Trotz Krise: Markt für Hochleistungsreifen wird weiter wachsen

Nikolai Setzer, Mitglied des Vorstandes der Continental AG und Leiter der Pkw-Reifen-Division
(PresseBox) ( Hannover, )
.
-Nikolai Setzer, Leiter Pkw-Reifen-Division von Continental: "Technologieführerschaft für weiteres Wachstum entscheidend"
-Reifenhersteller wird weiter in Forschung und Entwicklung investieren, um neue Technologien in der Erstausrüstung wie auch im Ersatzgeschäft anbieten zu können

Im stark umkämpften Pkw-Reifengeschäft sieht der führende europäische Hersteller Continental trotz der anhaltenden Krise in der Automobilindustrie Chancen für Wachstum.

Nikolai Setzer (38), Mitglied des Vorstandes der Continental AG und Leiter der Pkw-Reifen-Division, setzt dabei auf neue Technologien, Investitionen in die Forschung und Entwicklung sowie die Unterstützung des Ersatzgeschäftes durch Erfolge in der Erstausrüstung. Gerade im Bereich der Hochleistungsreifen sieht er attraktive Chancen für Wachstum in Europa.

"Bei den Pkw-Reifen sind wir Marktführer in der Erstausrüstung und im Winterreifen-Segment", erläuterte Setzer im Rahmen des ContiTechnikForum 2009 in Portugal die Marktposition des Reifenspezialisten. "Bei den Produkteigenschaften legen wir größten Wert auf kurze Bremswege und maximale Sicherheit. Zusammen mit einem möglichst niedrigen Rollwiderstand können wir so Sicherheit und Umweltaspekte miteinander verbinden. Das sind zwei der Megatrends, die wir seit Jahren erfolgreich verfolgen."

Im Sommerreifen-Segment will Continental, so Setzer, künftig vor allem bei den Hochleistungsreifen (UHP-Segment, Freigaben oberhalb von 240 km/h) wachsen. "Hier sehen wir mit mehr als sechs Prozent jährlichem Wachstum bis 2012 zum Einen das größte und profitabelste Marktwachstum in den nächsten Jahren. Zum Anderen zeigt sich unsere hohe Wettbewerbsfähigkeit gerade in diesem Segment durch unsere starke technologische Ausrichtung", sagt er. "Im letzten Jahr wurden von diesen Reifen, die in Größen zwischen 17 und 23 Zoll hergestellt werden, für die Märkte in West- und Zentraleuropa gut 15 Millionen Stück verkauft. Bis 2012 gehen wir davon aus, dass die Nachfrage auf 20,4 Millionen Reifen ansteigen wird. Das bedeutet einen Zuwachs von über 35 Prozent gegenüber 2007."

Die dominierenden Märkte für diese UHP-Reifen in Europa sind Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien. "Alleine die beiden Erstgenannten teilen sich fast die Hälfte des Absatzes in diesem Segment", erläuterte Setzer. "Doch gerade in Südwesteuropa gehen wir davon aus, dass der Absatz von Hochleistungsreifen weiter ansteigen wird, prozentual sogar stärker als in Großbritannien und Deutschland."

Continental hat bereits in den letzten Jahren konsequent in neue Produkte investiert, um die Marktführerschaft in Europa zu untermauern und auszubauen. "Im kommenden Frühjahr wird der ContiSportContact 5 P auf den Markt kommen, das neue Modell für sehr sportlich ausgelegte Pkw. Sein 'Bruder' ContiSportContact 5 kommt dann zum Frühjahr 2011. Für unseren neuen High-Tech-Reifen ContiSportContact 5 P haben wir schon heute - mehrere Monate vor seinem geplanten Serienstart im Frühjahr 2010 - Freigaben von mehreren Automobilherstellern wie beispielsweise Mercedes AMG und Audi erhalten." Gerade im Hochleistungsbereich ebnen OE-Freigaben, die in diesem Segment aufgrund besonderer Anforderungen der Fahrzeughersteller das höchste Technologieniveau verlangen, die Basis für einen späteren Erfolg im Ersatzgeschäft. "Dabei leistet das OE-Geschäft einmal mehr einen Beitrag zur Knowhow-Generierung und sich anschließendem Transfer zu den Reifen für den Ersatzmarkt", erklärte Setzer.

Wie gut dieser Transfer funktioniert, zeigt Continental beispielsweise bei den Notlaufsystemen, die sowohl in der Erstausrüstung wie auch im Ersatzgeschäft erfolgreich vertrieben werden. "Hier können wir vom selbst dichtenden ContiSeal-Reifen bis hin zum ContiComfortKit ein breites Portfolio abgestufter Lösungen für nahezu alle Fahrzeugkategorien und Hersteller-Philosophien anbieten", so Setzer. "Bei den UHP-Reifen können wir am Beispiel des ContiSportContact Vmax mit seiner Serienfreigabe von 360 km/h leicht dokumentieren, dass zur Technologieführerschaft gerade im Hochleistungsbereich vor allem die enge Zusammenarbeit mit den führenden Fahrzeugherstellern und High-End-Tunern gehört - ein Engagement in Rennserien ist hierfür aufgrund unseres existierenden hohen Knowhow-Niveaus unserer Forschungs- und Entwicklungs-Mannschaft nicht erforderlich."

Mit diesen Neuentwicklungen und weiteren Investitionen in Forschung und Entwicklung sieht Setzer Continental auf einem guten Weg, um durch Technologieführerschaft auch in diesem Segment Wachstum zu generieren. "Gerade jetzt wäre es falsch, kurzfristig wichtige Investitionen und Projekte in Forschung und Entwicklung zu reduzieren", mahnte er. "Der globale Wettbewerb und die Anforderungen an künftige Lösungen für individuelle Mobilität nehmen weiter zu. Als der führende europäische Reifenhersteller wollen wir daher unseren Vorsprung an Kompetenz über kontinuierlich weiterentwickelte Produkte in zusätzliche Absätze im UHP-Segment ummünzen."
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@pressebox.de.