In 50 Jahren von null auf 6.000 Kunden

Jaensch GmbH: Werkstätten für feine Malerarbeiten

Ober-Ramstadt, (PresseBox) - .
- Innovationsfreude, Perfektionsstreben und ein denkbar breites Leistungsspektrum sichern Wachstum und Beschäftigung
- Zwei florierende Standorte
- Lehrlingsausbildung auf höchstem Niveau
- Innungsmitglied vom Gründungstag an

Dass namhafte Farbenhersteller erhebliche Forschungsanstrengungen unternehmen und von daher über zukunftsträchtiges Anwenderwissen verfügen, war Malermeister Herbert Jaensch schon bei seinem Schritt in die Selbstständigkeit bewusst. Gemeinsam mit Frau Helga Imfeld gründete er 1959 in Düsseldorf einen Handwerksbetrieb, der sich auf feine Malerarbeiten spezialisierte und von Anfang an engen Kontakt zur Lack- und Farbenindustrie sowie zur Maler- und Lakkiererinnung pflegte.

Leistungen auf höchstem handwerklichen Niveau anzubieten, galt Malermeister Herbert Jaensch schon in den Wirtschaftswunderjahren als Voraussetzung, um im Wettbewerb langfristig zu bestehen - eine Haltung, der der Erfolg aus heutiger Sicht mehr als Recht gibt: Über 100 gewerbliche und kaufmännische Mitarbeiter/innen beschäftigt die Jaensch GmbH im 51. Jahr ihres Bestehens. Zur Düsseldorfer Hauptniederlassung kam 1973 eine ebenfalls prosperierende Zweigniederlassung in Bonn hinzu. Rund 6.000 private, gewerbliche und öffentliche Auftraggeber entlang der Rheinschiene zwischen Duisburg im Norden und Koblenz im Süden zählen gegenwärtig zu den Kunden, die den so innovationsfreudigen wie expansionswilligen Malerwerkstätten Jaensch die gesamte Bandbreite des handwerklichen Könnens abverlangen.

Ausgesuchte Farben von höchster Qualität

In punkto Farben ist bei den Malerwerkstätten Jaensch bis heute nichts als Qualität gefragt: "Wir verarbeiten Farben, Lacke und Bautenschutzprodukte aller namhaften Hersteller, darunter in erheblichem Umfang Entwicklungen aus dem Hause Caparol. Gemessen am gesamten Materialverbrauch eines Jahres ziert mindestens jeden vierten Eimer das Logo mit dem bunt gestreiften Elefanten. Wir haben damit hervorragende Erfahrungen gemacht, zumal Caparol-Produkte über die gesamte Bandbreite des Sortiments überdurchschnittlich innovativ, sehr gut verarbeitbar und schon ab Werk in hohem Maße ökologisch sind. Das kommt uns im Gespräch mit umwelt- und gesundheitsbewussten Privatkunden, die sich für feine Malerarbeiten interessieren und für wohngesunde Farben einen angemessenen Mehrpreis ohne Weiteres bezahlen, ebenso entgegen wie bei Verhandlungen mit Wirtschaftsunternehmen oder kommunalen Auftraggebern", bekräftigt Norbert Krämer, der dem Unternehmen seit dem Tod des Firmengründers als alleiniger Geschäftsführer vorsteht.

Innungsmitglied von der ersten Stunde an

Für Malermeister Herbert Jaensch, der am 9. November 2004 nach 50 schaffensreichen Jahren - kurz nachdem er von der Maler- und Lackiererinnung in Bonn mit dem Goldenen Meisterbrief geehrt worden war - auf dem Zenit seines Berufslebens verstarb, schien die Mitgliedschaft in einer berufsständischen Vereinigung stets Ansporn und Verpflichtung zu erstklassigen Handwerksleistungen zugleich zu sein. Den Aufnahmeantrag hatte er bereits am Tag der Unternehmensgründung (6. April 1959) gestellt. Der Betrieb gehört der Maler- und Lackiererinnung Düsseldorf bis heute ununterbrochen an.

