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CReED e.V. c.o. Kreisabfallverwertungsgesellschaft Minden-Lübbecke mbH Pohlsche Heide 1 32479 Hille, Deutschland http://creed-ev.de
Ansprechpartner:in Herr Dipl.-Ing. Werner Bauer +49 160 5313624

Elektroaltgeräte & Batteriebrände: Tagung zu neuen Lösungen für Recycling und Sicherheit

CReED-Tagung in Porta Westfalica diskutiert Ende Oktober gesetzliche Rahmenbedingungen, Brandrisiken und innovative Recyclingstrategien

(PresseBox) (Hille, )
Mit dem rasanten Wachstum der Elektromobilität hat sich der weltweite Batteriebedarf seit 2020 nahezu verdreifacht. Hinzu kommen stetig wachsende Mengen an kleinen Elektrogeräten mit fest verbauten Lithium-Batterien enormer Leistung. Der steigende Energiegehalt moderner Batterien erhöht jedoch auch das Brandrisiko bei der Sammlung und weiteren Behandlung.

Die Tagung widmet sich diesen Veränderungen und untersucht die praktischen Konsequenzen, die sich aus gesetzlichen Rahmenbedingungen und neuen Produktentwicklungen ergeben. Es wird erörtert, inwieweit die Wissenschaft oder Startups neue Lösungen für die Sammlung und Aufbereitung anbieten können. Zudem werden Strategien für einen vorausschauenden Umgang mit Brandgefahren und den damit verbundenen Anforderungen an die Sammlung, den Transport und die Erstbehandlung vorgestellt.

Den Veranstaltern ist gelungen, das who ist who der Branche zusammenzubringen.

Das Center for Research, Education and Demonstration in Waste Management (CReED) bietet internationalen Fachleuten und Akteuren die Möglichkeit eine Vielzahl von Technologien der Abfallwirtschaft zu besichtigen und in deren Anwendung geschult zu werden. Damit wird der erforderliche Know-how-Transfer erreicht, der für einen sinnvollen und nachhaltigen Einsatz moderner Methoden der Abfallwirtschaft Voraussetzung ist.

Auch im Bezug auf den vorsorgenden Brandschutz ist es möglich über CReED auf der Anlage der KAVG in Minden-Lübbecke moderne Methoden der Abfallwirtschaft zu besichtigen und darin auch geschult zu werden.

CReED ist ein Zusammenschluss aus Industrie, Unternehmen, öffentlich-rechtlichen Institutionen, Betreiberfirmen, Verbänden, Forschungsinstitutionen und interessierten Fachleuten aus der Branche Abfall- und Ressourcenwirtschaft. Hierdurch kann CReED auf ein Netzwerk von international anerkannten Fachkräften, Firmen und Hochschulen aus dem Bereich Abfallwirtschaft und Umwelttechnik zugreifen.

Übergeordnetes:
Aktuell wird von der EU ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland wegen der zu geringen Quote bei der Erfassung von Elektroaltgeräten (siehe nachfolgende Abbildung 31,7 % statt 65 %) angestrengt:

Auch die Fachverbände BDE und bvse fordern bereits wiederholt „entschlossenes Handeln von Bund und Ländern, um Batteriebränden in der Entsorgungswirtschaft zu begegnen.“

Der Forderung der Entsorgerverbände BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft und bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e. V. nach „Einberufung eines Runden Tisches, mit dem klaren Ziel wirksamere regulatorische Maßnahmen gegen Batteriebrände zu erarbeiten“ scheint Bundesumweltminister Carsten Schneider entsprechen zu wollen.

Hintergrund
  • Ursache und Häufigkeit: Ein Großteil der Brände in Sortier- und Entsorgungsanlagen wird durch Lithium-Ionen-Batterien ausgelöst.
  • Finanzielle Dimension: Brände verursachen pro Jahr Schäden in dreistelliger Millionenhöhe.
  • Versicherungssituation: Versicherer ziehen sich zurück, Prämien für Versicherungen steigen drastisch oder werden ganz verweigert.
Internationale Entwicklung: Weitere europäische Verbände rufen zu Maßnahmen auf, wie Einwegpfand, Herstellerfonds oder Batteriekennzeichnung.

Die Entsorgerverbände drängen auf rasches und entschlossenes Handeln, um Sicherheitsrisiken zu reduzieren, die Entsorgungsinfrastruktur zu schützen und die Kreislaufwirtschaft zukunftsfest zu machen.

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