Mehrfamilienhäuser in Süddeutschland: Gestaltungskonzept setzt auf kräftige Farbtöne

Mediterrane Atmosphäre bevorzugt

Die Wohnanlage zeigte sich vor der Neugestaltung der Fassaden in einem tristen Grau. Nur der bemalte Pflanzkübel im Vordergrund erinnerte noch an das Potenzial der Farbe. (PresseBox) ( Ober-Ramstadt, )
1964 entstanden in der Posener Straße im schwäbischen Sindelfingen sieben Mehrfamilienhäuser mit 56 Wohneinheiten, die sich in Zwei-, Drei- und Vierzimmerwohnungen unterteilen. Betreut wird die Wohnanlage von der K&P Klauß & Partner-Immobilienmanagement GmbH (Mahdentalstraße 114, 71065 Sindelfingen). Sie entschied sich nach der 2002 nötigen neuen Dacheindeckung vor kurzem zu einer Renovierung der betongrauen und im Laufe der Jahrzehnte verschmutzten Fassaden.

Im Vorfeld beauftragte K&P das Caparol-FarbDesignStudio mit dem Ausarbeiten eines individuellen Farbentwurfs für die Wohnanlage. Dipl.-Designerin Petra Ruhnau sagt dazu: "Für die sieben Mehrfamilienhäuser in der Posener Straße wurden nach ausführlicher Besichtigung und Besprechung vor Ort drei Farbgestaltungsvorschläge erstellt und visualisiert. Gemeinsam mit Vertretern der Eigentümergemeinschaft wurden die Varianten diskutiert. Dabei standen die Eigentümer vor der Wahl, das ursprüngliche Erscheinungsbild des grauen Waschbetons unbeschichtet beizubehalten und nur die glatten Fassadenflächen in kräftigen Farben zu akzentuieren oder den Waschbeton farbig durch eine deckende oder lasierende Beschichtung hervorzuheben. Wunsch der Eigentümer war es, der Wohnanlage mit der Farbgebung einen neuen Impuls durch ein kraftvolles und freundliches Erscheinungsbild zu verleihen. Die einstimmige Entscheidung bei der Entwurfs- Präsentation vor Ort fiel daher zugunsten des deckenden Anstrichs mit einer Auswahl von warmen, kräftigen Farbtönen für die Waschbeton-Fassaden. Die glatten Flächen der Treppenhäuser, Balkonbrüstungen, Attiken und Sockel sind hier in neutralen erdigen Farbnuancen gehalten."

Uwe Haase, Geschäftsführer der K&P, erläutert: "Es waren rund 2 500 Quadratmeter Waschbetonflächen und weitere 1 500 Quadratmeter glatter Betonflächen neu zu beschichten. Zu unseren Grundsätzen gehört es, durch Bestandsaufnahmen und Instandhaltungsbedarfsplanung rechtzeitige und wirtschaftlich sinnvolle Renovierungen sowie Sanierungen ausführen zu lassen. Dabei hilft uns ein umfassendes Wissen bei der kaufmännischen und technischen Organisation aller Gewerke. Über 40 Jahre Erfahrung im Umgang mit Immobilien haben uns zum Marktführer in der Region gemacht. Wir betreuen derzeit rund 6,5 Millionen Euro Instandhaltungsrücklage. Unsere Tochtergesellschaft A&R Hausverwaltungs GmbH in Leonberg betreut 4,8 Millionen Euro Rücklage. Jährlich verwaltet K&P Gesamtwirtschaftspläne von 7,6 Millionen Euro. Die A&R betreut Wirtschaftspläne in Höhe von 4 Millionen Euro pro Jahr."

Kompetenz und Engagement des Unternehmens wurden im Jahre 1997 mit dem Innovationspreis "Immobilienverwalter des Jahres" herausgestellt. Bei diesem Wettbewerb belegte K&P im Jahre 2003 den dritten Platz und gehört damit zu den wenigen Hausverwaltungen, die den bundesweiten Innovationspreis zweimal erhalten konnten.

Die umfangreichen Renovierungsmaßnahmen wurden von der Zimbelmann GmbH, Institut für Instandsetzungsplanung (Wurmbergstraße 1, 71063 Sindelfingen) geplant und ausgeschrieben - dies bei Fragen der Produktauswahl in enger Zusammenarbeit mit Dipl.-Ing. (FH) Martin Wissmann, zuständig für technische Beratung im Caparol-Außendienst. Die handwerkliche Umsetzung des Konzepts übernahm die Bauschutz GmbH (Neckarstraße 2, 71679 Asperg).

Es waren zunächst Altbeschichtungen durch Hochdruck-Sandstrahlen zu entfernen. Die glatten Betonflächen wurden danach mit einem kunststoffmodifizierten, zementgebundenen Feinspachtel in Schichtdicken von 1 bis 5 Millimeter partiell und, wo nötig, ganzflächig ausgebessert. Zur Farbgebung eignete sich mit Disbocret 515-Betonfarbe eine spezielle, rissüberdeckende und schadgasbremsende Schutzbeschichtung mit besonders hohem Deckvermögen. Der Werkstoff wurde zweimal aufgetragen.

Die Waschbetonflächen waren nach dem Säubern an nur wenigen Stellen zu reprofilieren. Dazu wurden geeignete Kieselsteine in Disbocret 504-Feinmörtel eingedrückt. Es folgte das ganzflächige Aufbringen einer wasserverdünnbaren hydrophobierenden Grundierung (Disboxan 450), bevor spezielle Betonfarbe in den vorgegebenen Farbtönen für die jeweils zweifach applizierte Endbeschichtung sorgte.

Zusätzlich mussten die Balkonböden saniert werden. Dazu waren Altbeschichtungen durch Feuchtsandstrahlen zu entfernen sowie teilweise auch im Dünnbettverfahren verlegte Fliesenbeläge. Danach kam mit Stonecolor ein mehrfarbiges Gestaltungssystem für selbstverlaufende Bodenbeschichtungen zum Einsatz, das aus vier aufeinander abgestimmten Produkten besteht und dekorative, robuste sowie trittsichere Oberflächen erzielt.
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