Maler und Kaufmann in einer Person Stets darauf bedacht, makellose Malerarbeiten mit erstklassigem Material und ausgefeilten Verarbeitungstechniken zum vereinbarten Zeitpunkt fertigzustellen, kam bei der Unternehmerpersönlichkeit Herbert Jaensch das feine Gespür für sich abzeichnende Trends und lukrative neue Tätigkeitsfelder hinzu. In diesem Sinne spornte der Firmenchef seine Meister und Gesellen zu einem Höchstmaß an Einsatzbereitschaft im Interesse des gesamten Unternehmens an. Für ihn, der nach den Worten des Obermeisters der Düsseldorfer Maler- und Lackiererinnung, Heiner Pistorius, "kaum einen Feierabend gekannt haben dürfte", stand fest, dass der Betrieb seiner sozialen Verantwortung für die Mitarbeiter/innen und ihre Familien nur dann gerecht werden kann, wenn ein untadeliger Ruf für ein langfristig solides Auftragspolster sorgt. Insofern war der visionäre Malermeister immer auch ein ordentlicher Kaufmann, der unermüdlich neue Aufträge akquirierte und sich um deren Ausführung in handwerklicher Perfektion in gleichem Maße kümmerte wie um eine angemessene Preiskalkulation und andere betriebswirtschaftliche Fragen. "Im Laufe seines Berufslebens hat Herbert Jaensch bei Mitbewerbern so manche ambitionierte Geschäftsidee wie eine Seifenblase platzen sehen", kommentiert Geschäftsführer Norbert Krämer, der das kontinuierliche Unternehmenswachstum vor allem auf den Umstand zurückführt, dass im Hause Jaensch zur fachlichen Qualifikation im Malerberuf seit jeher auch die kaufmännische Komponente gehörte und gehört. Von der besonderen Gabe, künftige Bedarfsentwicklungen vorauszusehen und ihr wirtschaftliche Potenzial zutreffend einzuschätzen, zeugen folgende Beispiele:

Wärmedämmung kontra Ölpreisschock

In den 1970er Jahren machten die Bundesbürger Bekanntschaft mit einem Phänomen, das als "zweite Miete" in immer noch viel zu vielen Privathaushalten für unangenehme Überraschungen sorgt: die Nebenkostenabrechnung. Insbesondere die permanent steigenden Heizölpreise wirken sich negativ auf die allgemeine Kauflust aus - worunter letztlich alle Wirtschaftszweige leiden. Statt auf bessere Zeiten zu hoffen, sann Herbert Jaensch auf Abhilfe. Als bestes Gegenmittel erschien ihm die Verminderung des Heizenergiebedarfs der Wohngebäude. Dieses Ziel war auf zwei Wegen zu erreichen: entweder durch eine effizientere Heizanlagentechnik (für die allerdings andere Gewerke zuständig waren) oder durch eine angemessene Wärmedämmung der Gebäudehülle. Wärmedämmverbundsysteme auf die Außenwände aufzubringen, schien auf Dauer eine logische Konsequenz der Preisentwicklung auf den Rohölmärkten zu sein. Also nahmen sich die Malerwerkstätten Jaensch dieser Aufgabe in ihrem Vertriebsradius (rund 50 Kilometer rings um den eigenen Standort) mit Sachverstand, Augenmaß und Begeisterung für den enormen Zuspruch an. Durch die von der Industrie neu entwickelten Wärmedämmverbundsysteme war es möglich, die Wärmedurchlässigkeit des Mauerwerks erheblich zu begrenzen, was ganz automatisch zu einer Verringerung der Ausgaben für Brennstoffe pro Haushalt führte. Wärmedämmplatten, die sich problemlos vor Ort verkleben, armieren und anschließend verputzen lassen, eröffneten dem aufgeschlossenen Betrieb ein bis heute beharrlich wachsendes Tätigkeitsgebiet. "Im Zuge der Wärmedämmmaßnahmen konnten wir zugleich etwas für die Verschönerung des Stadtbildes tun, denn eine Siedlung frisch verputzter Häuser sieht nun einmal ungleich attraktiver aus als über die Jahrzehnte angegraute, mehr oder weniger stark bewitterte, teils bemooste bis vollkommen veralgte Fassaden", berichtet Norbert Krämer.

Herausforderung Betoninstandsetzung

Früher als bei vielen Mitbewerbern machte man sich im Unternehmen Jaensch Gedanken über die Instandsetzung von Gebäuden, die nach 1945 im Schnellverfahren in Stahlbetonverbundbauweise errichtet worden waren und per se einer fachgerechten Oberflächenbehandlung sowie eingehender Korrosionsschutzmaßnahmen bedurften. Für Herbert Jaensch und seine Mitarbeiter schien es vorhersehbar zu sein, dass der Beton und die Bewehrung einer beschleunigten Abnutzung und Alterung unterliegen würden, wenn es an geeigneten Bautenschutzmaßnahmen fehlte. An die vielerorts gepriesene Unverwüstlichkeit und Unerschütterlichkeit des modernen Baustoffs Beton konnten und wollten die erfahren Praktiker nicht glauben - und sie sollten Recht behalten: Zu Beginn der 1980er Jahre offenbarten sich an Betonbauwerken aus der Nachkriegszeit Schäden in einem bis dahin ungekannten Ausmaß: Korrodierter Bewehrungsstahl im Inneren der Elemente führte zu unansehnlichen Abplatzungen an den Oberflächen, die einen vagen Eindruck davon gaben, wie es um die Statik betroffener Gebäude langfristig bestellt sein musste. Für innovationsbereite Malerbetriebe tat sich mit der Betoninstandsetzung ein völlig neues Betätigungsfeld auf, das eingehende Schulungen geeigneter Mitarbeiter erforderlich machte, um eine gewissenhafte Ausführung gewährleisten zu können. In enger Abstimmung mit Herstellern professioneller Bautenschutzprodukte wie beispielsweise Disbon entschied man sich im Hause Jaensch dafür, die Betoninstandsetzung in das eigene Leistungsspektrum aufzunehmen. Durch die gelungene frühzeitige Erschließung des relativ neuen Fachgebiets konnte das flexible Malerunternehmen einen erheblichen Marktanteil gewinnen, auf den heute etwa ein Zehntel des jährlichen Firmenumsatzes entfällt.

