Abdelbasset Sieda: "Uneinigkeit der Opposition wird von vielen Seiten als Ausrede benutzt"

Vorsitzender des Syrischen Nationalrates im DW-Interview

Bonn, (PresseBox) - Der Vorsitzende des syrischen Nationalrates, Abdelbasset Sieda, sagte nach dem Treffen der "Freunde Syriens" am Dienstag, 4. September, in einem Interview der Deutschen Welle:

"Nötig ist ein entschlossenes Vorgehen (der internationalen Gemeinschaft) gegen das Töten. Die Syrer sind einem regelrechten Massaker ausgesetzt. Dabei sind die Menschen in Syrien, die jetzt diesem Massaker gegenüberstehen, das wahre Kapital des Landes."

Auf die Frage nach der Zerstrittenheit in der syrischen Opposition antwortete Sieda:

"Ich denke, die Uneinigkeit der Opposition wird von vielen Seiten als Ausrede benutzt, um sich den Verpflichtungen zu entziehen. Die internationale Gemeinschaft steht den Ereignissen in Syrien negativ gegenüber. Vergleichen wir die Lage in Syrien mit der in Libyen, als sich die ganze Welt in Bewegung gesetzt hat, um die drohende Tragödie in Bengasi abzuwenden: Jetzt gleichen sämtliche syrischen Städte Bengasi."

Ferner äußerte sich Sieda zur Bildung einer Übergangsregierung, die auch vom deutschen Bundesaußenminister gefordert wurde:

"Wir haben alle wichtigen Gruppen zum nationalen Dialog eingeladen, um zu einer Einigung über die Bildung der Regierung zu gelangen, damit sie ihre Aufgaben so bald wie möglich erfüllen kann."

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