-Steuerberater Martin Fries in Aschaffenburg.

Bevor Geld für die erbrachte Behandlung in die Kasse kommt, gehen Unternehmen im Gesundheitssektor in Vorleistung. Sie bezahlen Material- und Laborkosten, Praxismiete, Löhne und Gehälter. Dazu kommen mögliche Kredittilgungen und Steuervorauszahlungen, die zum Fälligkeitstermin die Liquidität belasten.

„Umso wichtiger ist eine vorausschauende Liquiditätssteuerung. Nur so können Ärzte fällige Zahlungsverpflichtungen problemlos erfüllen“, sagt René Linke, Steuerberaterbei Ecovis in Greifswald. Dazu gehört auch, für zusätzlichen finanziellen Spielraum zu sorgen, um unvorhergesehene Belastungen – etwa einen größeren Forderungsausfall – besser abfedern zu können. „Leider behandeln viele Praxen das Thema Liquiditätsmanagementrecht stiefmütterlich“, beobachtet Linke. „Bloß zu schauen, ob der aktuell auf dem Konto verfügbare Betrag ausreicht, um alle Verbindlichkeiten zu begleichen, reicht nicht.“ Um drohende Engpässe frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig gegensteuern zu können, ist eine gute Liquiditätsplanung erforderlich. Dazu müssen die Praxischefs ihre plan- und erwartbaren Zahlungsein- und-ausgänge für mindestens ein Jahr erfassen. Alle dann tatsächlich aus der Buchhaltung kommenden Zahlen zeigen, ob die Planung stimmt. Ein geringerer Geldzufluss trotz erbrachter Leistungen ist ein Warnsignal. Denn er zeigt möglicherweise ein verschlechtertes Zahlungsverhalten auf Patientenseite. In diesem Fall liegt der Hebel in einer schnelleren Rechnungsstellung sowie einer verbesserten Forderungsüberwachung und -durchsetzung. Aber all das kostet viel Zeit.

Eine Möglichkeit, die in Forderungen gebundene Liquidität freizusetzen, ohne auf die Kundenzahlungen zu warten, und sich zugleich administrativ zu entlasten, ist das Factoring.

Dabei verkauft der Arzt seine Forderungen für einen festen Kaufpreis an einen Factoring-Dienstleister. Dieser übernimmt alle Rechten und Pflichten. Tritt ein Arzt also seine Forderungen ab und lässt sich dafür bezahlen, ist von diesem Moment an das Verhältnis zwischen Arzt und Patient abgeschlossen. Aber aufgepasst: Bevor Ärzte eine Forderung abtreten oder sich die Rechnungen für ihre erbrachte Leistung beim Dienstleister schreiben lassen, muss der Patient eine Einverständniserklärung unterschreiben, dass die Forderung abgetreten werden darf. Ist das nicht der Fall, liegt ein Verstoß gegen die ärztliche Schweigepflicht vor – und das kann den Arzt erst richtig teuer zu stehen kommen.

Was Factoring kostet
Das Risiko, dass eine Privatrechnung vom Patienten nicht beglichen wird, lassen sich die Factoring-Unternehmen natürlich bezahlen. In der Regel wird von der gesamten Forderungssumme ein Betrag – zumeist im niedrigen einstelligen Prozentbereich – abgezogen. Dafür übernimmt beim Factoring der Dienstleister auch einige Aufgaben, zum Beispiel:

• Übernahme des vollen Ausfallrisikos,
• Debitorenbuchhaltung,
• Rechnungsstellung an die Patienten, basierend auf den vom Arzt überlassenen Patientendaten und Leistungen,
• Vereinbarung von Ratenzahlungen mit den Patienten.

Die Entlastung im administrativen Bereich durch Factoring findet im Gesundheitswesen immer mehr Anhänger. Laut Deutschem Factoring Verband e. V. zählen Ärzte und medizinische Einrichtungen zu denTop-10-Branchen, die Factoring nutzen. „Ob Factoring für einen Arzt möglich und sinnvoll ist, ist jeweils sorgfältig zu prüfen“, sagt Steuerexperte Martin Fries von Ecovis in Aschaffenburg.

Martin Fries, Steuerberater bei Ecovis in Aschaffenburg
René Linke, Steuerberater bei Ecovis in Greifswald

Website Promotion

ECOVIS AG Steuerberatungsgesellschaft

Das Beratungsunternehmen Ecovis unterstützt mittelständische Unternehmen. In Deutschland zählt es zu den Top 10 der Branche. Etwa 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in den mehr als 100 deutschen Büros sowie weltweit in Partnerkanzleien in über 60 Ländern. Ecovis betreut und berät Familienunternehmen, inhabergeführte Betriebe sowie Freiberufler und Privatpersonen. Um das wirtschaftliche Handeln seiner Mandanten nachhaltig zu sichern und zu fördern, bündelt Ecovis die nationale und internationale Fach- und Branchenexpertise aller Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte und Unternehmensberater. Jede Ecovis-Kanzlei kann auf diesen Wissenspool zurückgreifen.
Darüber hinaus steht die Ecovis Akademie für fundierte Ausbildung sowie für kontinuierliche und aktuelle Weiterbildung. All dies gewährleistet, dass die Beraterinnen und Berater ihre Mandanten vor Ort persönlich gut beraten.


www.ecovis.com

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.