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Neue Software trifft Anforderungen des Business vielfach nicht

Studie: Fachliche Anforderungen werden missverständlich erfasst und falsch interpretiert – Hoher Bedarf an Application Delivery Management-Lösungen

(PresseBox) (Neu-Isenburg, ) Bei der Softwareentwicklung in Deutschland stimmt die Abstimmung zwischen IT und Fachabteilungen nicht. In der Hälfte der Unternehmen (49 Prozent) gibt es Schwierigkeiten bei der Kommunikation über fachliche Anforderungen an die Anwendungen. Darüber hinaus werden in 22 Prozent der Unternehmen neue Anwendungen nie oder nur selten innerhalb der geplanten Zeit- und Budgetvorgaben fertig gestellt. Dies sind die Ergebnisse einer Untersuchung von Compuware in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Georg Disterer von der Fachhochschule Hannover. Im Rahmen der Erhebung wurden 663 Mitarbeiter aus IT- und Fachabteilungen in deutschen Unternehmen befragt.

Eine Ursache für die unzureichende Softwarequalität ist der mangelnde Einblick der Unternehmen in laufende Entwicklungsprozesse. 49 Prozent der Unternehmen sind nicht in der Lage, den Stand der Qualitätssicherung während der Entwicklung problemlos zu prüfen. Auch bei der Testdokumentation gibt es Verbesserungsbedarf: Nicht einmal die Hälfte der Unternehmen kann im Nachhinein überprüfen, welche Tests wann und wie durchgeführt wurden.

"Für erfolgreiche Softwareprojekte ist eine engere Einbindung der Fachseite in den Entwicklungsprozess erforderlich. Dies gilt insbesondere auch für die Definition der Anforderungen zu Beginn des Prozesses", erklärt Prof. Dr. Georg Disterer von der Fachhochschule Hannover. "Dabei kommt es darauf an, dass die Anforderungen in einer für alle Beteiligten verständlichen Terminologie erfasst und anschließend die Tests so dokumentiert werden, dass sie auch von Entscheidern verstanden und interpretiert werden können, die keinen technischen Hintergrund haben."

Die Untersuchung zeigt auch, dass einige Unternehmen in Abhängigkeit von der Größe der IT-Abteilung bereits Tools für Anforderungsmanagement und Qualitätssicherung einsetzen (vgl. Abbildung 2). Allerdings haben diese nur einen geringen Einfluss auf die effiziente Kommunikation zu fachlichen Anforderungen. "Dies liegt daran, dass zum Teil sehr einfache und nur bedingt geeignete Tools verwendet werden, zum Beispiel gängige Office-Anwendungen. Zum anderen werden häufig falsche oder ungenaue Anforderungen definiert, dann nutzen auch die Tools nur wenig", erklärt Maurice Groeneveld, Vice President Central Europe bei Compuware.

Moderne Application Delivery Management (ADM)-Systeme automatisieren den gesamten Entwicklungsprozesses und überbrücken so die Kluft zwischen Entwicklern und Fachseite. Compuware bietet mit Compuware Optimal eine umfassende, integrierte Suite für das ADM. Sie integriert das Anforderungs- und Projektmanagement für die Erstellung und Auslieferung von Softwareanwendungen mit der Qualitäts- und Performance-Sicherung dieser Softwareprojekte. Mit der Lösung kann die Application Delivery unmittelbar an den Unternehmenszielen ausgerichtet werden. Zudem bietet sie umfassende Management-Dashboards, mit denen Entscheider ihre Application-Delivery-Projekte in Echtzeit kontrollieren und steuern können.

Die Untersuchung im Frühjahr 2008 wurde von Compuware in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Georg Disterer von der Fachhochschule Hannover durchgeführt. Auf Basis eines elektronischen Fragebogens wurden Mitarbeiter aus IT- und Fachabteilungen in deutschen Unternehmen befragt. Die Grundlage für die Ergebnisse bildet die Auswertung der insgesamt 663 verwertbaren Fragebögen.