Linux Thin Clients in der Energieversorgung

IGEL Technology (PresseBox) ( Bremen, )
Auch bei den Energieversorgern verändern Virtualisierungs- und Thin Client-Technologien die Art der IT-Bereitstellung. Als eine Option lagern sie den IT-Betrieb transparent nach dem Client-as-a-Service-Modell (ClaaS) aus und lassen die Anwender mithilfe fernwartbarer Linux Thin Clients auf hocheffiziente Managed Workspaces zugreifen.

Im Cloud-Zeitalter sind PCs überflüssig
Dass sie dafür keine PCs mehr, sondern nur noch Linux Thin Clients brauchen, dürfte ganz im Sinne der Versorger sein, die eine dezentrale Datenhaltung vermeiden wollen. Tatsächlich ging die Zahl betrieblich in Deutschland genutzter PCs im Jahr 2014 leicht zurück, während die Thin Clients um mehr als 25 Prozent auf 2,9 Millionen zulegten, so das Ergebnis einer Studie des Borderstep Instituts. Die meisten davon sind Linux Thin Clients, weil deren Betriebssystem als besonders schlank und sicher gilt und sich umfassend fernadministrieren lässt.

Linux Thin Clients besonders kosteneffizient
Laut einer Wirtschaftlichkeitsanalyse des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT kostet ein typischer Arbeitsplatz mit Linux Thin Client über drei Jahre betrachtet 1.413 Euro pro Jahr, ein neu angeschaffter Windows-PC schlägt dagegen mit 2.165 Euro zu Buche. Linux Thin Clients verursachen also im Vergleich rund 35 Prozent weniger Gesamtkosten. Weil Linux Thin Clients in der Praxis eher sechs und mehr Jahre im Betrieb sind, also mindestens doppelt so lang wie typische Arbeitsplatz-PCs, ist letztlich mit deutlich höheren Einsparungen zu rechnen.

Praxisbeispiel mit Linux Thin Clients
Ein Praxisprojekt mit Linux Thin Clients von IGEL bei einem kommunalen Versorger bestätigt dies. Durch die operative Entlastung konnten sich die IT-Mitarbeiter verstärkt auf die Bereitstellung einer hochverfügbaren Serverfarm konzentrieren und deren Vorteile direkt an die Nutzer weitergeben. Typische Einsatzszenarien für die Linux Thin Clients bildeten Dual-View-Arbeitsplätze für die Buchhaltung, Heimarbeitsplätze, Außenstandorte und das innerstädtische Kundencenter. Am Ende zahlten die IT-Budgetverantwortlichen Branch-Manager rund 700 Euro weniger für einen neuen Desktop mit Linux Thin Client als zuvor mit einem PC.

Fazit
Praxiserfahrungen wie diese zeigen im Einklang mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Fraunhofer-Studie, dass Linux Thin Clients eine sinnvolle Alternative zum traditionellen Desktop-PC darstellen – sowohl bezüglich Datensicherheit als auch ergonomisch und wirtschaftlich. Kommunale Versorger machen da keine Ausnahme, im Gegenteil: In Umgebungen mit vielen gleich oder ähnlich konfigurierten Arbeitsplätzen, spielen Linux Thin Clients ihre kostensenkenden Effekte besonders deutlich aus.
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