Hat die prognostizierte ERP-Konsolidierungswelle Auswirkungen auf die ERP-Anbieter?

In einer Studie der Fa. Detecon Consulting und des Branchenverbandes IT, BITKOM wurde im Rahmen einer Befragung von CIO`s, zum Thema der geplanten Ausrichtung von ERP-Systeme im Unternehmen, ein klarer Trend zur ERP-Konsolidierung erkannt

(PresseBox) ( Frankfurt, )
Ursachen für den Konsolidierungstrend sind demnach:

- Einsatz von vielen unterschiedliche ERP-Systeme in Unternehmen;
- niedrige Datenqualität;
- zu komplexe Systemlandschaften;
- hohe IT-Kosten durch heterogene IT-Landschaften;
- nach Unternehmensfusionen ist vielfach die ERP-Konsolidierung noch nicht angegangen worden;
- die Reduzierung der IT-Landschaft ist ein erklärtes Ziel/Aufgabe der CIO's.

Betroffen sind dabei Anwendungen in den Prozessen:

- Materialwirtschaft;
- Logistik;
- Finanzen;
- Controlling und
- Produktion.

Welche Auswirkungen und Handlungsempfehlungen ergeben sich hieraus für die ERP-Anbieter?

Zunächst bedeutet die Tendenz von größeren Unternehmen, ihre ERP- Landschaften zu konsolidieren, dass größere ERP-Anbieter gute Kunden verlieren werden - ggfls. hinzugewinnen.

Kleinere ERP-Anbieter werden dann nicht betroffen sein, wenn Sie keine "Konzerntöchter" als Kunden haben - andernfalls besteht ein Risiko der "Abwanderung".

ERP-Hersteller sind gut beraten die Auswirkungen dieses Trends genau zu beobachten und ihre Kunden auf die "Themenrelevanz" hin zu prüfen und ggfls. neue Opportunitäten zu generieren.

Inwieweit von dieser Konsolidierung Anbieter von Speziallösungen wie z.B. Logistiksoftware betroffen sind bleibt abzuwarten. Hier stellt sich die Frage, ob eine einheitliche IT-Landschaft in Unternehmen, mit mehreren Firmen und/oder Standorten den Unternehmen mehr Wert ist, als ausgefeilte Spezialsysteme.

GGfls. werden hier Wettbewerbsvorteile, die durch Spezialsysteme ermöglicht werden, zu Gunsten einer einheitlichen IT-Landschaft geopfert - mit dem noch zu bewertenden Bonus, die Datenqualität im Gesamtunternehmen verbessert zu haben.

Für die Anbieter von ERP-Lösungen bedeutet dies, dass es in Zukunft für sie noch wichtiger sein wird, mit anderen Anbietern zusammen zu arbeiten und auch ihre Teillösungen in andere Produkte stärker zu integrieren.

Die betroffenen IT-Unternehmen können durch strategische Partnerschaften, Unternehmenszukauf und aber auch Unternehmensverkauf, die Auswirkungen mildern und sogar zum Unternehmenswachstum nutzen.

Die Eurokrise und die sich abklingende Weltwirtschaft wird den Druck zusätzlich auf die mittelständischen ERP-Hersteller vergrößern. Zeit für IT-Unternehmer, an dem IT-Unternehmen strategisch zu arbeiten und den besten Zeitpunkt für einen Zu- oder Verkauf zu prüfen, denn die Unternehmenswerte werden, soweit das Unternehmen von der Krise betroffen ist, sinken und die Investitionsbereitschaft von potentiellen Käufern wird ebenfalls tendenziell zurückgehen.

Die connexxa führt zum Thema des Unternehmen-zu- und -verkaufs am 23.11. und am 29.11.2012 ein Seminar durch.

http://www.connexxa.de/wp-content/uploads/2012/11/Anmeldeformular-23-29-11-2012.pdf

Die Experten-Jury der Initiative Mittelstand zeichnete in der Kategorie "Wissensmangement" dieses Seminar mit dem Prädikat BEST OF 2012 aus.

Weitergehende Informationen: http://www.connexxa.de
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