Jeder zweite Deutsche fühlt sich im Internet unsicher

Umfrage belegt, 53 % aller Deutschen fühlen sich unsicher im Netz /87 % können Sicherheitsprobleme am PC nicht selber lösen

Umfrageteilnehmer Carmen Ehrt (Desine), Katharina Frenzke, Anja Trippner und Mark Schmidt (ehem. WAK Studenten in Kiel) - von links nach recht (PresseBox) ( Kiel, )
Mit Gefühlen ist das so eine Sache. Ob man friert ist eher eine Frage der gefühlten Temperatur, als des tatsächlichen Messwerts in Grad Celsius. Ähnlich verhält es sich auch beim Thema Sicherheit. Unabhängig von der tatsächlichen Bedrohungslage fühlen sich die Menschen im Internet mehr oder weniger sicher. Inzwischen ist die gefühlte Unsicherheit im Internet auf über 50 % gestiegen. Jeder zweite Deutsche gibt in einer Umfrage an, sich im Netz nicht mehr sicher zu fühlen - surft aber trotzdem munter weiter.

In einer Umfrage, die das Deutsche Sicherheitsnetz (www.desine.de) gemeinsam mit der Berufsakademie der Wirtschaftsakademie (WAK) zu Kiel durchgeführt hat, wurden über 200 PC-Besitzer nach ihren Erfahrungen im Internet befragt. "Fühlen Sie sich im Internet sicher", war die erste von mehreren Fragen, die ein Bild von der persönlich empfundenen Sicherheitslage geben sollten. Mit "Ja" haben nur 47 % der Befragten geantwortet. Für mehr als die Hälfte war die Antwort ein deutliches "Nein" (53 %). Der Unterschied zwischen Männern (50 % Nein) und Frauen (54 % Nein) fiel dabei eher gering aus. Allein das Alter der Befragten hatte eine deutliche Auswirkung auf die Antwort. So gaben über 63 % der über Fünfzigjährigen an, sie würden sich im Internet nicht sicher fühlen. Die Umfrage wurde vom Deutschen Sicherheitsnetz e. V. und ehemaligen Studenten des Studienganges zum Diplom-Wirtschaftsinformatiker (BA) durchgeführt. "Wirtschaftsinformatiker sind die Schnittstelle zwischen Technik und Kunden. Die Kooperation mit dem Sicherheitsnetz ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, wie Theorie und Praxis zusammenfinden", sagt Prof. Dr. Doris Weßels, die das studentische Team der WAK betreute.

In einer weiteren Frage sollte geklärt werden, ob die Fraktion der Unsicheren wenigstens Maßnahmen zum eigenen Schutz ergriffen hat und ob sie in der Lage sind, mit Sicherheitsproblemen adäquat umzugehen. Von allen Teilnehmern antworteten auf die Frage, ob Sie sich als jemand bezeichnen, der Sicherheitsprobleme selber lösen kann, nur 13 % mit "Ja". 87 % mussten zugeben, dass sie vor dem Thema Computersicherheit kapitulieren müssen. "Die Situation ist paradox", sagt Dr. Frank Bock Vorsitzender des Vereins Deutsches Sicherheitsnetz. "Die Menschen im Internet wissen, dass sie sich falsch verhalten, sind jedoch nicht in der Lage etwas für die eigene Sicherheit zu unternehmen. Zumindest für diejenigen, die sich aus technischem Unverständnis nicht schützen, gibt es jetzt eine einfache Lösung: Das Desine-Sicherheitspaket umfasst die neuste Sicherheitssoftware, bietet telefonische Hilfe bei allen Sicherheitsproblemen und im Pannenfall sogar die Reparatur des heimischen PCs per Fernwartung.
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