DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken sagte: "Für mich ist klar, dass die Investoren die Schieflage schon vor Wochen erkennen konnten. Wie kann man in so einer Situation auch noch Leute einstellen und ihnen eine Perspektive vorgaukeln?" Dass die beiden Investoren jetzt Insolvenz anmeldeten, mute zynisch und eiskalt an.
Konken weiter: "Wir sind selbstverständlich für die betroffenen Journalistinnen und Journalisten da und beraten zu den aufgeworfenen Fragen." Er appellierte an den eingesetzten Insolvenzspezialisten und die Gesellschafter, so viele Arbeitsplätze wie möglich zu erhalten und forderte sie auf, allen Betroffenen die Situation ungeschminkt darzulegen. "Die Beschäftigten brauchen noch heute eine präzise Information darüber, was auf sie zukommt."