HD-Qualität bei Videogesprächenn

Videotelefonie-Anbieter im c't-Test

Das Titelbild der aktuellen c't-Ausgabe 8/2010 (PresseBox) ( Hannover, )
Videogespräche am Rechner kann man jetzt auch in HD-Qualität führen - und zwar mit einem Detailreichtum, der lange Zeit utopisch war. Für eine ruckelfreie Übertragung ist eine schnelle Internetverbindung allerdings Voraussetzung, schreibt das Computermagazin c't in der aktuellen Ausgabe 8/10.

Damit hochaufgelöste HD-Bilder bei der Videotelefonie ohne zu stocken beim Gesprächspartner ankommen, braucht man einen Internet-Anschluss mit mindestens einem Megabit pro Sekunde im Upstream, also beim Versenden der Daten. Reicht die Geschwindigkeit nicht aus, sollte man sich für ein System mit VGA-Auflösung entscheiden. VGA-Bilder sind weniger detailreich und haben ein geringeres Datenvolumen.

Entscheidend für die Verständigung sind neben der Bildqualität auch die synchrone Wiedergabe von Bild und Ton sowie eine möglichst kleine Verzögerung bei der Sprachübertragung. "Eine Latenz unter einer Viertelsekunde stört kaum, ist sie allerdings länger, braucht man viel Geduld", erläutert c't-Redakteur Peter König. Abgesehen von zwei Produkten wiesen alle Testkandidaten eine gute bis sehr gute Gesprächsqualität auf.

Konferenzen mit mehreren Gesprächspartnern können die meisten kostenlosen Produkte aber nicht herstellen. Für viele Programme gilt außerdem: Ein Videotelefonat kommt nur dann zustande, wenn beide Partner dieselbe Software nutzen.

Hinweis für Hörfunkredaktionen:

Ein Radiobeitrag zu diesem Thema sowie O-Töne von c't-Redakteur Peter König sind unter 05 11/2 79 15 60 beim c't-Hörfunk- Service abrufbar. Unter www.radioservice.de steht das Angebot für akkreditierte Hörfunkredakteure auch im MP3-Format zum Download bereit.
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