7 x 24 Stunden Einsatz für den Kunden

Einerlei, ob es sich - wie in den Anfangsjahren - hauptsächlich um wohlhabende Privatkunden handelte, die Wert auf ein geschmackvoll gestaltetes Zuhause legten, oder - wie seit den 1980er Jahren vermehrt - um aufstrebende Wirtschaftsunternehmen, Wohnungsbaugesellschaften oder die öffentliche Hand: Konsequente Orientierung am Bedarf des jeweiligen Auftraggebers, natürliche Freundlichkeit im Umgang miteinander, absolute Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Sauberkeit waren und sind oberste Maximen für alle Mitarbeiter/innen der Malerwerkstätten Jaensch. "Sofern es die Situation beim Kunden erfordert, werden Aufträge auch über Nacht oder am Wochenende ausgeführt", erläutert Malermeister Ernst Heinrich, der nach jahrzehntelanger Betriebszugehörigkeit trotz längst erfolgter Berentung immer noch beinahe täglich an seiner alten Wirkungsstätte nach dem Rechten sieht. "Die persönliche Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen ist enorm; auf Wunsch setzen wir unsere altgedienten, besonders erfahrenen Kräfte bei entsprechendem Bedarf auf Teilzeitbasis ein oder vermitteln an ehemalige Kollegen, die ihr Handwerk bei uns gelernt und sich irgendwann selbstständig gemacht haben, geeignete Projekte als Subauftragnehmer", fügt Norbert Krämer hinzu. Auch Prokuristin Helga Imfeld, die 1959 gemeinsam mit Herbert Jaensch die Basis für diese Erfolgsgeschichte legte, ist nach wie vor für ihr Malerunternehmen aktiv.

Nachfolge frühzeitig geregelt

Dass die "Werkstätten für feine Malerarbeiten" über den Tod des Firmengründers hinaus zu den Vorzeigeadressen des Maler- und Lackiererhandwerks zählen, hängt maßgeblich mit der unternehmerischen Weitsicht zusammen, mit der der Betrieb vom ersten Tage an geleitet wurde. Dazu gehörte auch, dass die in vielen Handwerksbetrieben oft viel zu lange ungelöste Frage der Nachfolge frühzeitig und einvernehmlich geregelt wurde: Mit Norbert Krämer steht der Gesellschaft seit 2004 ein erfahrener Maler- und Lackierermeister als alleiniger Geschäftsführer vor, der das besondere Vertrauen seines Mentors Herbert Jaensch genoss. "Es ist für mich eine unternehmerische wie auch persönliche Verpflichtung, die Erfolgsgeschichte der Malerwerkstätten Jaensch zum Wohle der Belegschaft und im Interesse unserer Kunden fortzuschreiben", betont Krämer, dessen eigener beruflicher Werdegang in der Niederlassung der Firma Jaensch in Bonn begann.

1a Ausbildungsbetrieb

Besondere Aufmerksamkeit wird in den Malerwerkstätten Jaensch der Lehrlingsausbildung zuteil. Jedes Jahr erhalten etwa sechs junge Bewerber/innen nach erfolgreichem Schulabschluss die Möglichkeit, einen zukunftsträchtigen Beruf von Grund auf zu erlernen. Der Betrieb bildet sowohl im Maler- und Lackiererhandwerk als auch in kaufmännischen Disziplinen aus. Um die sechs Meister, die beratend im Kundenkontakt stehen und ihre Angebote eigenständig kalkulieren, von Ausbilderaufgaben zu entlasten, hat man sich bei der Jaensch GmbH etwas Außergewöhnliches einfallen lassen: Ein im Umgang mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen besonders erfahrener älterer Malermeister übernimmt als Teilzeitkraft die Funktion eines Ausbildungsscouts. Gegenwärtig leitet Werner Rettig die Auszubildenden in allen betrieblichen Tätigkeiten an, bereitet Lehr- und Lerninhalte vor und nach, hält konsequent zum Besuch des Berufsschulunterrichts an, überwacht die Führung der Berichtshefte und fungiert darüber hinaus auch als Vertrauensperson. "Dieses Modell hat sich bei uns bestens bewährt; sowohl die Berufsschulzeugnisse als auch die praktischen Leistungen unserer Auszubildenden können sich sehen lassen; die besten Absolventen jedes Jahrgangs werden selbstverständlich in ein unbefristetes Anstellungsverhältnis übernommen", freut sich Geschäftsführer Norbert Krämer über das vorbildliche Konzept, das dem Unternehmen die Auszeichnung "1a Ausbildungsbetrieb" eingebracht hat.

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