Draghi redet Euro schwach

(PresseBox) ( Frankfurt am Main, )
"Nicht die Zinsentscheidung, sondern die Rede danach von EZB-Chef Draghi hat die Märkte mal wieder aufgewühlt. Nachdem er auf der vergangenen Sitzung die wirtschaftliche Erholung in der Eurozone gelobt hat, verwies er gestern auf die bestehenden Konjunkturrisiken. Daher sei die Wertentwicklung des Euros genau zu beobachten. Das hat ausgereicht, um den Euro-Dollar-Kurs ganze zwei Cent in den Keller zu schicken. Anleger haben diese Schwächephase genutzt, um Long-Positionen im Euro-Dollar-Verhältnis aufzubauen, wie der aktuelle Wert des Sentiment-Indikators zeigt. Sie rechnen nicht mit einer nachhaltigen Abwärtsbewegung beim Euro. Am Aktienmarkt haben Trader die Kursschwächen immer wieder genutzt, um Gewinne mitzunehmen. Insbesondere in den USA und Japan hat das zu einem Abbau der Short-Positionen geführt. Offenbar traut man dem Markt aktuell nach unten nicht mehr viel zu. Die Apple-Aktie hat sich gestern in einem schwachen Markt weiter erholt und konnte um rund drei Prozent zulegen. Anleger setzen mehrheitlich auf weiter steigende Kurse."
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