Diese DNS Manipulation nutzt eine kritische Schwachstelle, die in Version 8 und 9 von BIND DNS Servern entdeckt worden ist. Sie ermöglicht Angreifern, sämtliche Website-Anfragen des Anwenders auf illegitime Webseiten umzuleiten. So können persönliche Informationen wie Usernamen, Passwörter oder Kreditkartennummern in kriminelle Hände gelangen.
Check Point schützt Anwender und Organisationen vor dynamischen Internetbedrohungen dieser Art mit umfassenden Security-Lösungen für die Netzwerk- und Applikationsebene. Die Applikationsintelligenz in Check Points Smart Defense schützt vor Cache Poisoning (= Temporärspeichervergiftung; Internet-Angriff, bei dem ein Hacker in den Cache eines Nameservers gefälschte Daten einbringt) und schirmt den Benutzer gegen diese aktuelle sowie künftige, ähnliche Attacken ab.
„Dieser neue Angriff ist wegen der Popularität von BIND besonders ruchlos und gefährlich und außerdem für einen Computernutzer oder Netzwerkadministrator nur sehr schwer zu entdecken“, so Dr. Christoph Skornia, Technical Manager bei Check Point Software Technologies in Ismaning. „Unsere SmartDefense Services-Kunden werden mithilfe der einzigartigen, in unseren Lösungen implementierten Application Intelligence-Technologie zum Schutz von DNS vor dieser Attacke und anderen Angriffen präventiv geschützt.“
Weitere Informationen unter www.checkpoint.com