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Pressemitteilung BoxID: 127875 (Disy Informationssysteme GmbH)
  • Disy Informationssysteme GmbH
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disy Cadenza integriert jetzt Fachanwendungen zur Datenerfassung

(PresseBox) (Karlsruhe, ) In der Umweltverwaltung Baden-Württemberg dient das Auswerte- und Berichtssystem disy Cadenza jetzt auch als Rahmen für integrierte Lösungen zur Datenerfassung. So ist in den Landkreisen eine neue Fachanwendung „Biotope“ im Einsatz. Sie löst zwei bislang separate Lösungen ab, mit denen Sach- und Geodaten getrennt erfasst wurden.

Die neue Fachanwendung Biotope integriert sich nahtlos in das Datenmanagement der Umweltverwaltung Baden-Württemberg, wie sie die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW) organisiert.
Die Landesanstalt tritt dabei gegenüber den unteren Naturschutzbehörden in den Landkreisen als Dienstleister auf und stellt die Lösung dort seit Anfang dieses Jahres zur Verfügung. Die Sachbearbeiter vor Ort können die Fach- und Geodaten zu den Biotopen des Landes nun direkt in der Nutzeroberfläche des gewohnten Auswerte- und Berichtssystems disy Cadenza selbstständig erfassen.

Bislang waren dafür zwei eigenständige Softwarelösungen notwendig: Sach- und Geodaten der Biotope wurden getrennt erfasst und gelangten erst über entsprechende Schnittstellen und manuellen Abgleich in die Datenbank der LUBW. Bei dieser Vorgehensweise verlangte auch die Auswertung der Daten immer wieder händische Nacharbeit. So war zum Beispiel bislang eine separat in einem Geoinformationssystem (GIS) durchgeführte Flächenverschneidung notwendig, um zu ermitteln, welche Flurstücke ein Biotop berührt. Die Flurstücksnummern wurden anschließend händisch in das System zur Sachdatenerfassung übertragen.

Mit der neuen Fachanwendung Biotope geschieht dies nun automatisch bereits mit der Erfassung der Biotopfläche. Die von disy für die LUBW entwickelte Lösung nutzt Cadenza Professional als Rahmen und kann auf alle dortigen Basisfunktionen wie etwa Selektionswerkzeuge, Tabellenauswertung und Reporterstellung zugreifen. Auch alle Werkzeuge, um Geodaten und sogar komplexe Flächen zum Beispiel mit ausgesparten Bereichen zu erfassen, sind mit disy GISterm direkt in die Fachanwendung integriert. Waren bislang Spezialisten mit GIS für die kartographische Erfassung der Biotopflächen gefragt, können nun die Sachbearbeiter der Umweltverwaltung die Geometrien der zu erfassenden Gebiete selbstständig per Mausklick auf der Grundlage der vorhandenen Luftbilder und Geobasisdaten aus dem räumlichen Informations- und Planungssystem (RIPS) im System der LUBW digitalisieren.

Die ersten Rückmeldungen aus den Landkreisen an die LUBW sind nach Angaben der Behörde durchweg positiv. Die neue Fachanwendung Biotope steht nach Ansicht von disy am Anfang der Entwicklung einer Reihe von integrierten Lösungen zur Erfassung von Fachdaten. Mittelfristig ist auch daran gedacht, externe Zugriffe auf die Fachanwendung zu realisieren. Dann können Dienstleister zum Beispiel Ergebnisse von Biotopkartierungen direkt in die zentrale Datenbank einpflegen.

Disy Informationssysteme GmbH

Die disy Informationssysteme GmbH ist ein unabhängiges Software- und Beratungshaus mit Sitz in Karlsruhe. Die Produkte und Lösungen basieren auf innovativen Ideen und modernsten Technologien. Die Kunden schätzen die Software von disy ebenso wie den partnerschaftlichen Umgang bei der praxis- und nutzerorientierten Weiterent-wicklung. Das 1997 gegründete Unternehmen beschäftigt derzeit ein 35-köpfiges Team.

Von Anfang an hat das Unternehmen einen Schwerpunkt auf Systeme gelegt, die GIS und Reporting eng miteinan-der verknüpfen. Damit ist disy weltweit einmalig. Die Kunden nutzen die Spatial-Reporting-Plattform disy Cadenza, um Informationen aus unterschiedlichen Geo- und Sachdatenbanken zu integrieren, zu analysieren und als Berichte aufzubereiten. Software für das Management von Geo-Metadaten sowie ein eigenes Desktop-GIS bereichern die Produktpalette. Die disy-Produkte sind in öffentlichen Verwaltungen auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene erfolgreich im Einsatz und bilden das Rückgrat für moderne Geodateninfrastrukturen.