Thementag "Funktionsintegration" der Abteilung CC Ost im Carbon Composites e.V.: von der Grundlagenforschung bis zur Serienanwendung

Rund 80 Gäste waren zum Thementag "Funktionsintegration" der CCeV-Arbeitsgruppe Multi-Material-Design nach Dresden gekommen. Geleitet wird die Arbeitsgruppe von Dr. Thomas Heber (links), Geschäftsführer der Abteilung CC Ost im Carbon Composites e.V. (PresseBox) ( Dresden, )
Im Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren in Dresden (IZFP-D) fand Ende Februar der zweite Thementag der Arbeitsgruppe Multi-Material-Design des Carbon Composites e.V. statt. Organisiert und betreut wird diese Arbeitsgruppe von Dr. Thomas Heber, Geschäftsführer der CCeV-Regionalabteilung CC Ost. Er freute sich über den großen Zuspruch: Rund 80 Teilnehmer aus Industrie und Wissenschaft konnte Dr. Heber zum Thementag begrüßen.

Die im April 2012 gegründete CCeV-Arbeitsgruppe Multi-Material-Design (MMD) erfreut sich großer Beliebtheit bei den Mitgliedern des Vereins. Diese hatten auch das Thema angeregt, das im Mittelpunkt der Veranstaltung in Dresden stand: "Funktionsintegration" im Faserverbundleichtbau sollte durch zahlreiche Vorträge beleuchtet werden. Besonders interessant dabei: Das Programm spannte einen übergreifenden Bogen von Themen der Grundlagenforschung bis zur industriellen Serienanwendung. In seinem Vortrag stellte Dipl.-Ing. Daniel Weck vom Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden die Forschungsaktivitäten zur skalenübergreifenden Funktionsintegration vom Filament zum Bauteil im Rahmen des DFG-Sonderforschungsbereichs 639 dar. Dipl.-Ing. Ulrich Denecke von der Eurocopter Deutschland GmbH zeigte hochinnovative funktionsintegrierende Faserverbundanwendungen in Hubschrauberrotoren, die bereits heute erfolgreich in Serie eingesetzt werden.

Dr. Thomas Heber, Leiter der Arbeitsgruppe MMD und Organisator des Thementags, zeigte sich beeindruckt: "Die vielfältigen Möglichkeiten zur Integration zusätzlicher Funktionen in Faserverbundstrukturen, die über die strukturellen, meist passiven Aufgaben des Werkstoffes weit hinausgehen können, bieten einen Mehrwert für verschiedenste Anwendungen, der so mit klassischen Konstruktionswerkstoffen nicht realisierbar ist und den Mehrpreis gegenüber diesen durchaus rechtfertigen kann."

Auch der Veranstaltungsort des Thementags "Funktionsintegration" war mit Bedacht gewählt: Das Fraunhofer IZFP-D ist aufgrund seiner vielfältigen Aktivitäten zu faserverbundintegrierter Sensorik und Aktuatorik prädestiniert als Gastgeber für dieses Thema. Die Teilnehmer erhielten neben der interaktiven Besichtigung ausgestellter Demonstratoren auch tiefe Einblicke in die Labore und Versuchsfelder des Fraunhofer IZFP-D. Als Gastgeber fungierte Prof. Henning Heuer vom Fraunhofer IZFP-D, der dem Thementag bescheinigte: "Die Veranstaltung war aufgrund der guten Mischung aus hochinteressanten Vorträgen und anregenden Fachgesprächen sowie dem Erleben des Themas Funktionsintegration am Objekt sehr kurzweilig. Das rege Interesse der deutschlandweit angereisten Teilnehmer aus verschiedensten Bereichen von Industrie und Wissenschaft bestätigt die Aktualität der Thematik und zeigt, dass wir in Dresden für die Zukunft gut aufgestellt sind."
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