Kupfer punktet in der Architektur durch seine Lebendigkeit

Neue Broschüre informiert über Oberflächenentwicklung von Kupferwerkstoffen

Der Musikprobensaal in Thannhausen zwei Jahre bach Erstellung – das blanke Kupfer ist in ein dunkles Braun übergegangen. Foto. E. Matthäus_ hindlschineis_architekten
(PresseBox) ( Düsseldorf, )
Die natürliche Entwicklung der Patina ist eine der einzigartigen Eigenschaften von Kupfer: Der äußeren Atmosphäre ausgesetzt, schützt sich Kupfer über die Zeit durch die Entwicklung einer Patina-Schicht, die es wetterresistent und langlebig macht. Veränderungen sind sehr allmählich und nicht ganz vorhersehbar - genau wie das Wetter, das wiederum allein für die kontinuierlichen Veränderungen von Kupfer verantwortlich ist. Die Wechselwirkung der Patina mit den örtlichen atmosphärischen Bedingungen bestimmt das Oberflächenbild und wie es sich im Laufe der Zeit verändert. Mit Kupfer gestaltete Gebäude erfahren dadurch eine natürliche Transformation, eine visuelle Lebendigkeit, die nicht nur Architekten für das rote Metall begeistert.

Kupfer hat eine lange Tradition als Bau- und Konstruktionsmaterial. Es wird seit Jahrhunderten für Dächer und seit Jahrzehnten für verschiedene äußere Strukturen verwendet, z.B. als Fassade, Verkleidung, Dachrinne und Fallrohr. Eine aktuelle Broschüre fasst die neuesten Untersuchungen zur Oberfläche sowie zur Entwicklung von Kupfer und Kupferlegierungsoberflächen an Gebäuden an verschiedenen Standorten in ganz Europa zusammen. Alle Ergebnisse zeigen, dass Kupfer ein nachhaltiges, langlebiges Material ist, das der Umwelt keinen Schaden zufügt.

Studie untersucht Verhalten von Kupferwerkstoffen in der Atmosphäre
Wissenschaftliche Ergebnisse des KTH Royal Institute of Technology Surface and Corrosion Science in Stockholm bestätigen, dass sich das Ausmaß und die Schnelligkeit der Oberflächenveränderung aufgrund folgender Punkte ergeben:
• Luftqualität und Wetterbedingungen: Die Konzentration von Luftschadstoffen, Ablagerung von Partikeln und vorherrschenden Wetterbedingungen beeinflussen weitgehend die Patina-Zusammensetzung,
• Entfernung vom Meer: Materialien in der Nähe von marinen Spritzflächen werden ganz schnell einen grünen Farbton entwickeln, während Materialien, die in städtischen Umgebungen platziert sind, zu einem dunkelbraunen Farbton neigen können,
• Zusammensetzung der Legierung,
• Oberflächenneigung und -ausrichtung.
In den letzten Jahren ist das Interesse an der Verwendung von Kupfer und seinen Legierungen nicht zuletzt aufgrund der guten Ökobilanz unter Architekten und Planern gewachsen. Mit dem wachsenden Einsatz von Metallen im Außendesign ist auch der Wunsch aufgekommen, zu erfahren, wie Metalle mit der Umwelt interagieren. Die europäische Kupferindustrie hat deshalb vermehrt in eine Forschung investiert, die die Veränderung des Erscheinungsbildes von kupferbasierten Materialien als Reaktion auf unterschiedliche Bedingungen untersucht und unterstützt dabei die Forschungsarbeit des KTH Royal Institute of Technology Surface and Corrosion Science in Stockholm. Die laufende Studie ist ein langfristiges Projekt, das darauf abzielt, ein umfassendes Verständnis der atmosphärischen Korrosionsprozesse von Kupfer- und kupferbasierten Legierungen zu ermitteln und zu generieren.

Referenzobjekte entdecken

Die Broschüre „Entwicklung von Kupfer und Kupferlegierungsoberflächen“ gibt zahlreiche Beispiele wie sich verschiedene Kupferwerkstoffe unter unterschiedlichen Bedingungen entwickeln. Sie kann unter info@copperalliance.de beim Deutschen Kupferinstitut Berufsverband e.V. in Düsseldorf bestellt werden und steht als Download auf der Architekturwebseite www.copperconcept.org/de zur Verfügung. Ebenfalls heruntergeladen werden kann hier auch die Studie des KTH Royal Institute of Technology „Surface appearance of copper-based materials at unsheltered marine conditions - G. Herting and I. Odnevall Wallinder. (http://copperconcept.org/...). Ein neues Feature auf der Website zeigt zudem die Oberflächenentwicklung von Kupfer- und Kupferlegierungselementen an Gebäuden an verschiedenen Standorten in ganz Europa.
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