Der Lücke auf der Spur: EMS-Fertiger DATASCHALT investiert weiter in Prozessoptimierung

Lübeck, (PresseBox) - Jüngste Zahlen des EMS-Marktes bestätigen, was klein- und mittelständischen Fertigern von Industrieelektronik über kurz oder lang Sorge bereiten könnte: Der Leiterplattenumsatz im deutschsprachigen Raum hat nach Angaben des ZVEI-Fachverbandes PCB and Electronic Systems seinen Zenit überschritten, zeigte sich 2016 gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig, bei den Auftragseingängen wie bei den Beschäftigten. Zahlenmäßig mit einer 75-köpfigen Belegschaft in dieser Betriebsgröße beheimatet, weist da die DATASCHALT-Gruppe in Lübeck eine eher gegensätzliche Entwicklung aus: Das Unternehmen an der Ostsee wächst.

Mit Prozessoptimierung positionieren bringt langfristige Sicherheit

„Das Ausruhen auf Lorbeeren ist nicht unsere Haltung“, konstatiert Mark Ehrich, Inhaber und Geschäftsführer der Unternehmensgruppe, die sowohl den Fertigungs- wie auch den Entwicklungsservice bedient. „Geringe Margen sind zumeist ein Spiegelbild unserer Dienstleistungsbranche. Hier mithalten zu können heißt, den Produktionsprozess kontinuierlich nach Optimierungsmöglichkeiten auszuloten“, fährt Firmenchef Ehrich fort, der 2004 in das 1971 gegründete Unternehmen eingetreten ist. Ihm und seinem Team geht es im Wesentlichen nicht um die Beschleunigung einzelner Arbeitsschritte. Es sind vielmehr die Liege- und Totzeiten der Produkte, die, wie er sagt, „das Geld auffressen“. Unter dem Begriff Lean Management versucht man im Hause DATASCHALT, die Teilprozesse der Fertigung besser zu verschmelzen, die Lücken im gesamten Fertigungsablauf zu schließen. „Bisweilen gilt es, Sekunden des Stillstands zu eliminieren oder zeitraubendes Handling bei der Weiterleitung von einem Arbeitsplatz auf den nächsten zu beseitigen. Das so produktiv genutzte und aufs Jahr kumulierte Zeitvolumen führt zu besseren Erträgen. „Wir bedienen Kunden mit sehr großem Produktdurchsatz und andere mit interessanten, innovativen Konzepten, die uns in der Entwicklung fordern und bisweilen zur Fertigung kleiner bis kleinster Volumina führen. Alles spannende Aufgaben, die sich unterm Strich auch rechnen müssen.“

Doch auch Anstrengungen dieser Art haben ihren Preis. Rund eine halbe Million Euro investiert DATASCHALT in ein Datenverarbeitungsprogramm, das diese Effizienzgedanken Wirklichkeit werden lassen soll. Im Laufe dieses Jahres wird das Unternehmen soweit sein, dass jedes Projekt beim Produktionsprozess in der Zeiteffizienz bestens ausgelotet ist.

Diplom-Physiker Dr. Volker Reimann, Mitgeschäftsführer für den Entwicklungsbereich, sieht bei diesem Vorgehen und den sehr unterschiedlichen Aufgaben, für die das Unternehmen von der Idee bis zur Serie gesicherte Lösungen erarbeitet, noch einen anderen Vorteil: „So aufgestellt sind wir für Fachkräfte ein interessanter Arbeitgeber mit teils sehr innovativen Projekten. Daher stoßen immer wieder gut ausgebildete und motivierte Kollegen neu zum Team hinzu.“

 

 

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