Von der Planung in die Realisierung
Mit dem Spatenstich geht das Projekt in Graz von der Planungs- in die Bauphase über. Die Data Center Group begleitet den Erweiterungsbau über wesentliche Projektphasen hinweg: Nach Abschluss der Planungsleistungen übernimmt das Unternehmen nun auch die Errichtung des Rechenzentrums.
Bei der Planung wurden die Anforderungen an Verfügbarkeit, Energieversorgung, Kühlung und physische Sicherheit ebenso berücksichtigt wie unterschiedliche Leistungsdichten innerhalb der IT-Flächen. Damit soll der Neubau sowohl klassische IT-Infrastrukturen als auch Anwendungen mit höheren Leistungsanforderungen aufnehmen können.
„Der Spatenstich markiert den Übergang von der Planung in die konkrete Umsetzung. Bei einem Rechenzentrum müssen Stromversorgung, Kühlung, Sicherheit und die Anforderungen der späteren IT-Nutzung von Beginn an zusammengedacht werden. Dass die Data Center Group nach der Planung auch die Errichtung übernimmt, sorgt für Kontinuität zwischen technischem Konzept und baulicher Umsetzung“, sagt Ralf Siefen, CEO und Geschäftsführer der Data Center Group.
3.000 Quadratmeter zusätzliche Rechenzentrumsfläche
Der viergeschossige Erweiterungsbau umfasst insgesamt rund 3.000 Quadratmeter. Etwa 600 Quadratmeter davon sind für IT-Flächen vorgesehen. Neben den Serverbereichen entstehen weitere Technik- und Büroflächen.
Die technische Infrastruktur sieht eine Anschlussleistung von 2,2 MVA sowie eine redundante Strom- und Kühlversorgung vor. Ergänzt wird das Konzept durch mehrstufige Sicherheits- und Notfallmechanismen. Unterschiedlich ausgelegte IT-Bereiche ermöglichen es, Systeme mit verschiedenen Leistungsdichten zu betreiben, darunter auch High-Density-Anwendungen, wie sie beispielsweise für KI-Workloads benötigt werden. Für die Gebäudetechnik ist zudem eine Wärmerückgewinnung vorgesehen.
Erweiterung stärkt Rechenzentrumskapazitäten am Standort Graz
Mit dem Neubau erweitert nexspace sein bestehendes Colocation-Rechenzentrum in Graz und verdoppelt die Kapazität am Standort. Unternehmen und öffentliche Einrichtungen können dort eigene IT-Systeme betreiben, während nexspace unter anderem die erforderliche Stromversorgung, Kühlung, Netzwerkanbindung und physische Sicherung der Infrastruktur bereitstellt.
Der Ausbau erfolgt vor dem Hintergrund einer steigenden Nachfrage nach regional verfügbaren Rechenzentrumskapazitäten. Insbesondere datenintensive Anwendungen und steigende Leistungsdichten verändern die technischen Anforderungen an neue Rechenzentren.
Die Fertigstellung der Erweiterung ist für Ende 2027 vorgesehen. Ab dann sollen die neuen Flächen für die Kunden der nexspace zur Verfügung stehen.