Elektronische Rechnungen: 50 Prozent Marktanteil bis 2017

Billentis Report 2012 unterstreicht steigende Bedeutung von digitalen Payment-Dienstleistungen / Itella setzt sich für Standardisierung ein

(PresseBox) ( Düsseldorf, )
Itella Information, Spezialist für Informationslogistik, gewährt als Sponsor einen exklusiven Einblick in den diesjährigen "Billentis Report" zum Thema der elektronischen Rechnungsstellung in den europäischen Märkten. Demnach ist der Umstieg auf elektronische Bezahlformate aufgrund der Globalisierung unaufhaltsam. Im B2B- und B2G(Business-to-Government)-Markt erreicht die E-Rechnung bis 2017 laut Billentis eine Marktdurchdringung von 50 Prozent. Im B2C-Markt wird diese Marke voraussichtlich 2020 erreicht. Diese Ergebnisse decken sich mit den Ergebnissen der von Itella durchgeführten Marktanalysen der letzten beiden Jahre. Auch darin zeigt sich, dass die Akzeptanz der elektronischen Rechnungsstellung deutlich zunimmt. Der vollständige Billentis Report kann kostenlos über die Website von Billentis bestellt werden.

Erfolgsfaktoren Standardisierung und Benutzerfreundlichkeit

E-Invoicing-Lösungen sind für Unternehmen aller Größen grundsätzlich vorhanden. "Als führender Anbieter treiben wir als Mitglied in diversen europäischen Initiativen die Vereinheitlichung der elektronischen Rechnungsstellung über Landesgrenzen hinweg voran", sagt Heikki Pulli, Business Development Director, E-Services bei Itella Information. "Interoperabilität in lokalen oder globalen Infrastrukturen generiert einen deutlich höheren Mehrwert, als würde sie lediglich in geschlossenen Netzwerken verwirklicht.". Itella ist seit über 20 Jahren Im Bereich des Outsourcings von Finanzprozessen tätig. An der Entwicklung des eigenen Geschäfts wird die grundsätzliche Verschiebung der Rechnungsmethoden deutlich: "Wir führen pro Jahr 150 Millionen Transkationen durch und sind optimistisch, was die Steigerungsraten angeht. Der wichtigste Schritt ist nun eine schnelle Standardisierung. Denn die Akzeptanz der Nutzer hängt von einer prompten Umsetzung und einfachen Anwendung ab", ergänzt Pulli.

Einsparpotenzial in Milliardenhöhe

Die Heterogenität des europäischen Marktes birgt viele Herausforderungen im Hinblick auf länder- und branchenspezifische Anforderungen. Eine effizientere Rechnungsabwicklung erfordert ein stabiles Partnernetzwerk zur Umsetzung des gesamten Rechnungsprozesses. Billentis schätzt, dass allein der öffentliche Sektor 40 Milliarden Euro jährlich durch eine weitgehende Umstellung auf E-Rechnung einsparen könnte. "Daher konzentrieren wir uns derzeit auf Standardisierung und Infrastrukturentwicklung. Als ersten Schritt möchten wir die Vereinbarung von einheitlichen Standards und eine verstärkte Automatisierung von Prozessen und Sub-Prozessen erreichen", kommentiert Pulli. Itella steht Unternehmen auf dem Weg zu effizienten E-Invoicing als erfahrener Partner und Anbieter von Financial Process Optimization - auch As a Service - zur Seite.

Europäische Erfolgsgeschichten

Traditionell im B2C-Markt angesiedelt, erfährt das papierlose Bezahlen nun auch im B2B-Markt einen deutlichen Anstieg - vor allem in den Ländern, die das E-Billing im B2C früh eingeführt hatten wie zum Beispiel Estland oder Norwegen:

- Estland: 2010 wurden in Estland 25 Prozent der Rechnungen für Konsumenten über das von Itella betriebene Portal www.arveed.de elektronisch ausgestellt. Vor Inbetriebnahme des Portals in 2004 lag der Anteil bei gerade einmal 4,5 Prozent. Innerhalb der ersten fünf Jahre vervierfachte sich das Volumen an Rechnungen, die über Arveed elektronisch verschickt, empfangen und bezahlt wurden. Mit dem steigenden Interesse an elektronischer Rechnungsstellung im B2B-Sektor erhöhte sich auch der Anteil von Unternehmen, die Ein- und Ausgangsrechnungen elektronisch versenden, auf über 80 Prozent in 2010. Estland ist damit ein gutes Beispiel für die Geschwindigkeit der Veränderung bei einer proaktiven Herangehensweise.

- Norwegen: Der Fall Norwegen ist insofern interessant als mehrwertsteuerkonforme elektronische B2B-Rechnungen in Skandinavien schon seit 2000 möglich waren. In Norwegen war zunächst jedoch nur eine hohe Akzeptanz im B2C-Umfeld zu erkennen. Erst in den letzten Jahren zog das Interesse auch im B2B-Sektor nach. Gemäß einer von Itella durchgeführten Umfrage in 16 europäischen Ländern war 2010 in Norwegen das Internet der bevorzugte Kanal für den Empfang elektronischer Rechnungen. Am 1. Juli 2012 führt Norwegen die elektronische Rechnungsabwicklung zwischen Unternehmen und Behörden (B2G) verbindlich ein. 2010 zeigten 74 Prozent der Unternehmen eine Präferenz für elektronische Eingangsrechnungen im B2B. Bei Ausgangsrechnungen lag dieser Wert nur bei 22 Prozent. Durch die Initiative der Öffentlichen Hand wird die Anzahl der elektronischen Transaktionen auch im Order-to-Cash- Management, also der Auftragsabwicklung von der Annahme und Bearbeitung der Bestellungen bis hin zur Rechnungsstellung, erwartungsgemäß ansteigen. Denn E-Rechnungen ermöglichen eine verbesserte Kostenkontrolle und Transparenz der Finanzprozesse.

Weiterführende Informationen

- Billentis Survey 2012:http://billentis.com/...
- Invoincing in 16 European Countries Survey (Itella Information survey, 2010):www.itella.com/...
- Arved.ee portal (Estonian market insights, 2010): www.itella.com/...
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