Studie zeigt: Digitale Transformation gelingt nur mit begleitendem Kulturwandel

Knapp die Hälfte der befragten Führungskräfte unterschätzt Kulturarbeit als entscheidenden Erfolgsfaktor für Digitalisierung

ComTeam Studie 2019_Grafik_Kulturarbeit (PresseBox) ( Gmund am Tegernsee, )
Nichts verändert unsere Arbeitswelt aktuell so stark wie der fortschreitende digitale Wandel. Was Unternehmen oft unterschätzen: Neben der offensichtlichen technischen Komponente müssen auch kulturelle und organisatorische Aspekte mitgedacht werden. Dass hier in deutschen Unternehmen Nachholbedarf besteht, zeigt die neue Führungskräfte-Studie des Beratungsunternehmens ComTeam. Nur knapp ein Drittel der Befragten sieht ihr Unternehmen technisch, kulturell und organisatorisch gut aufgestellt. Auch beim Thema Weiterbildung, die laut Studie in Zukunft immer wichtiger wird, gibt es gerade im digitalen Bereich viel zu tun.

Mit ihrer Umfrage unter 700 Führungskräften liefert ComTeam hochaktuelle Ergebnisse rund um die Themen Digitalisierung und Kulturwandel sowie digitale Lernwelten. Die Studie hat deutlich gemacht, dass Kulturwandel für eine erfolgreiche digitale Transformation unabdingbar ist und dass der digitale Aspekt auch im Bereich Weiterbildung gefördert werden muss.

Bewusstsein für Kulturwandel ist vorhanden, aber Umsetzung läuft noch nicht glatt

Positiv zu vermelden ist: Die Mehrheit der befragten Führungskräfte ist sich der Relevanz von begleitender Kulturarbeit bewusst. Vor allem die jungen StudienteilnehmerInnen räumen dieser einen hohen Stellenwert ein. Auch die Mehrheit unter den Marketing- und HR-Verantwortlichen hält den kulturellen Aspekt für entscheidend. Der Praxistest zeigt jedoch, dass die Realität in deutschen Unternehmen anders aussieht. "Die Einschätzung der Befragten macht deutlich, dass sich deutsche Unternehmen auf sämtlichen Ebenen, sei es strukturell, kulturell oder technisch, umorganisieren müssen. In der praktischen Umsetzung herrscht aktuell noch großer Handlungsbedarf", resümiert Studienleiter Lorenz S. Forchhammer.

Digitales Lernen und der Austausch im Team sind wichtige Faktoren bei der Weiterbildung

Was erwarten die Führungskr.fte beim Thema Weiterbildung für die Zukunft? Als zweiter großer Untersuchungsschwerpunkt der diesjährigen ComTeam-Studie stand dieser Aspekt im Fokus. Fest steht: "Aufgrund der neuen Aufgabenfelder und komplexen Zusammenhänge, die der digitale Wandel mit sich bringt, werden lebenslanges Lernen und kontinuierliche Weiterbildung für den beruflichen Erfolg zwingend notwendig", so Forchhammer. Dies scheint auch den befragten Führungskräften bewusst zu sein. Die Studie hat gezeigt: Lebenslanges Lernen wird immer wichtiger. Die Mehrheit der StudienteilnehmerInnen erwarten, dass sie sich künftig noch mehr und vor allem digital weiterbilden werden. Diese Form der Weiterbildung steckt aktuell noch in den Kinderschuhen. Die Befragung hat gezeigt, dass die Führungskräfte verstärkt E-Learning nutzen möchten, das aktuelle Angebot aber zu wünschen übrig lässt. Denn: Der soziale Austausch und das Lernen im Team ist ausdrücklich gewünscht. Die meisten Learning Management Systeme können dies aktuell aber noch nicht umsetzen. Auch Präsenzveranstaltungen werden nach wie vor ein fester Bestandteil bei der Weiterbildung sein. Hierfür ist ebenso die Möglichkeit des sozialen Austauschs ausschlaggebend.
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