PresseBox
Pressemitteilung BoxID: 187547 (Cluster Mikrosystemtechnik)
  • Cluster Mikrosystemtechnik
  • Am Lurzenhof 1
  • 84036 Landshut
  • http://www.cluster-mst.de
  • Ansprechpartner
  • Tom Weber
  • +49 (871) 506-131

Risiken erkennen und praxisnah bewerten

Technologie- und Innovationsmanagement

(PresseBox) (Landshut, ) Dass Entwicklungsprojekte nicht immer zum gewünschten Erfolg führen, ist eine Binsenweisheit. Den Existenz gefährdenden Gründen für Fehlschläge nachzuspüren und praxistaugliche Verfahren dafür zu entwickeln, wie sich auch nicht-technische Risiken im Vorfeld erkennen und bewerten lassen, das war das Thema eines aufschlussreichen Forums des Clusters Mikrosystemtechnik am 9. Juli an der Hochschule Landshut. Drei erfahrene Praktiker – vom mittelständischen Maschinenbauer bis zum internationalen Großkonzern – stellten nicht nur ihre Verfahren für das Technologie- und Innovationsmanagement vor, sondern diskutierten mit den Teilnehmern so lebhaft über die praktische Umsetzung, dass das Forum gut 90 Minuten später zu Ende ging, als geplant.

Die Gründe dafür, dass Entwicklungsprojekte nicht zum gewünschten Erfolg führen, sind vielfältig und manchmal auch im Nachhinein zur schwer zu durchschauen. Häufig liegend die entscheidenden Einflussfaktoren gar nicht in der technischen Umsetzung, sondern treten bereits im Vorfeld der Entwicklung oder in entwicklungsbegleitenden Prozessen auf. Daher berichteten die drei Referenten im Forum des Clusters Mikrosystemtechnik am 09. Juli an der Hochschule Landshut nicht nur über ihre Erfolge - sondern auch über Fehlschläge. Ausgehend von der Analyse der Ursachen gaben die Referenten einen Einblick darin, was und wie ihre Organisationen daraus gelernt haben.

Als einziger Cluster hat der Cluster Mikrosystemtechnik das Themenfeld Technologie- und Innovationsmanagement als einen Schwerpunkt seiner Arbeit definiert. Den Grund dafür liefert eine im Herbst 2007 bei rund 130 bayerischen Unternehmen durchgeführte Marktanalyse, die einen hohen Informations- und Kommunikationsbedarf im Bereich des Technologie- und Innovationsmanagements ergeben hat.

Der Begriff Innovationsmanagement meint die systematische Planung, Umsetzung und Kontrolle von Ideen in Unternehmen. Im Gegensatz zur Kreativität ist das Innovationsmanagement auf die Verwertung von Ideen fokussiert. Das Management von Innovationen beschäftigt sich nicht ausschließlich mit neuen Ideen - auch eine Kombination von bereits Bekanntem oder eine Idee, die einer Zielgruppe noch unbekannt ist, kann als Innovation gelten. Das Innovationsmanagement ist ein Teil der Unternehmensstrategie.

Unter Technologiemanagement versteht man die Planung, Steuerung und Kontrolle von technologischen Aktivitäten in einem Unternehmen. Teilbereiche des Technologiemanagements sind die Früherkennung von Technologien (Scout), die Entwicklung von Technologien durch Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sowie die Technologiebewertung.
Unternehmen entwickeln Technologien aber nicht nur für den eigenen Bedarf, sondern agieren auch im Technologiemarkt, indem sie zum Beispiel Patente und Lizenzen von anderen Unternehmen kaufen. Parallel dazu gewinnen Unternehmen aus Ihrer Forschung und Entwicklung auch Erkenntnisse, die das eigene Unternehmen nicht verwerten kann. In diesem Fall vergibt das Unternehmen Lizenzen auf diese Technologien bzw. verkauft zugehörige Patente und wird so zum Anbieter auf dem Technologiemarkt.

Weitere Informationen unter http://www.cluster-mst.de

Cluster Mikrosystemtechnik

Unternehmen miteinander zu vernetzen und mit anwendungsorientierten Forschungeinrichtungen ins Gespräch zu bringen, das ist die Aufgabe des Clusters Mikrosystemtechnik. Als fachlich kompetenter, neutraler und wirtschaftlich unabhängiger Partner unterstützen wir mittelständische Unternehmen darin, ihre Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft nachhaltig zu stärken.

Derzeit hat der Cluster Mikrosystemtechnik rund 60 Mitglieder, vom Ein-Mann-Ingenieurbüro über Hochschulen und Forschungseinrichtungen bis zum weltweit agierenden Großunternehmen. Rund 2/3 unserer Mitglieder sind kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU). Neben den Mitgliedern unterstützen über 150 weitere Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen unsere Arbeit als aktive Partner.

Der Cluster Mikrosystemtechnik wurde 2005 gegründet. Mit weit über 30 eigenen Veranstaltungen, Gemeinschaftsständen auf 9 Messen mit über 50 teilnehmen Unternehmen sowie über 15 Forschungsprojekten hat sich der Cluster mittlerweile eine starke Position im süddeutschen Raum und den angrenzenden Regionen erarbeitet.