Digitalisierung: Herausforderung für Unternehmen und Gesellschaft

Argenbühl, (PresseBox) - Digitalisierung ist wirklich eine schleichende Revolution die Unternehmen und Gesellschaft im Denken und Handeln umwälzt. Ein Wertekompass für Unternehmen und Gesellschaft ist unverzichtbar und muss auch gelebt werden. Sonst droht Wild West. Die deutschen produzierenden Unternehmen sind Weltmeister in vertikaler (Deep Tech), die Amerikaner in horizontaler (weltweite Vernetzung/Social Media) Digitalisierung. Würden sich beide Entwicklungen in einer Hand befinden, wäre dies auf die nächsten absehbaren Jahrzehnte hin ein schwer einzuholender Wettbewerbsvorteil. Wäre da nicht der sich anbahnende Handelsstreit, der Hegemonialanspruch des Silikon Valley und die Datensicherheit. Ist die Digitalisierung mehr Chance oder mehr Risiko und wie könnten hiesige Unternehmen diesen Spagat klein halten?

1. Deep Tech

3D-Druck, Robotik, Maschinenvernetzung, intelligente Maschinen die ihren Wartungszustand, Verschleiß melden (Predicted Maintainance), Assistenzsystem und Automatisierungslösungen, Value-based Services sind nur einige deutsche Entwicklungen, die Kosten reduzieren, Produktionen wieder hierzulande ansiedeln lassen. Rosige Zeiten, wäre da nicht der Hegemonialanspruch des Silikon Valley, sich eigene Gesetze im Umgang mit Daten zu schaffen. Denn, die Gerichtsbarkeit über dem großen Teich ist mit europäischen Wertevorstellungen inkompatibel. Die GAFAM (Google, Apple, Facebook, Amazon, Microsoft) als mächtigste Vertreter sind sich einig: Das Werteverständnis in Europa soll sich an die Vorstellungen des Silikon Valley orientieren. Damit verbinden diese auch gleich eine Änderung des europäischen Demokratieverständnisses. Auch wenn einige der GAFAM rieisige Serverfarmen für kommerzielle Anwendungen in Deutschland installieren: Am Ziel wird festgehalten.

2. Unternehmen sind gläsern

Schlau, sich erst den Privatmarkt mit kostenlosen Diensten wie Youtube, Facebook, Whatsapp, iTunes, iPhone, Google-Suchmaschine, Android usw. zu erschließen. Dann folgt der wirtschaftliche Sektor. Können hunderte Millionen Menschen nicht mehr ohne diese Dienste leben, denken und arbeiten erfolgt der Wechsel auf Bezahldienste. No way of return.

Wer meint, das trifft nur auf die Privaten zu liegt falsch. Die Grenze von Privat und Business ist durch das Nutzerverhalten aufgehoben. Deep Tech ist damit auch durch das Silikon Valley kontrollierbar (Facebook, Google, etc.). Mit der Cloud wird offiziell der Datenschutz aufgehoben, aber niemand merkt, noch ist beweisbar, wie oft Crawler über die Daten laufen und diese auswerten. Weitere Dienste, Spezialsoftware hören die Internetknotenpunkte in Deutschland und weltweit ab. Welche Folgen, ja Richtungsänderungen ergaben sich durch den NSA-Skandal?

3. Ungeklärte Rechtsfragen - wem gehören die Daten?

Private: Das Bundesdatenschschutzgesetz regelt für Private die Erhebung, Verwendung, den Eigentum an personenbezogenen Daten restriktiv. Dennoch gibt es Ausnahmen wie diese: Ist ein Dienstleister in seiner Existenz gefährdet, darf er, ohne Nachfrage, eben diese Daten ungefragt kommerzialisieren. Der Private merkt davon nichts, außer einer zunehmenden Anzahl von unbekannten Angeboten.

Economy: In Deutschland zu wenig konkret geklärt: Wer darf was in welchem Umfang mit gewonnen Maschinendaten tun? Bisherige Praxis: Bilaterale Verträge. Ein neuer Weg der Kundenbindung?

4. Datenklau

Angriffe auf Server, Websites können die Kommunikation einer Firma binnen Sekunden, gleich welcher Größe, empfindlich beeinträchtigen bis lahm legen. Der Schaden ist riesig und meist nicht oder kaum einklagbar. An wen denn?

Viele Unternehmer, CEO's, CFO's, Produkt-, und Marketingmanager, Abteilungsleiter verstehen von der digitalen Technik zwar wie sie wirkt. Nicht aber, wie sie (im verborgenen) interagiert oder beeinflusst, unbemerkt von außen modifiziert werden kann. Und selbst Webprogrammierer sind ahnungslos, wenn sie nicht IT-Sicherheit studiert haben. Java im Webbrowser oder der Website ist definitiv ein Einfallstor.

Digitalisierung bedeutet eben nicht nur Effektivitäts-, und Effizienzsteigerung, Kostensenkung, sondern macht vor allem (noch) abhängiger. Auch politisch. Freiheit und Digitalisierung. Die jetzt schon offensichtliche Entwicklung zeigt Gegenläufigkeit.

Beunruhigend? Dies mehr als Sprengstoff. Eines ist auch klar: Aufhalten wird die Digitalisierung keiner. Und mit jedem Kulturwandel verändert sich auch eine Gesellschaft.

5. Wie kann DENKHAUS® werteorientiert Nutzen stiften?

DENKHAUS® ist ein unbedingt werteorientiertes Unternehmen. Als Ziel und Ergebnis soll durch unsere tägliche Gehirnarbeit Schaden von unseren Mandanten, deren Lieferkette und Kunden abgewendet und positiver Nutzen aus Technologie gezogen werden.

In unserer Beratung, unseren Dienstleistungen für Unternehmen zum Thema Digitalisierung, dem WissensManagement und unseren WissensDatenbanken tragen wir diesem Rechnung.

Deshalb haben wir Pläne erarbeitet, die u. a. folgendes umsetzen: 
  
  • Entwicklung von agilen, umsichtigen, verantwortungsbewussten Unternehmen
  • Pläne, so dass Entwicklungen unserer Mandanten bis zur offiziellen Markteinführung geheim bleiben
  • Pläne, dass digitale Einfallstore minimiert und Türen immer wieder mit neuen, sicheren Schlüsseln versehen werden.
  • Pläne, die sowohl in der vertikalen wie horizontalen Ebene der Digitalisierung auf Partnerschaft ausgerichtet sind
  • Eigenentwicklung von Software und sicheren Serverdiensten.
Beispielsweise,
eine Plattform, dass Großprojekte sicher unter Zuhilfenahme von Wissensmanagement und Digitalisierung bis zur Vertragserfüllung abgewickelt werden können,  oder

eine Software-App, um aus Big Data Smart Data zu extrahieren oder

individuelle App-Entwicklung.

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