TV-Trielle: Der deutsche Mittelstand wurde vergessen!

(PresseBox) ( Düsseldorf, )
In den letzten Wochen lieferten sich Annalena Baerbock, Olaf Scholz und Armin Laschet in drei TV-Triellen politische Schlagabtausche. Erkenntnisse über die Zukunft des unternehmerischen Mittelstands blieben aus. Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bleiben nur Fragen.

„Unternehmerinnen und Unternehmer, die sich von zumindest einem der drei Trielle Orientierung darüber versprochen haben, wo sie bei der Wahl ihr Kreuz setzen sollten, wurden komplett enttäuscht.“ meint Marc S. Tenbieg, Geschäftsführender Vorstand des DMB. „Im Gegenteil. Es ist noch eine grundsätzliche Frage hinzugekommen: Warum wird der deutsche Mittelstand im aktuellen Wahlkampf förmlich ausgeblendet?“ Tenbieg spielt dabei nicht nur auf den geringen Bezug auf wirtschaftspolitische Themen des unternehmerischen Mittelstands seitens der Spitzenpolitiker an. Denn auch von journalistischer Seite wurde es in den Sendungen verpasst, hier Schwerpunkte zu setzen oder nachzuhaken.

KMU: Für die Wirtschaft in Deutschland eine starke Säule, für den Wahlkampf unwichtig

Tenbieg weiter: „Der unternehmerische Mittelstand erwirtschaftet für die Bundesrepublik mehr als die Hälfte der Wertschöpfung, stellt fast 60 Prozent aller Arbeitsplätze und rund 82 Prozent der betrieblichen Ausbildungsplätze bereit. Doch wenn es um die Richtungswahl am kommenden Sonntag geht, bleibt der enttäuschende Eindruck, dass der Mittelstand kaum eine Rolle spielt.“

Bezeichnenderweise fielen Schlüsselbegriffe wie „Mittelstand“ in den drei TV-Triellen kaum oder wurden höchstens gestreift. Dabei hätte die zukünftige Mittelstandspolitik einer neuen Bundesregierung für Deutschlands „Wirtschaftsmotor Nummer 1“ gerade auch in Zeiten der schweren Corona-Krise besonders viel Aufmerksamkeit nötig und verdient. Das alles enttäuscht viele kleine und mittelständische Unternehmen.

Doch sowohl Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern, als auch Beschäftigen wurden kaum Angebote zur politischen Orientierung an die Hand gegeben. Die müssen sie vor der Wahl woanders suchen. Zum Beispiel in der Wahlprogrammanalyse des DMB, die die Parteipläne auf ihre Mittelstandsfreundlichkeit untersucht hat.

Die detaillierten Ergebnisse der DMB-Wahlprogrammanalyse können hier abgerufen werden.
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